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Spezialfonds kauft gleich 15 Windkraftanlagen in Deutschland

Der Spezialfonds FP Lux Investments kauft 15 Windkraftanlagen mit 41.200 kW, aufgeteilt auf zwei Standorte in Deutschland.

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Der Windpark in Zagelsdorf, Brandenburg
© re:cap 2017

Der Luxemburger Spezialfonds FP Lux Investments baut sein Windkraft-Portfolio weiter aus. Mit dem Kauf zweier Windparks, im nordrhein-westfälischen Dahlem und im brandenburgischen Zagelsdorf, wächst das Portfolio des Teilfonds Wind Infrastructure I auf insgesamt 17 Windparks in Deutschland, Frankreich und Finnland mit einer Leistung von 242 Megawatt. Damit gehört der Wind Infrastructure I mit einem Investitionsvolumen von über 150 Millionen Euro Eigenkapital und einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 500 Millionen Euro nun zu den größten Onshore-Windfonds in Europa. Der Deal wurde vom international tätigen Anlage- und Transaktionsberater re:cap global investors ag begleitet, der für den gesamten Evaluations- und Ankaufprozess des Spezialfonds zuständig ist.

Der FP Lux Investments S.A. SICAV-SIF ist eine Spezialfondslösung nach Luxemburger Recht, die sicherungsvermögens- sowie Master-KAG-fähig ist. Als AIFMD-konformes Investment‐Vehikel erfüllt der Fonds die regulatorischen Voraussetzungen fast aller institutionellen Anleger. Das Investitionsvolumen des der beiden von re:cap beratenen Fondsbeträgt mittlerweile über 1 Milliarde Euro. Insgesamt hält die FP Lux Gruppe in ihren Teilfonds Wind- und Solarprojekte mit einem Volumen von über 500 Megawatt in Deutschland und Europa. Der Teilfonds Wind Infrastructure I ist noch zur Zeichnung offen. Sein Ziel sind langfristige Renditen von rund sechs Prozent pro Jahr.

Windpark Dahlem: Zehn Enercon-Anlagen mit 28,7 Megawatt
Verkäufer des Windparks mit zehn Binnenland-Anlagen in Dahlem in der Eifel ist der Projektentwickler Dunoair. Acht der Anlagen gehören zum Typ Enercon E-115 mit einer Größenklasse von je 3 Megawatt. Sie haben eine Nabenhöhe von 149 Metern und einen Rotordurchmesser von 115 Metern. Die zwei Anlagen vom Typ Enercon E-92 mit einer Größenklasse von je 2,35 Megawatt haben eine Nabenhöhe von 138 Metern und einen Rotordurchmesser von 92 Metern. Der Park ist seit November 2016 im Betrieb. Er versorgt mit seinen insgesamt 28,7 Megawatt rechnerisch rund 25.000 Haushalte mit klimafreundlicher Windenergie und reduziert damit den CO2-Ausstoß um rund 37.000 Tonnen pro Jahr. Vom Projektentwickler Dunoair hat re:cap zuvor bereits einen weiteren Windpark mit fünf Enercon-Anlagen erworben.

„Wir schätzen die re:cap als professionell agierenden Partner mit Transaktionserfahrung und hohem technischen Sachverstand. Gerade bei den hohen Investitionssummen sind Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit und zügige Entscheidungsprozesse für uns als Projektentwickler wichtig. Daher freuen wir uns, dass wir auch für den Windpark in Dahlem die re:cap als Interessenten gewinnen konnten“, lässt sich Arjen Ploeg, Geschäftsführer bei Dunoair, zitieren.re:cap übernimmt für das Projekt die kaufmännische Betriebsführung, die technische Betreuung verbleibt bei Dunoair.

Windpark Zagelsdorf: Fünf Anlagen vom Typ GE 2.5 mit 12,5 Megawatt
Den Windpark in Zagelsdorf erwirbt die re:cap im Auftrag des FP Lux Investments vom deutschen Projektierer Energiequelle. Die fünf Binnenland-Anlagen vom Typ GE 2.5 mit einer Größenklasse von je 2,5 Megawatt haben eine Nabenhöhe von 120 Meter und einen Rotordurchmesser von 120 Meter. Der Windpark ist seit Mai 2016 im Betrieb. Mit insgesamt 12,5 Megawatt versorgt der Windpark in Zagelsdorf insgesamt rund 10.000 Haushalte mit Strom, das entspricht einer CO2-Einsparung von etwa 15.000 Tonnen pro Jahr.

Auch von Energiequelle hat re:cap zuvor bereits einen Windpark in Feldheim mit 11 Enercon Anlagen sowie einen Solarpark erworben. Die technische und kaufmännische Betriebsführung für den Park bleibt in den Händen von Energiequelle.

Breit diversifiziert, Blick nach Europa
Als Transaktionsberater achtet re:cap beim Ankauf nicht nur auf eine Diversifikation der Standorte, derzeit stammen 194 Megawatt aus Deutschland, 31 Megawatt aus Frankreich und 17 Megawatt aus einem 2017 angekauften Park in Finnland. Auch bei der Technik setzt re:cap auf verschiedene Hersteller: 89 Megawatt werden derzeit mit Enercon-Anlagen produziert, gefolgt von Vestas (65 Megawatt), GE (45 Megawatt) und Senvion (43 Megawatt).

Aufgrund des neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das Anfang 2017 in Kraft trat, rechnet Thomas Seibel (Bild links), Geschäftsführer der re:cap global investors, ab 2019 mit einem rückläufigen Angebot ertragreicher Windparks in Deutschland. „Dafür gibt es in Europa weitere sehr aussichtsreiche Länder für Windinvestments. Hier sehen wir eine gute Pipeline an Projekten, die wir für zukünftige Investments des Wind Infrastructure I prüfen werden“, so Seibel. (aa)

 

 

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