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Union Investment und Mercer lancieren Großanleger-Infrastrukturfonds

Der Asset Manager der Volks- und Raiffeisenbanken startet gemeinsam mit Mercer Private Markets einen neuen globalen Infrastrukturfonds für institutionelle Investoren. Geplant ist ein ertragsstarkes, breit diversifiziertes, globales Portfolio unterschiedlichster Infrastrukturinvestitionen.

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Mirko Häring, fachlicher Leiter Alternative Investment-Produkte bei Union Investment
© Union Investment

Institutionelle Investoren können ab dem ersten Quartal 2019 einen neuen Infrastrukturfonds zeichnen, der gemeinsam von Mercer Private Markets und Union Investment lanciert wird. Beim Management des Fonds in der Rechtsform eines Luxemburgische SICAV SIF (SCS) kooperieren beide Unternehmen partnerschaftlich.

Union Investment übernimmt neben dem Vertrieb auch die Verwaltung des neuen Fonds und betreut die Strukturierung, das Produktmanagement sowie Aufsichtsrecht und Reporting. Mercer Private Markets zeichnet neben dem Investment-Research sowie der Due Diligence attraktiver Primär- Sekundär- und Co-Investitionsmöglichkeiten zusätzlich für die Portfoliokonstruktion verantwortlich.

"Im Rahmen dieser strategischen Zusammenarbeit ergänzen sich beide Unternehmen optimal und bieten institutionellen Investoren einen neu geschaffenen Komfort bei alternativen Investments", erklärt Pascal N. Charles Goettmann, Commercial Leader Deutschland und Österreich bei Mercer Investment Solutions, einer Geschäftseinheit von Mercer.

Infrastruktur und institutionelle Bedürfnisse ergänzen sich gut
Zunehmende Urbanisierung, steigender Wohlstand, Bevölkerungswachstum, Digitalisierung und Globalisierung führen in den kommenden Jahren einerseits zu einem enormen Investitionsbedarf für Infrastrukturprojekte. Andererseits suchen institutionelle Investoren bei den aktuell niedrigen Zinsen nach neuen und langfristig ertragreichen Anlagealternativen.

Infrastrukturinvestments bieten institutionellen Anlegern die Chance auf Mehrertrag in Form einer Illiquiditätsprämie, da es sich hierbei um Anlagen mit einem Anlagehorizont von 15 Jahren und mehr handelt. Gleichzeitig sind die Ertragsströme auf lange Sicht gut prognostizierbar und vergleichsweise stabil.

„Infrastrukturinvestments vereinen langfristig gut prognostizierbare Zahlungsströme, eine hohe Wertbeständigkeit und lange Nutzungsdauer der Vermögenswerte sowie eine geringe Konjunkturabhängigkeit der Erträge aufgrund einer unelastischen Nachfrage geradezu ideal. Gepaart mit dem hohen Bedarf an Modernisierungen und Neuinvestitionen in den etablierten bzw. aufkommenden Märkten macht das die Assetklasse für langfristig agierende Investoren so interessant", erklärt Mirko Häring, fachlicher Leiter Alternative Investment-Produkte bei Union Investment, gegenüber "Institutional Money". „Investitionen in Infrastrukturprojekte haben überdies ein hohes Diversifizierungspotenzial, da es nur geringe Korrelationen mit anderen Anlageklassen gibt. Zudem sind sie relativ unabhängig von der Konjunktur und bieten mitunter Inflationsschutz“, ergänzt Häring.

Über die Anlagestrategie
Der geplante Fonds kann weltweit in ausgewählte Infrastrukturanlagen aus den Bereichen Kommunikation, Energie, Versorgung und Entsorgung sowie Transport investieren. Der Fokus liegt dabei auf den etablierten Märkten in Westeuropa und Nordamerika. Auch soziale Infrastrukturinvestments, zum Beispiel in Schulen oder Gesundheitseinrichtungen, kommen in Betracht.

Das Portfolio wird zu mindestens 50 Prozent aus Primärmarktinvestitionen bestehen, das heißt, der Zeichnung von neuen Beteiligungsfonds, um von Beginn an der Wertentwicklung der Unternehmen bzw. Projekte partizipieren zu können. Daneben besteht die Möglichkeit, Sekundärmarktinvestitionen über den Zukauf bereits aufgelegter Infrastrukturfonds beizumischen. Da sie einen höheren Reifegrad aufweisen als neue Beteiligungsfonds, wird das Kapital der Anleger schneller abgerufen, was den Portfolioaufbau beschleunigt und wiederum zu früheren nennenswerten Rückflüssen an die Investoren führt. „Zusätzliche Renditechancen ergeben sich durch die Beimischung von Direktinvestitionen in Infrastrukturanlagen“, ergänzt Häring.

Die geplante Netto-Zielrendite von beläuft sich zwischen sechs und acht Prozent IRR, bezogen auf die Gesamtlaufzeit des Fonds. Dieser hat eine Laufzeit von 14 Jahren bei zweimaliger Verlängerungsoption von jeweils einem Jahr.

Mercer Private Markets liefert wertvolles Know How
Die Assetklasse Infrastruktur erfordert laut Union Investment eine besondere Expertise in der Auswahl geeigneter Investments, verknüpft mit einem sehr guten Marktzugang. Daher kooperiert Union Investment beim Management des geplanten Fonds mit Mercer Private Markets, einem auf alternative Investments spezialisierten, international erfahrenen Investmentmanager.

Mercer Private Markets beschäftigt mehr als 50 Anlageexperten in weltweit zehn Büros und bietet seit 20 Jahren maßgeschneiderte Investitionslösungen für institutionelle Investoren an. Aktuell verwaltet die Investment-Boutique Anlagen mit einem Volumen von rund 20 Milliarden US-Dollar. (aa)

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