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Schon wieder zwei Schiffe insolvent

Die Krise in der maritimen Wirtschaft und die volatile Bulkermarkt fordern weitere Opfer. Diesmal traf es Frachter von Conti.

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© norinut / stock.adobe.com

Obwohl der Welthandelt und der Warenverkehr auf den Weltmeeren auch in den vergangenen Jahren gewachsen sind, können die Schiffsmärkte nicht an den Boom vor der 2008 ausgebrochenen Finanzkrise andocken. Hunderte Schiffsbeteiligungen deutscher Anleger mussten bisher notverkauft werden oder Insolvenz anmelden. Nun kommen zwei weitere Investments auf diese Negativliste hinzu: Zwei Schiffe der ehemals renommierten Reederei Conti sind insolvent und in den Händen des vorläufigen Insolvenzverwalters Philipp Grauer.

Es handelt sich um die Massengutfrachter ("Bulk Carrier") MS "Conti Achat" und MS "Conti Almandin". Die Supramax-Bulker mit einer Tragfähigkeit von 57.000 Tonnen wurden im Jahr 2010 gebaut und haben rund 40 Millionen Dollar gekostet. Beide Schiffe waren zu Beginn mit einem Chartervertrag mit der südkoreanischen Reederei STX Pan Ocean und mit einer zwölfjährigen Laufzeit ausgestattet. Das Unternehmen aus Seoul ging im Jahr 2013 pleite.

73 Millionen Euro Gesamtinvestition
Im Sommer 2015 traten beide Schiffe einem Pool bei, der aus elf Supramax-Bulkern bestand. 14 Monate später wechselten die Conti-Schiffe in einen Einnahmenpool der Peter Döhle Schiffahrts-KG. Auszahlungen an die Anleger konnten die Fonds seit dem Frühjahr 2013 nicht mehr leisten. Das MS "Conti Almandin" zahlte bislang rund 14 Prozent aus, beim MS "Conti Achat" sind es rund 23 Prozent. Die Anleger hatten in die Schiffe insgesamt 28,5 Millionen Euro investiert. Das kumulierte Gesamtinvestitionsvolumen betrug rund 73 Millionen Euro. (ae)

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