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Die neue Normalisierung

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Seit 2009 haben die Zentralbanken ihre Bilanzen auf beispiellose Art aufgebläht. Angesichts des weltweit verbesserten Wirtschaftsumfelds hat die Notwendigkeit einer „Normalisierung“ – Anhebung der Zinsen und Reduzierung der Bilanzen – zu einer vierten Welle des Tapering geführt.

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Premiere: Bank bietet Anlegern erstmals direkten Zugang zu Bitcoins

Die Falcon Private Bank bietet in Zusammenarbeit mit Bitcoin Suisse AG als erste Schweizer Bank Bitcoins und damit zusammenhängende Vermögensverwaltungsleistungen an.

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Immer mehr Finanzdienstleister wollen am derzeitigen Bitcoin-Hype mitnaschen. So bietet seit dieser Woche auch die Schweizer Falcon Private Bank Crypto-Asset-Management-Produkte an. Anleger können über die Falcon Private Bank die Kryptowährung Bitcoin (XBT/BTC) direkt kaufen, halten und verkaufen. Damit schreibt die Schweizer Privatbank zumindest laut eigener Aussage Geschichte: als erste Bank weltweit halte Falcon selbst Bitcoin und biete ihren Kunden direkten Zugang zu der Kryptowährung.

In der Realität läuft das so ab, dass Kunden der Falcon Privatbank Bitcoins entweder via Online-Banking oder über ihren Kundenberater kaufen, verkaufen oder verwalten können. Zudem steht in der Lobby der Züricher Filiale der Falcon Private Bank ein Bitcoin-Geldautomat bereit.

Bitcoin Suisse agiert im Hintergrund
Kooperationspartner Bitcoin Suisse stellt als Bitcoin Broker die nötige Infrastruktur für dieses neue Produkt zur Verfügung. Bitcoin Suisse ist ein auf Krypto-Assets spezialisierter Broker, Asset Manager und Finanzdienstleister mit Sitz in der Schweiz. Dadurch sei es laut Unternehmensangaben „institutionellen Anlegern und Investoren aus dem High-Net-Worth-Bereich möglich, Krypto-Assets zu kaufen, zu handeln, die Transaktionen zu verfolgen und zu sichern.“

Laut Bicoin Suisse CEO Niklas Nikolajsen ist die Schweizer Finanzindustrie ein entscheidender Markt, um Bitcoin und andere Krypto-Assets weltweit zu etablieren. „Die Schweiz ist traditionell einer der wichtigsten und vertrauenswürdigsten Finanzmärkte der Welt. Außerdem hat die Schweiz eine Vorreiterrolle im FinTech-Bereich inne und vermutlich die progressivsten regulatorischen Rahmenbedingungen für Krypto-Finanzgeschäfte weltweit“, betont Nikolajsen. „Das ist besonders für etablierte Unternehmen und Start-ups interessant, die sich für Krypto-Assets interessieren, da die FINMA klare Regel etabliert hat, was den Handel und Umgang mit digitalen Währungen angeht.“

Dadurch sei die Schweiz ein Vorbild für transparenten und regulatorisch sicheren Handel mit Bitcoin und Krypto-Assets geworden. Dabei geht insbesondere die Region Zug voran, die auch als Crypto Valley bekannt bekannt ist. Seit dem 1. Juli 2016 ist Zug die weltweit erste Stadt, deren öffentliche Stellen Bitcoin und andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren.

Die österreichische Post geht mit der Zeit
Aber auch in Österreich scheint Bitcoin populärer zu werden. So kann man ab Wochenbeginn in allen 1.800 Post Standorten Bargeld in Bitcoins umtauschen. Die Käufer erhalten einen Papierbon mit einem Code, welchen man auf bitpanda.com/togo eingibt. Ein Account mit einer E-Mail Adresse genügt, um die digitale Geldbörse, die sogenannte Wallet, bei bitpanda zu nützen. Nach der Eingabe wählt man die gewünschte digitale Währung wie z.B. Bitcoin, Ethereum, Dash, Litecoin aus und anschließend wird der Wert in der gewünschten Währung in die Wallet übertragen. (aa)

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