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Patriarch optimiert Trendfolge-Modell

Der Frankfurter Fondsinitiator Patriarch Multi-Manager hat sein Timing-Konzept "Trend 200" überarbeitet. Neue Antizyklik-Schwellen sollen verhindern, dass Investoren durch die immer öfter auftretenden massiven Marktschwankungen Geld verlieren.

Patriarch-Geschäftsführer Dirk Fischer.
Patriarch-Geschäftsführer Dirk Fischer
© Patriarch Multi-Manager

Die Frankfurter Produktschmiede Patriarch Multi-Manager hat die Trendfolgesysteme ihrer Portfolios und ihrer Fonds-Vermögensverwaltung (Fonds-VV) verbessert. Die Fondsinitiatoren haben nach eigenen Angaben die "Trend-200-Ansätze" mit einer Antizyklik-Komponente versehen, um den stark veränderten Aktienmarktverläufen Rechnung zu tragen. "Wir nutzen Trendfolge für unsere Kunden zur Risikoreduktion mit klarem Blick auf die langen Markttrends", erläutert Patriarch-Geschäftsführer Dirk Fischer. "Mit solchen langen Trends können Trendfolger gut arbeiten und dann die richtigen Frühindikatoren daraus ableiten, um so die Kundschaft richtig zu positionieren. Das funktionierte jahrzehntelang zur vollen Zufriedenheit aller Kunden." 

In jüngster Vergangenheit habe es aber eine Häufung von rasanten Abwärtsbewegungen an den Aktienmärkten gegeben, die dann übergangslos von ebenso dynamischen, steilen und kurzfristigen Aufwärtsbewegungen abgelöst wurden – sogenannte V-Kursbewegungen. Ein gutes Beispiel seien die Kursverläufe im Zuge der Corona-Pandemie. "Solche Verläufe sind für Trendfolger schwer zu greifen, da sie nicht von langfristiger Natur sind, und bergen das Risiko eines zu späten Ausstiegs aus dem fallenden Markt, ebenso wie das eines potenziell zu späten Einstiegs in den wieder steigenden Markt", erläutert Fischer.

200-Tage-Linie
Bei den Trend-200-Strategien setzen Patriarch sowie seine Produktpartner auf charttechnische Signale. Impulsgeber für Anlageentscheidungen ist 200-Tage-Linie: Waren die Trends positiv, investierte das jeweilige Produkt bisher zu 100 Prozent in Aktien. Waren die Trends negativ und lagen unterhalb der 200-Tage-Linie, wurde in Anleihen- sowie Geldmarkt-Produkte umgeschichtet. Im Zuge der Überarbeitung wurden nun je nach Risikoausprägung eines Produktes unterschiedliche obere und untere Antizyklik-Schwellen installiert. 

Bei Erreichen der ersten oberen Antizyklik-Schwelle in einem heiß gelaufenen Hausse-Aktienmarkt wird künftig umgehend eine Aktienquote von 25 Prozent abgebaut. Bei Erreichen der zweiten oberen Schwelle sind es nochmals 25 Prozent. Damit würden im Unterschied zum alten, reinen Trendfolge-Ansatz einmal entstandene Gewinne rechtzeitig gesichert und nicht wieder in einem fallenden Markt aufgerieben.

Aufbau von Aktienpositionen
Bei Erreichen der ersten unteren Antizyklik-Schwelle werde dagegen in einem "überverkauften" Markt von einer 100-prozentigen Cash-Position antizyklisch eine erste 25-prozentige Aktienquote gegen den Trend aufgebaut. Reduziere sich das Marktniveau sogar bis zur zweiten unteren Antizyklik-Schwelle, werden noch einmal 25 Prozent Aktienquote hinzugekauft. "Mit der Kombination aus Trendfolge und Antizyklik hat die Patriarch zum Wohle der Kunden das Beste aus zwei Welten vereint und gleichzeitig eine leistungsfähige und verständliche Lösung für die Herausforderungen bei der Kapitalanlage in der heutigen Zeit geschaffen", sagt Markus Kaiser, der Berater aller Trend-200-ETF-Strategien von Patriarch. (jb)

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