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Pictet startet Fonds mit Fokus auf Familienunternehmen

Pictet Asset Management gibt die Auflegung des OGAW-konformen Fonds Pictet-Family mit Domizil in Luxemburg bekannt. Der Fonds investiert in Unternehmen in Familienbesitz, die tendenziell eine bessere Wertentwicklung als der breitere Weltaktienmarkt erzielen.

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Fondsmanager Alain Caffort
© Pictet

Family-owned Businesses sind durch ihren besonderen Führungsstil vor allem für langfristige Investoren attraktiv. Dazu zählen die starke Werteorientierung sowie die aktive Ausübung von Eigentumsrechten, kombiniert mit einem langfristigen Planungshorizont und entsprechender Nachfolgeplanung.

Pictet-Family ist Neuausrichtung des Fonds Pictet-Small Cap Europe
Diese Neuausrichtung geschieht mit Schwerpunkt auf Familienunternehmen, die weltweit und in allen Marktsegmenten tätig sind. Der Fonds Pictet-Small Cap Europe investierte schon vorher in Familienunternehmen etwa 25 Prozent des Portfolios. Der neue Fonds Pictet-Family legt den Fokus nun aber noch stärker auf diese Art von Unternehmen und unterliegt keinen Beschränkungen hinsichtlich der regionalen Ausrichtung oder der Marktkapitalisierung.

Vier Schlüsselfaktoren sprechen für familiengeführte Unternehmen
Gemäß einer Vielzahl von Studien sind Familienunternehmen in der Regel profitabler und schneiden besser ab als ihre nicht familiengeführten Wettbewerber. Erfolgreiche Familienunternehmen haben folgende vier Schlüsselfaktoren gemeinsam: a) Unternehmergeist, häufig verbunden mit Innovation bzw. Fähigkeit zur Disruption; b) Umsichtiger Umgang mit Vermögen – dies äußert sich im Wunsch, bereits heute in den Erfolg der nächsten Generation zu investieren; c) Gesellschaftliche Anerkennung – das Unternehmen steht für die Familie und ihren Ruf. Die Familienmitglieder haben ein hohes Eigeninteresse am Erfolg des Unternehmens, sie sind in der Regel engagierte, aktive Eigentümer, was sich an ihrer finanziellen Beteiligung ausdrückt; und d) Längerfristige Perspektive. Denn ein großer Teil des Vermögens der Eigentümerfamilie ist an das Familienunternehmen gebunden, deshalb unterscheidet sich deren Handlungs- und Anlagespielraum stark von Firmen im Besitz externer Aktionäre. Um Wachstum zu generieren werden Gewinne in der Regel reinvestiert, und die Finanzdisziplin ist strenger.

Definition
Der Fonds wird von einem Team in Genf unter der gemeinsamen Leitung von Alain Caffort und Cyril Benier gemanagt. Definiert man Familienunternehmen als börsennotierte Gesellschaften, in denen jeweils eine Person – häufig die Gründerin bzw. der Gründer – oder eine Familie mindestens 30 Prozent der Stimmrechte hält, eröffnet sich ein globales Anlageuniversum von etwa 500 Unternehmen. „Aus Sicht unserer Unternehmenskultur passt diese Strategie bestens zu uns: Die Pictet-Gruppe ist ein Unternehmen in Familienbesitz, und dazu achten wir bei den Unternehmen, in die wir investieren, auf genau die Werte, für die wir selbst stehen“, sagt Alain Caffort, Senior Investment Manager des Fonds Pictet-Family.

Fast ein Fünftel der Firmen im MSCI World ACWI sind familiengeführt
„Fast 20% des MSCI All-Countries World Index (ACWI Index) sind Unternehmen, die von einem Gründer oder einer Familie geführt werden. Dennoch gibt es aus unserer Sicht nur wenige Anlageansätze, bei denen die Anleger die Möglichkeit haben, von der Bedeutung und den Stärken von Familienunternehmen zu profitieren – insbesondere im Rahmen einer globalen Aktienstrategie. Der Fonds Pictet-Family soll diese Lücke schließen“, so Alain Caffort. (kb)

 

 

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