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Milliardenschwerer Blended-Finance-Fonds: Amundi erhält Mandat

Europas größter Vermögensverwalter übernimmt das Asset Management des jüngst aufgelegten Global Green Bond Initiative (GGBI)-Fonds. Dieser soll ein Volumen von drei Milliarden Euro erreichen und als Ankerinvestor bei Erstemissionen von Green Bonds fungieren.

Valérie Baudson, Amundi: "Die Mobilisierung von Kapital ist entscheidend, um eine stärkere Beteiligung der Schwellenländer an der Energiewende zu ermöglichen. Zu diesem Zweck bietet Blended Finance eine einzigartige Gelegenheit, Kapital einzusetzen, das sowohl nachhaltige Wirkung als auch finanzielle Renditen erzielt."
Valérie Baudson, Amundi: "Die Mobilisierung von Kapital ist entscheidend, um eine stärkere Beteiligung der Schwellenländer an der Energiewende zu ermöglichen. Zu diesem Zweck bietet Blended Finance eine einzigartige Gelegenheit, Kapital einzusetzen, das sowohl nachhaltige Wirkung als auch finanzielle Renditen erzielt."© Magali Delporte / Amundi

Eckpunkte:

  • Der Fonds der Global Green Bond Initiative soll zur Finanzierung von Klima- und Umweltprojekten in den Entwicklungs- und Schwellenländern beitragen.
  • Zielvolumen: Drei Milliarden Euro

Prestigeträchtiges Mandat
Amundi bringt seine Expertise bei der weiteren Entwicklung der Global Green Bond Initiative (GGBI) ein. Die GGBI ist eine innovative, von Europa angeführte Koalitionsinitiative, die privates institutionelles Kapital für Klima- und Umweltprojekte in Partnerländern der Europäischen Union mobilisieren möchte. Der Schwerpunkt liegt hierbei insbesondere auf Schwellen- und Entwicklungsländern. Die GGBI ist eine Leitinitiative der „Global Gateway“-Strategie der EU.

Amundi wird als Asset Manager des am 24. April 2026 in Brüssel aufgelegten GGBI-Fonds fungieren. Der Public-Private-Fonds hat ein Zielvolumen von bis zu drei Milliarden Euro. Fast eine Milliarde Euro wird von Investoren aus multilateralen und europäischen Entwicklungsbanken erwartet und bis zu zwei Milliarden Euro von privaten Investoren. Über dieses Mandat informieren die Franzosen per Aussendung.

Garantien vorhanden
Der Fonds soll als Ankerinvestor bei Erstemissionen von Green Bonds fungieren und dazu beitragen, zusätzliche private Investitionen zur Finanzierung von Klima- und Umweltprojekten zu stimulieren. Er wird zudem durch eine Garantie des Europäischen Fonds für nachhaltige Entwicklung, kurz EFSD-Garantie, der Europäischen Kommission unterstützt, die dem GGBI-Konsortium Kreditabsicherung bietet.

Bekannte Akteure
Das GGBI-Konsortium vereint multilaterale und bilaterale Entwicklungsbanken als Investoren, darunter die Europäische Investitionsbank (EIB), die spanische Regierung, die italienische Cassa dei Depositi Prestiti, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, die FMO (die niederländische Bank für Unternehmensentwicklung), die deutsche KfW, die französische Proparco (Agence Française de Développement) und die Regierung des Großherzogtums Luxemburg, umgesetzt über LuxDev.

Nach Abschluss des Dokumentationsprozesses werden im Laufe dieses Jahres zusätzliche Mittel aus dem Green Climate Fund erwartet. Die Governance-Struktur wird von der Europäischen Kommission und den DFIs festgelegt.

„…eine einzigartige Gelegenheit, Kapital einzusetzen“
„Die Mobilisierung von Kapital ist entscheidend, um eine stärkere Beteiligung der Schwellenländer an der Energiewende zu ermöglichen. Zu diesem Zweck bietet Blended Finance eine einzigartige Gelegenheit, Kapital einzusetzen, das sowohl nachhaltige Wirkung als auch finanzielle Renditen erzielt“, erklärt Valérie Baudson, CEO von Amundi. Dem Fondshaus sei es wichtig, als Asset Manager des bislang größten Blended-Finance-Fonds einen Beitrag zu dieser wegweisenden Initiative leisten zu können. Diese Initiative steht voll und ganz im Einklang mit den strategischen Zielen von Amundi im Bereich verantwortungsbewusster Investments. „Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren ist unerlässlich, um wirksame Strukturen zu entwickeln und Fachwissen auszutauschen, und wir werden unsere weltweite Führungsrolle und unsere einzigartigen Kompetenzen weiterhin nutzen, um Innovationen in diesen Bereichen voranzutreiben“, betont Baudson. (aa)

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