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Natixis macht Fonds eines Macro Multi Strategy Spezialisten zugänglich

Der französische Asset Manager rollt weitere Fonds von H2O Asset Management in Deutschland aus. Die Vehikel verfügen über einen herzeigbaren Track Record, ausreichend Volumen und vor allem Ansätze, die in einem schwierigen Marktumfeld erfolgsversprechend sind.

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Jörg Knaf, Natixis: „Die Vergrößerung unserer Produktpalette um die Fonds von H2O bietet Anlegern Zugang zu flexiblen Strategien im liquiden Alternatives-Bereich – ein im aktuellen Marktumfeld entscheidender Faktor.“
© Natixis AM

Natixis Global Asset Management will einige Fonds seiner Tochtergesellschaft H2O Asset Management (H2O) auch für den deutschen Markt auflegen. H2O ist auf die Verwaltung global ausgerichteter Macro Multi Strategy-Produkte spezialisiert. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2010 von den Fondsmanagern Bruno Crastes (CEO) und Vincent Chailley (CIO).

Seit seiner Gründung hat H2O seine weltweite Präsenz rasch ausbauen können und bietet institutionellen Investoren sowie Privatanlegern aus Europa, dem Nahen Osten, Asien und Australien eine breite Palette global orientierter Macro-Fonds an. 44 Mitarbeiter betreuen ein Vermögen von 12,2 Milliarden US-Dollar.

„Wir freuen uns, dass wir in Deutschland ab sofort eine noch größere Produktpalette anbieten können, und sind davon überzeugt, dass unsere Strategien bei deutschen Investoren gut ankommen werden", kommentiert Bruno Crastes die Ausweitung der Produktpalette von H2O in Deutschland kommentiert.

Mit der Auflegung diverser UCITS-Strategien – dem "H2O Multi Aggregate Fund", dem "H2O Multi Emerging Debt Fund", dem marktneutralen Aktienfonds "H2O Fidelio Fund" sowie den "H2O Barry Funds" – weitet die Natixis-Boutique ihr bereits bestehendes Produktangebot für deutsche Anleger noch aus.

Über die diversen H2O-Fonds
Das Anlageziel des am 22.12.2015 aufgelegten H2O Multi Aggregate Fund besteht darin, Risikostreuung als zentralen Renditetreiber zu nutzen. Dieser flexible Anleihenfonds zielt darauf ab, in einem breit gefächerten Anlagespektrum aus Staatsanleihen, Credits, Währungen und besicherten Wertpapieren Anlagechancen zu nutzen. Dabei unterliegt er im Hinblick auf Rating-, Sektoren- oder Ländergewichtung keinerlei Anlagebeschränkungen. In jeder dieser Anlageklassen darf sich der Fonds sowohl in Papieren aus den Industriestaaten als auch aus den Schwellenländern engagieren. Der Fonds wird von Pascal Dubreuil gemanagt und ist bestrebt, den Barclays Global Aggregate-Index zu übertreffen. (Währungsgesichert in US-Dollar)

Der H2O Multi Emerging Debt Fund verbindet einen Top Down-Ansatz mit einer Bottom Up-Strategie, um so einen Mehrwert zu erzielen. Der Fonds wurde am 22.12.2015 aufgelegt. Gemanagt wird der Fonds von Thomas Delabre, einem Spezialisten für Schwellenländeranleihen mit über 15 Jahren Erfahrung. Als Referenzindex des Fonds fungiert eine Benchmark, die sich zu jeweils 50 Prozent aus dem JPM EMBI Global Diversified in US-Dollar und dem JPM GBI EM zusammensetzt. Angestrebt wird eine jährliche Outperformance von durchschnittlich 2,5 Prozent. Auf Grundlage des hausinternen Investmentprozesses von H2O, der auf aktivem und flexiblem Management basiert, wird ein Portfolio zusammengestellt, das sich auf Staatsanleihen, Credits und Währungen aus den Schwellenländern konzentriert und einen Tracking Error zwischen fünf und acht Prozent aufweisen sollte.

