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Nuveen rollt Emerging Market Debt-Strategie in Europa aus

Der Investment Manager des US-Pensionsfonds und -Versicherers TIAA lanciert mit dem Nuveen Global Emerging Markets Debt Fund eine Emerging Market Debt Strategie für Investoren aus Europa und Asien-Pazifik.

Katherine Renfrew, Nuveen
Katherine Renfrew, Nuveen© Nuveen Fund Advisors

Nuveen hat mit dem Nuveen Global Emerging Markets Debt Fund eine globale Emerging Market Debt (EMD) Strategie aufgelegt, die sich an Investoren in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum richtet. Diese zielt darauf ab, eine attraktive risikobereinigte Performance und überzeugende relative Ergebnisse im Vergleich zu ihrer Benchmark zu erzielen, indem sie eine breite, vielfältige Palette von Schuldtiteln aus Schwellenländern einsetzt. Darüber informiert der Investment Manager des US-Pensionsfonds und -Versicherers TIAA mit 1,3 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen per Aussendung.

Die Strategie wird von Katherine Renfrew, Head of EM Corporates and Quasi-Sovereigns, und
John Espinosa, Head of Sovereigns, gemeinsam verantwortet. Sie werden von einem erfahrenen 17-köpfigen Team für Emerging Market Debt unterstützt, welches in das über 200 Experten umfassende Fixed Income-Team von Nuveen integriert ist. Der Investment Manager verwaltet aktuell mehr als 12 Milliarden US-Dollar in diesem Bereich.

Über das Anlagekonzept
Der Investmentfokus liegt auf dem gesamten Spektrum von Schuldtiteln aus Schwellenländern,
wobei auf Hartwährung lautende Wertpapiere von staatlichen, quasistaatlichen und
aufstrebenden Unternehmensemittenten den Schwerpunkt bilden. Alpha wird in erster Linie
durch hochgradig opportunistische Länderallokationen und Wertpapierselektionen angestrebt.
Nuveen baut mit der Strategie seine Präsenz im globalen Fixed Income-Bereich weiter aus.

Die Einführung folgt auf den erfolgreichen Start der Global Credit Impact Strategie im Jahr 2024 und stellt einen weiteren Meilenstein in der Expansion der mittlerweile 588 Milliarden US-Dollar umfassenden Fixed-Income-Plattform in Europa und Asien dar.

Gute Rahmenbedingungen
Katherine Renfrew, Head of EM Corporates and Quasi-Sovereigns, kommentiert: „Emerging Markets sind extrem dynamisch und bieten eine Vielzahl an Investmentchancen. Die
richtige Länderauswahl ist entscheidend, um nachhaltige Renditen zu erzielen. Wir sind zudem
davon überzeugt, dass das Risiko-Rendite-Profil weiter verbessert wird, wenn man Staatsanleihen durch eine breit gefächerte Auswahl an Unternehmensanleihen aus
Schwellenländern ergänzt."

Der Markt für festverzinsliche Wertpapiere war laut Renfrew im ersten Quartal 2025 "zweifelsohne herausfordernd". Die Rahmenbedingungen für Staatsanleihen aus Schwellenländern seien nach wie vor gut, da sich keine offensichtlichen Ausfälle abzeichnen und die Kreditqualität positiv ist.

"Im Vergleich zu den herausfordernden Jahren 2021 bis 2023 beobachten wir überwiegend eine Verbesserung im Rating der Kreditwürdigkeit für Schwellenländer. Wir gehen davon aus, dass die Emissionstätigkeit sowohl bei Staats- als auch bei Unternehmensanleihen aus Schwellenländern hoch bleibt", ergänzt Renfrew. "Solange die Kapitalmärkte zugänglich bleiben und die US-Zinsen in einem stabilen Rahmen verharren, bieten sich interessante Gelegenheiten. Erfahrene Investoren können durch geopolitische Herausforderungen und handelspolitische Unsicherheiten navigieren. Viele Unternehmen in Schwellenländern – besonders in stabilen oder reformorientierten Märkten – sind weiterhin auf Wachstumskurs und bieten attraktive Renditen im Vergleich zu Investment Grade- und High Yield-Anleihen in den USA.“ (aa)

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