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Real Estate Debt-Fonds von Allianz öffnet sich Drittinvestoren

Der Immobilien Debt Fund von Allianz Real Estate erreicht bereits fünf Monate nach Einführung mehr als eine Milliarde Euro Volumen und öffnet sich kommendes Jahr auch Drittinvestoren aus dem institutionellen Lager.

Roland Fuchs, Head of European Debt der Allianz Real Estate
Roland Fuchs, Head of European Debt der Allianz Real Estate
© Allianz

Der im Juli 2018 gestartete europäische Immobilien Debt Fund der Allianz Real Estate hat in seinen ersten fünf Monaten ein Volumen von mehr als einer Milliarde Euro erreicht. Dabei wurden Transaktionen in Großbritannien, Italien, Irland, Spanien und Schweden im Auftrag einer Reihe von Versicherungsgesellschaften der Allianz abgeschlossen. Mit der neuen Plattform habe sich das europäische Finanzierungsgeschäft der Allianz Real Estate erfolgreich beschleunigt, berichtet die Gesellschaft per Aussendung.

Institutionelle Drittinvestoren dürfen sich mitbeteiligen
Der Fonds, der in Luxemburg verwaltet wird, wurde ins Leben gerufen, um der wachsenden Nachfrage von Unternehmen der Allianz-Gruppe gerecht zu werden, die ihr Engagement in Immobilienfinanzierungen erhöhen wollen. Im Jahr 2019 wird die Allianz Real Estate den Debt Fund, der sich auf Prime Finanzierungen konzentriert, auch für institutionelle Drittinvestoren öffnen.

Finanzierung bekannter Immobilien
Im Sommer dieses Jahres konnten über den Debt Fund die ersten beiden Transaktionen erfolgreich abgeschlossen werden. Dazu gehörten die erstrangige Refinanzierung der „St. Katharine Docks“ von Blackstones in London und ein erstrangiger Kredit für McArthurGlen zur Refinanzierung des Shopping-Centers „Noventa di Piave“ in Italien.

Drei weitere Deals
In den vergangenen Monaten realisierte die Allianz drei weitere Finanzierungen über den neuen Debt Fund: Ein zehnjähriges Darlehen in Höhe von 135 Millionen Euro zusammen mit der Caixabank für die Entwicklung eines gemischt genutzten Gebäues namens "Torre Caleido“ in der spanischen Hauptstadt Madrid; ein Darlehen in Höhe von 150 Millionen Euro zusammen mit Brunswick Real Estate Capital für die Refinanzierung der „Gränbystaden Galleria“, einem 52.000 Quadratmeter großen Einkaufszentrum in Uppsala, 45 km nördlich von Stockholm gelegen, das sich im Eigentum der börsennotierten Gesellschaft Atrium Ljungberg befindet, sowie eine vollständige Refinanzierung eines Portfolios der Starwood Property Trust, das sich aus zehn Bürogebäuden und einer Wohnimmobilie im Stadtzentrum von Dublin zusammensetzt. Diese Refinanzierung erhöhte den Anteil der Allianz von rund 150 Millionen Euro auf 316 Millionen Euro.

Starkes Fundament hat seine Meriten
"Wir freuen uns über diesen frühen Erfolg der Debt Plattform und das Wachstum der Immobilienfinanzierungen der Allianz," sagte Francois Trausch, Chief Executive Officer der Allianz Real Estate. "Wir wollen in den kommenden Monaten auf diesem starken Fundament aufbauen, vor allem, weil wir den Debt Fund auch institutionellen Anlegern außerhalb der Allianz anbieten werden.

Roland Fuchs, Head of European Debt der Allianz Real Estate sagt: “Dieser schnelle Fortschritt ist ein klares Zeichen für die Bedeutung der Investment Plattform, deren Ziel es ist, den Anlageprozess zu konsolidieren und zu vereinfachen und dies sowohl für die Unternehmen der Allianz Gruppe als auch für Interessenten von außerhalb.” (aa)

 

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