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Soft-Close vorbei: Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen wieder offen

Frank Fischer setzt nicht länger nur auf Nebenwerte, sondern auch auf größere Titel. Das erlaubt ein höheres Fondsvolumen. Deshalb steht der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen ab November wieder allen Anlegern offen.

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Frank Fischer, Shareholder Value Management: "Wir haben festgestellt, dass der Herdentrieb auch bei Large-Caps zu drastischen Unterbewertungen führen kann."
© Shareholder Value Management

Der 2,2 Milliarden Euro schwere Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen wird ab dem 1. November wieder von allen Anlegern zu erwerben sein. Damit wird der "Soft-Close", der seit Mai 2016 galt, beendet. Seither hatten nur bestehende Investoren neue Anteile zeichnen können – Neuanleger blieben außen vor.

Die Frankfurter Investmentboutique Shareholder Value Management, die den Fonds berät, hatte den Mittelzufluss begrenzt, um die Anlagestrategie nicht verwässern zu müssen. Shareholder-Value-Vorstand Frank Fischer setzt in dem Fonds zu einem guten Teil auf Nebenwerte – ein zu großes Volumen kann da zum Problem werden. Allerdings arbeitet das Team um Fischer schon seit geraumer Zeit daran, das Anlageuniversum zu vergrößern. Vertriebschef Philipp Prömm hatte uns gegenüber schon vor einigen Wochen angekündigt, den Fonds wieder für alle Anleger öffnen zu wollen.

"Investmentteam kontinuierlich ausgebaut"
Fischer traut sich nun zu, die gute Performance der Vergangenheit auch mit einem größeren Volumen aufrecht zu erhalten: "Seit gut drei Jahren haben wir unser Investmentteam kontinuierlich auf inzwischen elf Professionals ausgebaut." Zwei weitere Kollegen kämen nächstes Jahr dazu. "Wir haben ein dezidiertes Team für Asset-Allokation und Risikomanagement aufgebaut", so Fischer. "Darüber hinaus wurden eine Reihe von Value-Werkzeugen und Value-Quant-Screenings entwickelt, die unseren Analysten und Portfoliomanagern bei der Ideengenerierung und Analyse helfen und Mensch und Maschine intelligent kombinieren."

Damit sei es gelungen, die Qualität der Investmententscheidungen auch für größere Unternehmen auf hohem Niveau zu halten. "Dies zeigen die Ergebnisse der letzten beiden Jahre, in denen wir mit Investments in größere Unternehmen wie Alphabet, Baidu, Novo Nordisk oder Stada ähnlich erfolgreich waren wie in den kleineren Titeln", betont Fischer.

Gebühren gesenkt
Seinen Value-Prinzipien möchte Fischer in jedem Fall treu bleiben. "Wir haben festgestellt, dass der Herdentrieb auch bei Large-Caps durch den hohen Anteil kurzfristig orientierter, institutioneller Investoren zu drastischen Unterbewertungen führen kann, wie zuletzt in bei Pharma-Titeln oder aktuell in der Automobilbranche", sagt er.

Die drei "Frankfurter"-Fonds der Investmentboutique werden inzwischen alle von Axxion als Kapitalverwaltungsgesellschaft gemanagt, als Verwahrstelle dient Hauck & Aufhäuser Privatbankiers. "Wir konnten damit nicht nur eine Senkung der Gebühren bewirken, sondern haben auch die Administration bis hin zum Handel der Fonds vereinheitlicht" sagt Ulf Becker, Co-CIO von Shareholder Value Management. (bm)

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