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sentix setzt mit neuen, offensiven Fonds auf Sentiment Value

Die Frankfurter Boutique schließt ihre Produktoffensive mit der Auflage zweier, neuer Fonds ab, die bewährte Strategien etwas offensiver umsetzen. Damit will sentix institutionellen Investoren mehr Renditepotenzial bieten.

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© Fotolia

Der Vermögensverwalter sentix Asset Management, bekannt für seinen Ansatz auf Basis der Behavioral Finance respektive des selbst gemessenen Investorensentiments, hat zwei neue Fonds mit relativ offensiven Investmentstrategien aufgelegt. Neu im Angebot sind der sentix Total Return -offensiv- (I-Tranche, ISIN DE000A2AJHP8) und der sentix Risk Return -A- (I-Tranche, ISIN: DE000A2AMPD1)

„Während bei den Total-Return-Fonds die Risikokontrolle durch Wertuntergrenzen im Fokus steht, liegt der Schwerpunkt bei dem Risk Return -A- in der sehr fokussierten Chancennutzung am Aktienmarkt“, erläutert Patrick Hussy, Fondsmanager und Geschäftsführer von sentix. „In unseren Portfolios konzentrieren wir uns gezielt auf den Sentiment Value, der für jeden Investor eine lohnenswerte Renditechance darstellt“, ergänzt Hussy.

Insgesamt wurde bei Investoren bereits ein zweistelliger Millionen-Euro-Betrag für die neuen Fonds eingeworben. Wegen der regen Nachfrage nach den neuen Fondsprodukten rechnet sentix in den kommenden Wochen mit steigenden Mittelzuflüssen.

Sentiment Value als Ertragsquelle
Grundlage der Investmentstrategie der nun erweiterten Fondspalette ist der hauseigene Behavioral-Finance-Ansatz unter Einbeziehung der seit 2001 bestehenden sentix-Kapitalmarktumfrage. Diese hat inzwischen eine beachtliche Reichweite: Mittlerweile nehmen 5.000 Anleger, darunter 1.000 Investoren, mit einem Vermögen von mehr als 500 Milliarden Euro, an den Umfragen zu Konjunktur und Märkten teil. Manfred Hübner, Chefstrategie und Geschäftsführer von sentix erklärt: „Menschen machen Märkte – und diese Erkenntnis lässt sich nutzen. sentix identifiziert den Sentiment Value, also günstige Gelegenheiten im Markt, die auf ein Muster im Anlegerverhalten zurückzuführen sind. Dieses Wissen nutzen wir konsequent in unseren Investmententscheidungen.“

Historisch gesehen gibt es gute Kaufgelegenheiten, wenn bei Anlegern Ängste und eine hohe Risikoaversion dominieren. Umgekehrt gilt es, Gewinne mitzunehmen, wenn Anleger in Jubellaune oder sorglos sind. Neben den Stimmungen fließen auch die Risikobereitschaft und das Positionierungsverhalten der Anleger in die Anlageentscheidung mit ein. Die Signale werden dann - je nach Anlageziel und Risikotoleranz- in den einzelnen Fonds unterschiedlich umgesetzt. Die Erweiterung der Fondspalette trägt dieser Maßgabe Rechnung.

sentix Total Return -offensiv-
Institutionelle Investoren, die eher konservativ anlegen und Alternativen im Nullzinsumfeld suchen, haben die Möglichkeit, in den Total Return -offensiv- zu investieren. Der Fonds ist eine Ergänzung zu dem seit dem 15. Oktober 2010 etablierten Flaggschifffonds sentix Total Return –defensiv- (Institutional Money berichtete über die Auflage). Beide Fonds verfolgen die gleiche Strategie - nur mit unterschiedlicher Dynamik und Gewichtung: „Der Total Return -offensiv- ist mit einer Wertuntergrenze von 80 Prozent ausgestattet und bietet dadurch mehr Chancen auf höhere Erträge“, erklärt Fondsmanager Hussy. Gemessen am Euribor wird mittelfristig eine durchschnittliche Performance von 5,5 Prozent per anno angestrebt. Beim sentix Total Return -defensiv- liegt das Ertragsziel bei durchschnittlich drei Prozent über Geldmarkt und die Wertuntergrenze bei 90 Prozent.

Ziel der strikten Wertuntergrenzen ist eine gewisse Planungssicherheit und Absicherung für Investoren, auch in unsicheren Börsenzeiten. Aufgrund des unterschiedlichen Ansatzes im Vergleich zur Konkurrenz bieten die sentix-Fonds institutionellen Investoren zusätzliche Diversifikation im Portfolio. Das hat gute Gründe: Beide sentix-Fonds weisen eine sehr geringe Korrelation zu den großen Assetklassen auf. Sie investieren risikokontrolliert in Aktien, Renten, Währungen und Rohstoffe wie Gold, Rohöl und Silber und können steigende wie fallende Kurstrends nutzen.

sentix Risk Return -A-: Rendite-Maximierung ohne Wertuntergrenze
Für institutionelle Investoren, die das maximale Potenzial aus dem „Sentiment-Value“ heben wollen, bietet die Frankfurter Investmentboutique den Risk Return –A- an. Eine Wertuntergrenze gibt es hier nicht, in diesem Fonds steht die Chancennutzung an erster Stelle. „Mit dem Mischfonds, der sich auf die Assetklasse Aktien konzentriert, möchten wir auf der Long- als auch auf der Shortseite günstige Gelegenheiten nutzen“, sagt Hussy. Wenn die entsprechenden Signale vorliegen, können die Aktienbestände auch komplett heruntergefahren werden. Der Fonds bietet damit eine große Flexibilität in der Investitionsgradsteuerung. „Als Ertragsziel streben wir 7,5 Prozent per anno an“, gibt Hussy das Ziel vor. Dabei soll die Volatilität des Fonds mit rund 7,0 Prozent deutlich unter der Schwankung von Aktien liegen.

Bereits länger am Markt: sentix Fonds Aktien Deutschland
Wer eine lukrativere Alternative zu DAX-ETFs sucht, kann in den sentix Fonds Aktien Deutschland investieren. Der Publikumsfonds bildet als Basis den DAX nach. Sein Investitionsgrad ergibt sich je nach Signallage und schwankt zwischen DAX 80 und DAX 120 Prozent. „Das Produkt ist smarter als ein ETF und weist seit der Auflage am 15. März 2013 im Schnitt einer Performance von 1,7 Prozent über DAX-ETFs auf“, erklärt Hussy.

Langjährige Erfahrung
Der Sentiment-Value-Experte Hussy kann auf einen langjährigen, positiven Track Record verweisen: „Ob Jahresanfangsschwäche 2016, Griechenland-Krise in 2014 und 2015, die Euro-Krise in 2012, der Sommercrash in 2011 oder die Lehman-Pleite im Jahr 2008, die Investmentstrategie hat sich bewährt. Wir haben nicht nur die Risiken frühzeitig kontrolliert, sondern auch mit dem Fokus auf Sentiment Value die Ertragsquelle „Behavioral Finance“ für unsere Anleger erschlossen. Diesem Anspruch wollen wir auch mit den neuen, offensiven Fondslösungen gerecht werden.“ (aa)

 

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