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Die neue Normalisierung

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SUSI Partners und South Pole starten Energiewende-Infrastruktur-Fonds

Die Schweizer Innovatoren SUSI Partners und South Pole starten mit dem Asia Energy Transition Fund (AETF) einen 250 Millionen Euro schweren Fonds für Energiewende-Infrastruktur in Südostasien.

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SUSI Partners und South Pole Group (South Pole) stehen kurz vor dem Start eines gemeinsamen Infrastrukturfonds. Der Asia Energy Transition Fund (AETF) soll laut Gesellschaftsangaben "SUSIs Kernkompetenzen in der Finanzierung von Erneuerbare Energie- und Energieeffizienzprojekten mit South Poles Erfahrung aus über 500 Nachhaltigkeitsprojekten und einem soliden Entwickler-Netzwerk im asiatischen Raum verbinden." Mit Edgare Kerkwijk wird dem Fonds ein erfahrener Experte für Erneuerbare Energie-Investments als Managing Director vorstehen.

Der AETF wird SUSIs erstes, speziell auf den Südostasiatischen Markt zugeschnittenes Fondsprodukt für institutionelle Investoren. Damit reagiert das Unternehmen auf den massiven Ausbau Erneuerbarer Energien und den schnell wachsenden Bedarf an Energieeffizienzmassnahmen in der Region, die ein Investitionspotential ähnlich dem in Europa vor zehn Jahren bietet.

Die Partnerschaft der dynamischen Schweizer Pionierunternehmen entspringt der gemeinsamen Mission, die Energiewende auf globaler Ebene umzusetzen. South Pole bringt als Partner fundierte Kenntnis der Südostasiatischen Region und einen starken Leistungsnachweis in der Umsetzung von Nachhaltigkeitsprojekten im öffentlichen und privaten Sektor ein. Das Unternehmen ist seit über zehn Jahren auf dem asiatischen Markt aktiv und unterhält dort bereits vier Niederlassungen. Der Fonds richtet sich an zukunftsorientierte institutionelle Investoren auf der Suche nach stabilen Erträgen bei messbarer Nachhaltigkeit.

Über Edgare Kerkwijk
Die beiden Firmen engagierten Kerkwijk als Managing Director für den Fonds. Kerkwijk war zuvor in zahlreichen Führungspositionen im Finanzsektor tätig, unter anderem bei Rabobank, SSGA und zuletzt als Managing Director bei Asia Green Capital Partners. Er arbeitet seit über zwölf Jahren in der Erneuerbare Energie-Branche und war bereits Mitgründer und Vorstandsmitglied mehrerer Unternehmen in diesem Sektor.

250 Millionen, zehn Jahr Laufzeit
Für den Fonds ist ein Volumen von 250 Millionen Euro und eine Laufzeit von zehn Jahren vorgesehen. Das Zielportfolio umfasst Solaranlagen, Windparks und Wasserkraftanlagen sowie Solaranlagen hinter dem Zähler und Energieeffizienzmassnahmen an öffentlicher und privater Grossinfrastruktur. Dabei wird der Fonds in jeweils rund 10-15 Erneuerbare Energie- und Energieeffizienzprojekte investieren. Dank gesicherter Stromabnahmeverträge (PPA) für produzierte Energie sowie Energieeinsparungsgarantien wird es dem Fonds möglich sein, stabile jährliche Ausschüttungen zu erzielen. Der geographische Fokus liegt auf Südostasien mit Indonesien, Thailand, den Philippinen und Vietnam als Zielmärkten. Bei attraktivem Chance-Risiko-Profil kann der Fonds Investitionen in weiteren südostasiatischen Ländern realisieren.

„Gerade für institutionelle Investoren bietet der asiatische Markt eine hervorragende Möglichkeit, an der wachsenden Nachfrage für saubere Energieinfrastruktur teilzuhaben.“, betont Renat Heuberger, CEO der South Pole Group. „Wir freuen uns, unsere Expertise in der Projektentwicklung sowie unsere Präsenz vor Ort mit SUSIs Erfahrung im Management grosser Energieinfrastrukturfonds zu kombinieren.“

Tobias Reichmuth, CEO und Gründer von SUSI Partners fährt fort: „Institutionelle Investoren können nun vom chancenreichen Markt für nachhaltige Energieinfrastruktur in Asien profitieren, der ein äußerst attraktives Chance-Risiko-Profil bietet. Dank langjähriger Erfahrung und einem fachkundigen lokalen Partner mit solider Projektpipeline sind wir bestens positioniert, die Investitionsmöglichkeiten auf dem südostasiatischen Markt abzudecken.“

Edgare Kerkwijk, Managing Director des Asian Energy Transition Fund, ergänzt: „Der Erneuerbare Energie-Sektor der Region befindet sich jedoch noch in der Frühphase und die Erneuerbaren bilden einen relativ kleinen Anteil des Strom-Mix. Südostasien benötigt umfangreiche Investitionen in Erneuerbare Energie und Energieeffizienz, damit die Länder der Region ihre Volkswirtschaften nachhaltiger gestalten und globale Energieziele erreichen können. Wir stehen zweifelsohne vor einem bedeutenden Umbruch und ich freue mich, diesen Wandel als Managing Director des AETF anzutreiben.“ (aa)

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