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Palladio Partners erfreut sich milliardenschwerer Kapitalzusagen

Die Frankfurter Palladio Partners kann trotz eines schwierigen Marktumfelds für Privatmarktanlagen bei institutionellen Investoren Gelder in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro einsammeln und damit ihr verwaltetes Vermögen auf mehr als elf Milliarden Euro steigern.

Bernd Kreuter, Palladio Partners: "Es gelingt uns zunehmend, internationale Investoren für Palladio Partners zu gewinnen." 
Bernd Kreuter, Palladio Partners: "Es gelingt uns zunehmend, internationale Investoren für Palladio Partners zu gewinnen." © Jason Sellers für Palladio Partners

Eckpunkte:

  • Hohe Kapitalzusagen für Palladio Partners innerhalb eines Jahres
  • Neben Bestandsinvestoren vertrauen auch neue Investoren auf die Expertise von Palladio Partners
  • Anteil internationaler Investoren nimmt stetig zu

Zufriedene Gesicht bei Palladio Partners: Die Frankfurter Gesellschaft hat in den vergangenen zwölf Monaten im Rahmen abgeschlossener Fund Raisings (Final Closing) Kapitalzusagen in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro für Private-Markets-Fonds eingeworben. Damit steigt das verwaltete Vermögen des Private-Markets-Spezialisten auf mehr als elf Milliarden Euro. In den vergangenen fünf Jahren wuchs es jährlich um rund 15 Prozent und hat sich damit seit 2021 mehr als verdoppelt. Darüber informiert die Gesellschaft per Aussendung.

Zu den Fonds mit abgeschlossenem Fundraising zählen der Infrastruktur-Direktinvestment-Fonds Rotonda Transformation D, ein Continuation Vehicle für die Beteiligung an Railpool sowie der Private-Equity-Dachfonds Value Added Private Equity Access Portfolio (VAPEAP). Neben dem Fokus auf individuelle Managed Accounts setzt Palladio Partners damit den Ausbau seiner Fondsstrategien in den Assetklassen Infrastruktur und Private Equity weiter fort, wie die Gesellschaft betont.

Investorenbasis verbreitert und internationalisiert
„Rund die Hälfte des eingeworbenen Kapitals stammt von bestehenden Investoren, was deren fortgesetztes Vertrauen in unsere Strategien unterstreicht und uns sehr freut. Die übrigen Mittel stammen von neuen Anlegern, wir konnten unsere Investorenbasis also verbreitern“, erklärt Mitgründer und Managing Partner Bernd Kreuter. „Gleichzeitig gelingt es uns zunehmend, internationale Investoren für Palladio Partners zu gewinnen: Erstmals entfiel ein signifikanter Anteil – mehr als ein Fünftel – der Kapitalzusagen auf Investoren außerhalb Deutschlands, insbesondere im Bereich Infrastruktur.“

Infrastruktur: 500 Millionen Euro für die Transformation
Der Fonds Rotonda Transformation D setzt die seit mehr als einem Jahrzehnt etablierte, auf Deutschland fokussierte Direktinvestment-Strategie von Palladio Partners fort und investiert erstmals sektorübergreifend in die Transformation von Infrastruktur. Zum Portfolio zählen bereits Investments in Edge Data Center, Batteriespeicher und emissionsfreie Transportinfrastruktur im Schwerlastverkehr.

Neues Kapital für das Wachstum von Railpool
Für die Weiterentwicklung der Güterlok-Leasing-Plattform Railpool hat Palladio Partners – beraten von Campbell Lutyens – erfolgreich ein Continuation Vehicle umgesetzt. Mehrere bestehende Investoren haben sich an dem neuen Fonds beteiligt und ihre bisherigen Anteile eingebracht. Gleichzeitig stieß die Transaktion auf erhebliches Interesse neuer Investoren, die rund zwei Drittel des Gesamtkapitals bereitstellen. Dazu zählen große deutsche institutionelle Investoren sowie führende internationale Investoren.

Seit dem Einstieg von Palladio Partners im Jahr 2017 hat Railpool seine Flotte verdreifacht und sein Werkstattnetzwerk europaweit deutlich ausgebaut. Das Continuation Vehicle schafft die Grundlage, das weitere Wachstum von Railpool gemeinsam mit dem Co-Gesellschafter GIC, dem singapurischen Staatsfonds, fortzusetzen.

Private Equity: Zugangsbeschränkte Small-Cap-Strategie stößt auf große Nachfrage
Der 2023 aufgelegte Dachfonds VAPEAP I eröffnet einem breiten Investorenkreis Zugang zu einer seit 20 Jahren etablierten Private-Equity-Strategie, die Palladio Partners konsequent umsetzt: den Fokus auf Manager, die sich auf das Segment der kleinen und kleineren mittelständischen Unternehmen spezialisiert haben.

„Viele Investoren waren in den vergangenen Jahren von der Private-Equity-Performance in ihren Portfolios enttäuscht. Das Small-Cap-Segment zeigt sich regelmäßig deutlich robuster als der breite Markt und generiert auch in schwierigen Zeiten Ausschüttungen. Im Gegenzug ist das Segment sehr schwer zugänglich – hier bietet unser Dachfonds eine Lösung an“, sagt Sven Czermin, der den Bereich Private Equity bei Palladio Partners verantwortet.

Die erste Fondsgeneration (VAPEAP I) erreichte im finalen Closing ihr Zielvolumen von
200 Millionen Euro und ist mittlerweile vollständig investiert. Basierend auf den ersten Exits soll es bereits im Sommer eine erste signifikante Ausschüttung geben. Das erste Closing der zweiten Generation (VAPEAP II) ist bereits erfolgt und die ersten Fondszeichnungen befinden sich in der Umsetzung. (aa)

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