Bei dem H2O Fidelio Fund handelt es sich um einen Long/Short-Absolute Return-Aktienfonds, der über einen empfohlenen Anlagehorizont von drei Jahren einen absoluten Ertrag von fünf Prozent p.a. anstrebt. Der Fonds wurde am 20.10.2016 aufgelegt. Der Fonds wird von Gonzague Legoff und Christophe Chappuis gemanagt.

Die Fondsmanager zielen darauf ab, innerhalb von drei Jahren eine niedrigere Volatilität zu erreichen als die globalen Aktienmärkte. Darüber hinaus wird eine sehr geringe Korrelation zu den Indizes der weltweit bedeutenden Aktienmärkte angestrebt. Zu diesem Zweck geht der Fonds sowohl Long- als auch Short-Positionen ein, und zwar hauptsächlich in einzelnen Wirtschaftszweigen und ausgewählten börsennotierten Unternehmen. Dabei wird eine neutrale Netto-Ausrichtung auf die Aktienmärkte gehalten. Der H2O Fidelio Fonds ist bestrebt, von diesem einzigartigen Umfeld zu profitieren. Außerdem kommt dem Fonds die laut Gesellschaftsangaben "langjährige Expertise des Managementteams von H2O bei global ausgerichteten Macro-Strategien zugute".

Diese „Top Down“-Komponente ist entscheidend, um mögliche Paradigmenwechsel, Stimmungsumschwünge am Markt sowie Veränderungen bei den Korrelationen, durch welche die Anlageklasse Aktien insgesamt beeinflusst wird, zu identifizieren und davon zu profitieren. Auf diese Weise kann sich das Team ausschließlich auf jene Strategien konzentrieren, die angesichts des jeweiligen Umfelds relevant sind.

Die H2O Barry Funds wurden im Dezember 2016 aufgelegt, und bieten Zugang zu neuen Performance- und Diversifikationsquellen. Diese Fonds nutzen Anlagechancen, die sich aus der zunehmenden Regulierung sowie der infolge dessen immer knapper werdenden Liquidität am Markt ergeben. Das Anlageziel besteht darin, Investmentlösungen zu bieten, die von dem aktuellen Dilemma der Märkte profitieren und diese Einschränkungen, welche die Wertentwicklung traditioneller Anlageklassen belasten, in Anlagechancen zu verwandeln.

Der H2O Barry Active Value Fund ist bestrebt, sich aus diesem neuen Marktumfeld ergebende Value-Chancen zu nutzen. Ist es an den Märkten ruhig, investiert der Fonds in Geldmarktinstrumente. Kommt es jedoch zu einem Schock, reagiert der Barry Active Value darauf mit der Umsetzung kurzfristiger Handelsauffassungen (solange dieser Schock nicht grundlegenden Umwälzungen zugeschrieben wird).

Der H2O Barry Short Fund zielt darauf ab, an einem deutlichen Anstieg der globalen Zinsen zu partizipieren. Gleichzeitig ist er bestrebt, zwischen den einzelnen Aufwärtsbewegungen von einem Zusatz-Carry gegenüber liquiden Mitteln zu profitieren. Neben seiner zurückhaltenden Positionierung in Staatsanleihen aus den G4-Ländern generiert der Fonds einen Teil seiner Erträge aufgrund des unerbittlichen und massiven Anstiegs der Zinsen, weil Banken heutzutage nicht mehr genug Liquidität für die Staatsanleihenmärkte zur Verfügung stellen können. Der Barry Short setzt auf ein Portfolio aktiv gemanagter Optionen, das vor dem Eintritt dieses bedeutsamen, einmaligen Ereignisses gegenüber liquiden Mitteln einen lediglich moderat positiven Carry aufweist.

Jörg Knaf, Executive Managing Director für DACH-Countries, erklärt: „Die auf aktivem Management nach dem Top-Down-Prinzip beruhende Anlagephilosophie von H2O passt perfekt zu unserem Konzept der nachhaltigen Portfoliostrukturierung. Die Vergrößerung unserer Produktpalette um die Fonds von H2O bietet Anlegern Zugang zu flexiblen Strategien im liquiden Alternatives-Bereich – ein im aktuellen Marktumfeld entscheidender Faktor.“ (aa)

 

 

 

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