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UK-Titel adieu: Infrastrukturfonds vollzieht den Brexit

Das Rebalancing des Ve-RI Listed Infrastructure Fund hat ergeben, dass nun zehn neue Werte für das zweite Quartal in den Fonds Eingang gefunden haben. Kein britischer Wert befindet sich mehr im Portfolio des Infrastrukturfonds. Der deutschsprachige Raum ist nur noch mit der Schweizer BKW vertreten.

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Christan Riemann, zuständiger Fondsmanager von La Française Asset Management 
© Goran Andric / Institutional Money

Ende März 2019 wurde das quartalsweise stattfindende Rebalancing des Ve-RI Listed Infrastructure (ISIN der I-Tranche: DE000A0MKQN1) abgeschlossen. Insgesamt zehn der dreißig sich im Portfolio befindlichen Titel wurden im Zuge der Reallokation ausgetauscht. Der Fonds investiert weltweit in börsennotierte Unternehmen aus dem Bereich Kerninfrastruktur. Darunter versteht man die Bereitstellung von Netzen zum Energie- und Rohstofftransport und Kommunikation aber auch Betreiber von See- und Flughäfen, Mautstraßen, Tunneln und Brücken.

Fünf positive Kalenderjahre in Serie
Seit seiner Ausrichtung als Infrastrukturfonds im Mai 2014 hat der Ve-RI Listed Infrastructure jedes der fünf Kalenderjahre positiv abgeschlossen. Auch im ersten Quartal 2019 hat sich dieser positive Trend fortgesetzt. Per 2. April 2019 ist die institutionelle Tranche des Fonds im laufenden Jahr mit 12,26 Prozent sehr deutlich im Plus. 

Ein Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum
Für die nächsten drei Monate ist aus dem deutschsprachigen Raum lediglich ein Unternehmen im Fonds enthalten. Die Schweizer BKW ist seit Juni 2015 kontinuierlich im Portfolio des Ve-RI Listed Infrastructure vertreten. Deutsche und österreichische Werte sucht man hingegen aktuell vergeblich.

Nordamerikanische Infrastrukturaktien dominieren, hoher Spanien-Anteil
Den größten Anteil am Portfoliobestand machen weiterhin US-amerikanische Werte mit 30 Prozent aus. Hier greift aktuell das Ländercap von zehn Werten, um Klumpenrisiken zu minimieren. Zusammen mit Kanada kommt Nordamerika aktuell auf 47 Prozent. Europäische Unternehmen haben einen Anteil von 29 Prozent. Dabei sind Gesellschaften aus Spanien (13 Prozent) am stärksten vertreten. Mit National Grid wurde das noch einzig verbliebene britische Unternehmen aus dem Fonds herausgenommen. Im Dezember 2017 lag der Anteil an Unternehmen von der Insel noch bei rund 13 Prozent.

Region Asian-Pacific macht aktuell einen Anteil von rund 23 Prozent aus
„Der hohe Aufwand durch die quartalsweise Überprüfung aller Investments und deren Anpassung auf Basis unserer selbst entwickelten Systematik macht sich offensichtlich bezahlt. Wir konnten in der Vergangenheit sehr agil auf Veränderungen im Markt reagieren. Aktuell präferieren unsere Indikatoren kontinentalamerikanische Werte. Aber auch das kann sich schnell wieder ändern, sollten sich die Kennzahlen auf dem europäischen Markt im Vergleich besser entwickeln. Wir werden dann auch diesem Trend folgen“, so Christian Riemann, zuständiger Fondsmanager von La Française Asset Management.

Regelbasiert und Systematisch
Zur Selektion der Aktien verwendet das Fondsmanagement von La Française Asset Mangement das eigens entwickelte Aktienselektionsmodell, das rein systematisch vorgeht. Neben Quality- und Valuebewertungen kommen dabei rein quantitative Kriterien zur Trendstabilität, Low Risk- und Nachhaltigkeit (sogenannte ESG-Kriterien) zum Einsatz. Ziel ist es, unterbewertete Qualitätsaktien zu finden, die in der Vergangenheit auch stürmische Zeiten an den Märkten mit einer relativ geringen Schwankungsbreite überstanden haben. Aus der Kombination dieser Kriterien ergibt sich ein Gesamtranking. Die 30 ersten Werte werden quartalsweise, gleichgewichtet in das Portfolio aufgenommen. Alle Werte sind hoch liquide, was dem Fonds die nötige Flexibilität gibt. Qualifiziert sind nur Unternehmen, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes mit Kerninfrastruktur machen. Aktuell liegt dieser Umsatzanteil mit ca. 89 Prozent deutlich über dieser Schwelle. (kb)

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