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Premiere: HSBC lanciert erste Indexfonds auf nachhaltige MSCI-Indizes

Institutionellen Investoren stehen ab sofort zwei neue, nachhaltig ausgerichtete Fonds auf die zwei Indizes MSCI Europe Select SRI und MSCI World Select SRI zur Verfügung.

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Dr. Jan Wilmanns, HSBC Deutschland: „Die Fonds gewährleisten eine bisher unerreichte Einbeziehung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Aktienkapitalanlage."
© HSBC

HSBC Deutschland reagiert auf die steigende Nachfrage institutioneller Investoren nach nachhaltigen Indexprodukten mit der Lancierung der ersten Indexfonds auf den MSCI Europe Select SRI und MSCI World Select SRI. Das Interesse an nachhaltigen Produkten ist gegeben: 2016 floss laut dem Bericht der Global Sustainable Investment Alliance (GSIA) bereits einer von drei weltweit investierten Dollar in verantwortungsvolle Geldanlagen. Einer aktuellen Studie von HSBC zufolge, sind Investoren bereit, klimabewusster zu investieren. In Europa bekräftigten sogar 97 Prozent der Befragten, 2018 verstärkt in CO2-effiziente Anlagen investieren zu wollen.

Index-Entwicklung stand am Anfang
Gemeinsam mit MSCI ESG Research und der deutschen Versorgungseinrichtung VERKA hat HSBC im vergangenen Jahr Indizes entwickelt, die die führenden Nachhaltigkeitsstandards berücksichtigen. Nun hat die HSBC zwei Indexfonds darauf aufgelegt – es sind laut HSBC die ersten Fonds auf diese Indizes: den HSBC MSCI Europe Select SRI Index (DE000A2DXMD9 / A2DXMD) und den HSBC MSCI World Select SRI Index (DE000A2H5YR8 / A2H5YR).

Strenge Selektion
Beide Fonds schließen Investments in kontroversen Branchen aus. Dazu zählen Unternehmen, die in den Geschäftsfeldern Waffen, Atomkraft, alkoholhaltige Getränke, Tabak, Genmanipulation von Pflanzen (es sei denn zu reinen Forschungs- und Entwicklungszwecken), Glücksspiel und nicht jugendfreie Unterhaltung tätig sind. Wenn ihre Umsätze in diesen Geschäftsfeldern die festgelegten Grenzwerte gemäß der MSCI SRI Index Methodologie überschreiten, dürfen die Fonds nicht investieren.

Vollständig ausgeschlossen sind Unternehmen, die den MSCI-Kriterien in Bezug auf die Einhaltung humaner Arbeitsbedingungen nicht entsprechen. Waffen (zivile und militärische) sowie hochprozentige alkoholhaltige Getränke im Unternehmensportfolio sind ebenfalls absolute Ausschlusskriterien. Für eine bessere CO2-Bilanz investieren die Fonds außerdem nicht in Unternehmen, die Kohle- oder andere fossile Brennstoffreserven halten.

ESG-Optimierung des reduzierten Portfolios
Anschließend wird das verbleibende Aktienportfolio optimiert, um den ESG Score (E=Environmental, S=Social, G=Governance) zu maximieren und den Tracking Error – eine mögliche Abweichung – zu den Referenzindizes zu minimieren. Dabei werden Unternehmen mit einem hohen ESG Score gemäß der MSCI ESG Focus Index Methodologie übergewichtet. Damit wird über das Gesamtportfolio ein besserer ESG Score erreicht als bei den Referenzindizes.

„Die Fonds gewährleisten eine bisher unerreichte Einbeziehung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Aktienkapitalanlage. Die Nachhaltigkeitskriterien sind eine wichtige Stellschraube zur Portfolio-Optimierung und damit für das Chance-Risiko-Profil. Die neuen Indexfonds können für Anleger eine gute Alternative gegenüber den auf die Mutterindizes laufenden Fondsstrukturen sein“, sagt Dr. Jan Wilmanns, Mitglied des Vorstands von HSBC Deutschland.

Physische Replikation über „Optimierung“
Das Anlageziel der Fonds besteht darin, die Wertentwicklung der Referenzindizes MSCI Europe Select SRI bzw. MSCI World Select SRI so genau wie möglich abzubilden. Hierzu investieren die physisch replizierenden Fonds, unter Wahrung einer angemessenen Risikomischung, in ein europäisches bzw. weltweites Aktienportfolio, das sich im Wesentlichen aus den Titeln der Referenzindizes zusammensetzt. (aa)

 

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