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Neuberger Berman schließt Fonds von "The Big Short"-Star Steve Eisman

Mehrerträge durch Long- und Short-Positionen in Aktien lautete das ursprüngliche Ziel des Neuberger Berman Absolute Alpha Fund. Daraus wird nun nichts mehr, zumindest für Anleger in Europa. Die Gesellschaft hat den Fonds geschlossen.

Steve Eisman, Fondsmanager beim ​US-Vermögensverwalter Neuberger Berman
Steve Eisman: "Die Investmentindustrie kann immer noch wichtige Lehren aus der Finanzkrise ziehen."
© Neuberger Berman

Nur ein gutes Jahr hat der Long-Short-Aktienfonds Neuberger Berman Absolute Alpha durchgehalten. Jetzt hat die US-Gesellschaft das im März 2019 aufgelegte Portfolio abgewickelt. Zum Hintergrund erklärte eine Sprecherin der Fondsgesellschaft gegenüber der Redaktion: "Die geringe Größe der in Irland domizilierten UCITS-Variante macht es schwierig, die Strategie in diesem Vehikel effizient weiter zu verfolgen. Daher haben wir im bestmöglichen Interesse der bestehenden Anleger die Entscheidung getroffen, den Fonds zu schließen."

Gemanagt wurde das Portfolio von Star-Investor Steve Eisman und dessen Team. Eisman war vor allem durch seine erfolgreichen Warnrufe im Vorfeld des Finanzcrashs von 2008 über die Branche hinaus bekannt geworden. Im Bestseller "The Big Short" von Michael Lewis wie auch im gleichnamigen Hollywood-Film ist Eisman, der im Film von Schauspieler Steve Carell verkörpert wird, einer der Hauptcharaktere.

Doch trotz seiner Prominenz kam Eismans Fondskonzept bei europäischen Anlegern offenbar nicht an. Laut Zahlen von Refintiv kam das Fondsvermögen in der gesamten Laufzeit nicht über die Marke von 40 Millionen US-Dollar hinaus. Ein enttäuschender Performancerückgang um gut zehn Prozent in einem Jahr tat ein Übriges, sodass das Fondsvolumen kontinuierlich weiter abschmolz. Zwischenzeitlich erklärte die Gesellschaft aber, dass sie die in den USA und in Großbritannien domizilierten Versionen der Strategie, die schon seit 2016 existieren, weiter betreiben wird. (hh)

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