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Mit diesem Fonds investieren sie an der Seite aktiver Milliardäre

Der Global Billionaires Fund (GBF), dessen Anleger gemeinsam mit 100 der erfolgreichsten Geschäftsleute der Welt in ihre Hauptinvestments investiert, hat nach seiner jährlichen Portfolioumstellung und der Anwendung eines neuen ESG-Risikofilters im Januar interessante Trends festgestellt.

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Samed Bouaynaya, Director of Altana USCITS Funds plc bei Altana Wealth in London, sagt; "Unternehmen, die von Milliardären geführt werden, genießen häufig günstigeren Rückenwind als andere Unternehmen. Milliardäre haben in der Regel Zugang zu günstigeren Finanzierungen und können die besten Talente und attraktivsten Investitionsmöglichkeiten anziehen. Aus der ESG-Perspektive sind sie sich in der Regel auch des potenziellen persönlichen Reputationsschadens bewusst, sollten sie die erwarteten Standards nicht erfüllen, und viele von ihnen haben sich entschieden, in die Zukunft zu investieren, um sicherzustellen, dass sie im Bereich ESG die Nase vorn haben. Der systematische Ansatz des Global Billionaires Fund bietet ein dynamisches Mittel, um in den Wandel und den Erfolg zu investieren, wenn neue Milliardäre auftauchen und florieren, während die bestehenden aussterben - und das ist der Effekt, den wir bei der Neugewichtung beobachten."
© olly / stock.adobe.com

Von den 100 führenden Milliardären im Portfolio 2021 wurden 30 ausgeschlossen, was bedeutet, dass die 37 Unternehmen, mit denen sie eng verbunden sind, nicht mehr berücksichtigt werden, schreibt "Hedgeweek". Sie wurden durch 30 andere Milliardäre ersetzt -, was dazu führte, dass 31 neue Unternehmen in das Portfolio des Global Billionaires Fund, den es im UCITS-Format mit Sitz in Irland gibt, aufgenommen wurden.

Interessantes Konzept
Diese Unternehmensgestalter sind nicht ohne Grund Milliardäre und stehen häufig hinter den innovativsten und bahnbrechendsten Unternehmen der Welt. Der Global Billionaires Fund, der von Samed Bouaynaya (Bild rechts) bei Altana Wealth in London verwaltet wird, bietet die Möglichkeit, an der Seite dieser Gruppe zu investieren und so vom "Milliardärseffekt" zu profitieren.

Outperformance-Ziel
Der Global Billionaires Fund ist ein Portfolio von rund 115 Unternehmen, an denen 100 der Top-Milliardäre laut Forbes- und Bloomberg-Ranking aktiv beteiligt sind. Außerdem müssen sie mindestens zehn Prozent ihres persönlichen Vermögens in das Unternehmen investiert haben, so dass hinter jedem Unternehmen ein großer Erfahrungsschatz steht. Der Fonds bietet eine echte Diversifizierung im Vergleich zu traditionellen globalen Aktienportfolios. Er ist geografisch und sektorunabhängig und verfolgt eine Strategie des Kaufens und Haltens mit geringem Umsatz, die darauf abzielt, mittel- bis langfristig Renditen zu erzielen, die über jenen des MSCI ACWI liegen.

17 Chinesen raus, sechs neue rein
Im Zuge der diesjährigen Neugewichtung sind 17 chinesische Milliardäre aus dem 100er-Fonds ausgeschieden, darunter Hui Ka Yan von Evergrande, da das harte Durchgreifen der Aufsichtsbehörden Wirkung zeigt. An ihre Stelle sind jedoch sechs chinesische Neuzugänge getreten, so dass sich insgesamt elf Personen weniger in den Top 100 befinden. Vier Milliardäre, darunter Roman Abramowitsch, wurden ausgeschlossen, da sie nicht mehr aktiv am Tagesgeschäft ihrer Unternehmen beteiligt sind. Mit den "neuen Milliardären" wurden insgesamt 31 Unternehmen in das GBF-Portfolio aufgenommen, darunter Airbnb-Gründer Brian Chesky, Charles Schwab und Uigur Sahin von BioNTech, dem Erfinder des Pfizer-Impfstoffs.

ESG-Filter: Meta vulgo Facebook besteht nicht
Insgesamt schieden 16 Milliardäre aufgrund des ESG-Risiko-Screening-Prozesses des Fonds aus, darunter Mark Zuckerberg. Meta (ehemals Facebook) erfüllte die Auswahlkriterien nicht, insbesondere in den Bereichen Unternehmensführung, Datensicherheit und Datenschutz, und wurde daher als hohes ESG-Risiko eingestuft.

Zwei komplementäre ESG-Ratinganbieter
Der Global Billionaires Fund wendet die Bewertungen von zwei unabhängigen, aber sich ergänzenden ESG-Bewertungsanbietern, Sustainalytics und Arabesque S-ray, an, und jede Aktie, die ein schlechtes ESG-Risiko-Rating aufweist, wird aus dem Portfolio ausgeschlossen. Bei neuen Unternehmen oder solchen, die nicht von den beiden Modellen abgedeckt werden, wenden die Fondsmanager einen internen Rating-Proxy an, der die Sustainalytics-Methodik widerspiegelt.

Realitätscheck
Was als Idee sehr eingängig klingt, hat seit Auflage am 14. September 2020 einen formidablen Kaltstart hingelegt. Die institutionelle USD-Tranche (ISIN: IE00BGWL6X75) liegt per 4. Februar laut Bloomberg um satte 27,95 Prozent hinter dem MSCI ACWI mit reinvestierten Nettodividenden, wie auch der folgende Chart illustriert.

Quelle: Bloomberg

Themenkritik
Nun könnte man einwenden, dass die harsche Vorgangsweise der chinesischen Regierung gegen die neue Klasse der Milliardäre und verschärfte Regulierung am Tech-, Nachhilfe- und Immobiliensektor ein Single Event darstellt, das dem Thema einmalig geschadet hat. Man sollte aber auch im Hinterkopf behalten, dass wohl in einigen Fällen die Phase des rasanten Firmenwachstums bereits vorbei ist, wenn ein solches Unternehmen in den Index aufgenommen wird. Zudem belastet wohl auch die Rotation von Growth und damit "jungem Geld" in Richtung Value und "altes Geld".

Résumé
Bei Themen-Investments heißt es, höchste Sorgfalt walten zu lassen. So charmant auch die Idee grundsätzlich ist, im Windschatten der Superreichen anlagetechnisch zu segeln, so trickreich ist die Umsetzung, wie sich hier zeigt. Stets steht mantraartig überall zu lesen, dass die Superreichen ihr Vermögen auch in den letzten Jahren überproportional steigern konnten, alleine im Fonds merkt man davon nichts, im Gegenteil. (kb)
  
 

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