Logo von Institutional Money
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Produkte
twitterlinkedInXING

Signal Iduna & Hansainvest kaufen größten Solarpark Europas in Leipzig

Signal Iduna und Hansainvest Real Assets erwerben Europas größten Solarpark am Hainer See bei Leipzig und bauen dadurch ihren Beitrag zur Energiewende massiv aus.

5.jpg
© Petkov / stock.adobe.com

Solarparkinvestments sind bei Großanlegern immer mehr en vogue. So haben die Versicherungsgruppe Signal Iduna und ihre Finanztochter Hansainvest Real Assets Europas größten Solarpark am Hainer See bei Leipzig erworben. Darüber berichten beide Gesellschaften per Aussendung.

Über das geplante Projekt
Das Gesamtinvestitionsvolumen der Akquisition beläuft sich auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Das Projekt steht noch unter dem formellen Vorbehalt der endgültigen Baugenehmigung. Der Projektentwickler und Generalunternehmer Moveon Energy plant bis Q2 2023 insgesamt mehr als 1,1 Millionen Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 650 MW zu installieren und hiervon 45 MW im eigenen Bestand zu betreiben. Die Gesamtleistung entspricht dem durchschnittlichen Jahresenergieverbrauch von rund 200.000 Vier-Personen-Haushalten. Damit werden basierend auf dem deutschen Energiemix 2020 jährlich mehr als 250.000 Tonnen CO2 eingespart.

Die Betriebsführung für den Solarpark wird die Moveon Energy übernehmen. Der feierliche Spatenstich mit Grußworten unter anderem von Sachsens Ministerpräsident Kretschmer, dem sächsischen Umweltministerium, dem Leipziger Landrat Graichen und dem Bürgermeister von Neukieritzsch Hellriegel ist respektive war für den 8. Juni 2022 geplant.

Revitalisierung
Der Energiepark Witznitz wird sich rund 30 Kilometer südlich von Leipzig über die Gemeinde Neukieritzsch sowie die Städte Böhlen und Rötha erstrecken. Genutzt werden dafür im ehemaligen Braunkohletagebau Witznitz II rund 500 Hektar zusammenhängende Fläche sowie 150 Hektar weitere Ausgleichsflächen. Die Errichtung des Solarparks geht einher mit einer Revitalisierung der bislang wenig genutzten Fläche. Durch die Schaffung neuer Rad- und Reitwege von jeweils 13 Kilometern und dazugehörigen Ruheplätzen soll die touristische Nutzung der Region unterstützt werden. Entlang der Zaunanlagen werden Hecken gepflanzt, um das Gebiet möglichst naturnah zu gestalten. Neben den zu erwartenden positiven wirtschaftlichen, ökologischen und touristischen Impulsen für die Region soll auch eine landwirtschaftliche Parallelnutzung auf der Fläche unterhalb der Solarmodultische erprobt werden. Hierfür steht in einem ersten Schritt eine Testfläche von fünf bis zehn Hektar zur Verfügung.

Aufgrund der Nähe zu bestehender Energieinfrastruktur ist kein umfassender Neubau von Stromtrassen notwendig. Angedacht ist eine Kopplung der erneuerbaren Energieerzeugung mit Verfahren zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Schon jetzt ist vorgesehen, einen Wasserstoff-Feststoffspeicher für den Eigenstrombedarf sowie Schnellladestationen für PKW und Fahrräder zu errichten.

Keine staatliche Förderung notwendig
Für Signal Iduan sei das Großprojekt ein wichtiger Meilenstein, um dem erklärten Ziel ihrer Nachhaltigkeitsstrategie näher zu kommen, aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und langfristig klimaneutral zu wirtschaften. Die erzeugte Solarenergie wird ohne staatliche Förderung mittels langfristiger Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreement – PPA) industriellen und sonstigen Großabnehmern zur Verfügung gestellt werden.

„Nachhaltiges Wirtschaften steht im Zentrum unseres Handelns als Unternehmensgruppe und ist als Leitsatz fest in unserer Strategie verankert. Wir sind froh, durch dieses eindrucksvolle Projekt unserer Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft im großen Maßstab gerecht werden zu können. Eine CO2-neutrale Energieversorgung und die mit dem neuen Solarpark verbundene Belebung der gesamten Region sind genau die Art positiver Impuls, den unsere Investitionen im besten Fall entfalten sollen“, kommentiert Ulrich Leitermann, Vorsitzender der Vorstände der Signal Iduna-Gruppe. „Die Investition in erneuerbare Energien ist ein strategisches Ziel unserer Kapitalanlage. Das ohne jegliche staatliche Förderung realisierte Projekt leistet einen signifikanten Beitrag zur Erzielung einer attraktiven Rendite für unsere Kundinnen und Kunden im Niedrigzinsumfeld“, ergänzt Martin Berger, Vorstandsmitglied der Signal Iduna-Gruppe, u.a. zuständig für die Kapitalanlagen.

„Ein Projekt dieser Größenordnung ist für uns ein absolutes Leuchtturm-Asset, auf das wir stolz sind. Es ist der vorläufige Höhepunkt in unserem langjährigen Track Record bei Investments in Erneuerbare-Energie-Infrastruktur im In- und Ausland, auf dem wir weiter aufbauen wollen. Durch unser aktives Asset-Management werden wir dabei sicherstellen, dass der Solarpark nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich nachhaltig ist“, sagt Nicholas Brinckmann, Sprecher der Geschäftsführung von Hansainvest Real Assets. (aa)

twitterlinkedInXING

News

Institutional Money Kontakt
Logo von Institutional Money
Institutional Money
c/o FONDS professionell Multimedia GmbH, Landstrasser Hauptstraße 67, EG/Hof, 1030 Wien

Telefon: +43 1 815 54 84-0
Fax: +43 1 815 54 84-18
E-Mail: office@institutional-money.com

Redaktion Köln:
Hohenzollernring 52
50672 Köln
Telefon: +49 221 33 77 81-0
Telefax: +49 221 33 77 81-19
 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren