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UBS-Hedgefonds-Tochter will China-Investments um 50 Prozent steigern

UBS O’Connor plant eine Erhöhung ihres Exposures in China. Das liegt u.a. auch daran, dass es regulatorische Erleichterungen gab, die seit kurzem gewisse, komplexere Hedgefondsstrategien in China erlauben.

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© Lightboxx / stock.adobe.com

Vor dem Hintergrund einer Lockerung des ausländischen Zugangs zu den chinesischen Kapitalmärkten will eine Hedgefonds-Tochter der UBS Group ihre Investments in der Region Greater China dieses Jahr um mehrere hundert Millionen Dollar steigern. Über diese Entwicklung berichtet Bloomberg.

UBS O’Connor plant, im Lauf dieses Jahres 18 Prozent seines 2,7 Milliarden Dollar umfassenden Multistrategy-Investmentpools in Aktien aus der Region Greater China anzulegen, gegenüber zuletzt zwölf Prozent, sagte Investmentchef Kevin Russell in einem Telefoninterview. Die Strategie setzt eine vier- bis fünffache Leverage ein. Die Investitionen umfassen Aktien, die in Festlandschina, Hongkong und Taiwan notiert sind, sowie in den USA notierte Papiere chinesischer Unternehmen.

Leerverkäufe erleichtert
Seit Ende Dezember können qualifizierte ausländische institutionelle Investoren in China notierte Yuan-Aktien leerverkaufen und Geschäfte mit Margin-Darlehen finanzieren. Die neuen Regeln kommen insbesondere Fonds zugute, die Computermodelle oder einen Relative-Value-Ansatz fahren. Die neuen Regeln sind Teil umfassenderer Änderungen, mit denen China sein Finanzsystem schrittweise für den Rest der Welt öffnet.

Die Reformen seien “Wendepunkte, die es uns und anderen Hedgefonds-Managern ermöglichen, wesentlich mehr Kapital in China zu investieren”, sagte Russell. “Wir werden in der Lage sein, einen stärker diversifizierten Pool von Firmen auf dem A-Share-Markt zu shorten und können damit unsere Relative-Value-Strategie vollständiger umsetzen.”

O’Connor verantwortet verschiedene Hedgefonds-Strategien im Volumen von acht Milliarden Dollar. Der Handel in Greater China habe im vergangenen Jahr “deutlich mehr als zwölf Prozent” zur Rendite des Multistrategy-Pools beigetragen, sagte Russell, ohne weitere Einzelheiten preiszugeben.

O’Connor werde in diesem Monat wohl den ersten Trade nach den neuen Regeln tätigen, so Russell. Die Firma verdopple ihr Investmentteam in der Region Greater China auf sechs Mitarbeiter, zwei Analysten sollen Mitte Februar nach dem chinesischen Neujahrsfest anfangen, fügte er hinzu. (aa)

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