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Nikko Asset Management startet Fonds für Unternehmenshybridanleihen

Nikko Asset Management hat einen Corporate Hybrid Bond Fund aufgelegt, der in hybride Schuldtitel von Unternehmen mit hohem Rating investiert. Der Fonds wird vom Global Fixed Income Team in London verwaltet.

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© sdgjlgt / stock.adobe.com

Großanleger steht ein neuer Fonds auf Hybrdianleihen zur Verfügung. Denn Nikko AMs neuer Corporate Hybrid Bond Fund investiert in hybride Schuldtitel von Unternehmen mit hohem Rating. Der Fonds wird vom Global Fixed Income Team in London verwaltet. 5,1 Milliarden JPY (42 Millionen EUR) wurden von japanischen institutionellen Anlegern bereits eingesammelt. Dies spiegelt die wachsende Nachfrage nach hochwertigen und renditestarken Investmentlösungen wider.

Entwickelt wurde die Strategie für institutionelle Anleger in Japan, die in einem negativen Zinsumfeld positive Renditen erzielen wollen. Die Lösung dürfte aber auch für institutionelle Anleger in Europa interessant sein.

Richard Kehoe, Senior High Yield Analyst und Portfoliomanager des Fonds, sagte: "Hybridanleihen von Unternehmen haben die Merkmale sowohl von Schuldtiteln als auch von Aktien. Dies kann einen Renditevorteil gegenüber vorrangigen unbesicherten Schuldtiteln bedeuten, was für unsere institutionellen Kunden attraktiv ist.”

Die Nachfrage nach Unternehmenshybridanleihen hat seit 2013 deutlich zugenommen, wobei die Emissionstätigkeit über Versorgungs- und Telekommunikationsunternehmen hinaus auf u.a. Automobilhersteller und Energieunternehmen ausgedehnt wurde.

Unternehmenshybridanleihen sind insofern einzigartig, als sie in der Kapitalstruktur gegenüber Aktien vorrangig sind und einen Kupon zahlen, aber dennoch Eigenkapitalcharakteristika aufweisen, wie z.B. kein Fälligkeitsdatum (oder sehr lange Laufzeiten), und der Emittent kann beschließen, ähnlich wie bei einer Dividende den Kupon nicht zu zahlen. Ihre Lage innerhalb der Kapitalstruktur bietet aktiven Anlegern die Möglichkeit, einen deutlichen Renditeaufschlag zu verdienen. (aa)

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