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Sectoral Biotech Opportunities Fonds lässt Nasdaqs NBI alt aussehen

Sectoral Biotech Opportunities Fonds knackt nach nur zwei Jahren Laufzeit die 300 Millionen-US-Dollar-Marke. Die annualisierte Nettorendite des Fonds übertrifft den Nasdaq Biotech Index (NBI) um mehr als elf Prozent und das Anfangsvolumen wurde innerhalb von nur zwei Jahren vervierfacht.

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Michael Sjöström, Mitbegründer von Sectoral Asset Management und Starfondsmanager
© Sectoral AM

Es ist erst gut zwei Jahre her, dass der kanadische Healthcare-Spezialist Sectoral Asset Management den Vertrieb seines Biotech Opportunities Fund lanciert hat. Doch schon innerhalb dieser Zeit konnte die Fondsboutique, deren Firmenmitgründer Michael Sjöström seit knapp einem Vierteljahrhundert Biotechnologie-Strategien managt, das Anfangsvolumen von 50 Millionen US-Dollar auf 300 Millionen US-Dollar zu Anfang September 2018 steigern.

Beachtliche Entwicklung vollzogen
So erzielte er am Tag seines zweijährigen Bestehens am 31. Mai 2018 eine annualisierte Nettorendite in Höhe von 19,9 Prozent und lag damit deutlich über der Entwicklung des Nasdaq Biotech Index (NBI), der im gleichen Zeitraum einen Anstieg von acht Prozent verzeichnet hat. Bereits Ende 2016 lag das verwaltete Vermögen (AuM) bei 68 Millionen US-Dollar und knackte nur zwölf Monate später, also Ende 2017, die 100 Millionen US-Dollar-Marke. Seit Beginn dieses Jahres konnte Sectoral Asset Management einen weiteren Nettozufluss von mehr als 140 Millionen US-Dollar verbuchen, so dass der Sprung über die 300 Millionen-US-Dollar-Marke nur wenige Wochen nach dem zweiten Jahrestag des Fonds gelungen ist.

Innovative Small- und Midcaps der Biotechnologie-Branche im Fokus
"Wir freuen uns sehr über die gute Entwicklung des Fonds, zumal wir ihn im Trubel des US-Wahlkampfs an den Start gebracht haben, also in einer absolut unruhigen Marktphase, in der lange Zeit unklar war, ob Clinton am Ende das Rennen macht. Wäre dies der Fall gewesen, hätte es insbesondere die Biotech-Branche hart getroffen", erklärt Mina Marmor, Portfolio-Managerin des Biotech Opportunities Funds. "Dass sich der Fonds auf innovative Small- und Midcaps der Biotechnologie-Branche fokussiert, schlägt sich in der guten Performance nieder. Unser zentrales Credo für die Zukunft lautet sicherzustellen, dass wir auch weiterhin Alpha für unsere Kunden generieren", ergänzt Jérôme Pfund, aktueller CEO von Sectoral Asset Management, der das Unternehmen gemeinsam mit Sjöström im Jahr 2000 gegründet hat.

Konzentriertes Portfolio
Der Sectoral Biotech Opportunities Fund investiert in innovative Biotech-Unternehmen und fokussiert dabei auf Small und Mid Caps. Das Zielportfolio liegt bei rund 30 Titeln mit hoher Überzeugungskraft, wobei die Investmentstrategie dem Bottom-Up-Ansatz folgt. Damit unterscheidet sich der Fonds deutlich von traditionellen Biotech-Fonds sowie ETFs. 
Mit der Biotechnologie-Strategie erzielte Sectoral Asset Management eine annualisierte Bruttorendite von 14,7 Prozent (14,3 Prozent netto).

Pikanterie am Rande
Bis Ende Mai 2016 und knapp vor der Gründung des Sectoral AM-Fonds hat Michael Sjöström den Pictet Biotech gemanagt, ehe das Management des Fonds Ende Mai 2016 internalisiert wurde. Wie der direkte Leistungsvergleich der folgenden Grafik zeigt, hat sich seither Pictet als Benchmark-Hugger erwiesen, während Sjöström mit seinem neuen Vehikel auf und davon zog. Verglichen wurden jeweils die institutionellen U-Dollar-Tranchen der beiden Fonds mit dem NBI Index im Zeitfenster zwischen dem 31. Mai 2016 und dem 14. September 2018. Das Management ins Haus zu holen, war also für Pictet wohl eine suboptimale Entscheidung.



Quelle: Bloomberg

Anteilsklassen

(kb)

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Über Sectoral: 
Seit der Gründung im Jahr 2000 ist Sectoral Asset Management auf die Verwaltung globaler Anlageportfolios im Gesundheitssektor spezialisiert und darin eines der branchenführenden Unternehmen. Sectoral unterhält Niederlassungen in Montreal, Genf und Hongkong. Der Investmentansatz von Sectoral basiert auf einer Primäranalyse unternehmensspezifischer Fundamentaldaten im Bereich Healthcare. Das verwaltete Vermögen beläuft sich auf 1,3 Milliarden US-Dollar (Stand: 30. Juni 2018).
 

 

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