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Renditequelle: Assenagon Alpha Premium setzt auf Volatilitätsprämien

Der neue Fonds Assenagon Alpha Premium will risikoeffizient Volatilitätsprämien am Aktienmarkt vereinnahmen. Dabei macht sich das Fondsmanagement Unterschiede bei den Prämienhöhen zu Nutze. Fünf Großanleger sind jedenfalls überzeugt und investierten über 80 Millionen Euro.

Assenagons Volatility-Portfolio-Management-Team wird verantwortet von Daniel Danon (links) und Tobias Knecht (rechts).
Assenagons Volatility-Portfolio-Management-Team wird verantwortet von Daniel Danon (links) und Tobias Knecht (rechts).

 
© Assenagon

Institutionellen Investoren, die über Volatilitätsstrategien ihre Renditeziele erreichen wollen, steht ein neuer Fonds von Assenagon zu Verfügung. Die Strategie scheint zu überzeugen: Immerhin haben fünf Großanleger dem neuen Assenagon Alpha Premium-Fonds bereits zur Auflage 81,3 Millionen Euro an Startkapital zur Verfügung gestellt.

Im Fokus der Fondsmanagements stehen dabei vor allem relative Preisdifferenzen zwischen Einzelaktien und Indexvolatilitäten, die als Renditequelle genutzt werden. Der Assenagon Alpha Premium nimmt Volatilitätsrisikoprämien bei Aktienleitindizes ein, bezieht dabei aber die Risiko- und Rendite-Beiträge der einzelnen Aktien im Index bewusst in den Investitionsprozess ein. Tobias Knecht, Head of Volatility Portfolio Management, erläutert: "Unserer Einschätzung nach bieten Einzelaktienvolatilitäten viel Potenzial zur Optimierung von Volatilitätsrisikoprämienstrategien."

Unterschiedliche Risikoprämien
Im neuen Fonds machen sich die Assenagon-Spezialisten die Tatsache zu Nutze, dass Aktienindizes in der Regel eine deutlich höhere Volatilitätsprämie aufweisen als die enthaltenen Einzeltitel. So bietet der Verkauf von Indexvolatilität ein vergleichsweise hohes Prämieneinkommen. Das Prämieneinkommen der Einzeltitel im Index ist demgegenüber weniger ausgeprägt, deshalb eignet sich die Einzelaktienvolatilität entsprechend gut als Rückversicherung gegenüber Kursrückschlägen. Investiert wird dabei global in Europa, Asien und den USA.

Assenagon begründet die unterschiedliche Höhe dieser Risikoprämien auf Anfrage von „Institutional Money“ damit, dass durch die hohe Nachfrage nach Absicherung auf Portfolio-Ebene die Volatilitätsprämien bei Aktien-Leitindizes besonders hoch seien. Die implizite Volatilität liege hier deutlich über der realisierten Volatilität. Diese Differenz ist als Ertragsquelle durch den Verkauf von Volatilität investierbar. Der Markt für Einzelaktien-Optionen sei dagegen nicht durch Absicherungsbedarf geprägt. Entsprechend sei laut Assenagon die Volatilitätsrisikoprämie bei Einzelaktien weniger stark ausgeprägt.

"Mit dem neuen Fonds bieten wir einen alternativen Ansatz im Bereich Volatilitätsrisikoprämien für UCITS-Investoren, bleiben aber gleichzeitig unserer DNA treu", kommentiert Daniel Danon, Head of Volatility Portfolio Management. "Wir bedanken uns bei unseren Investoren, die uns in den vergangenen Jahren Gelder anvertraut haben – insbesondere auch bei unseren Seed-Investoren, die es uns ermöglichen, die neue Strategie umzusetzen."

Wie „Institutional Money“ darüber hinaus, hofft das Fondsmanagement auf eine mittelfristige Zielrendite von fünf Prozent p.a. über dem Ein-Monats-Euribor bei einer erwarteten Volatilität zwischen fünf und zehn Prozent. Die Management Fee beträgt 0,75 Prozent p. a., hinzu kommt eine Performance Fee von 15 Prozent der Wertentwicklung, die über den Ein-Monats-Euribor plus zwei Prozent p. a. hinausgeht.

Track Record vorhanden
Das Volatility-Portfolio-Management um Daniel Danon und Tobias Knecht verantwortet bei Assenagon nun über eine Milliarde Euro in insgesamt drei Fonds, den Assenagon Alpha Premium (UCITS), den Assenagon Global Volatility und Assenagon Alpha Volatility (UCITS). Für letzteren wurde das Team mit dem UCITS Hedge Award als Best Performing Fund 2018 vom The Hedge Fund Journal in der Kategorie Volatilitäts-Arbitrage ausgezeichnet. (aa)

 

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