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Medical Strategy sieht gute Einstiegschance bei BioPharma-Aktien

Die Investmentboutique Medical Strategy ortet bei BioPharma-Aktien, insbesondere jenen aus der zweiten und dritten Reihe, hohes Kurserholungspotenzial. Viele Unternehmen könnten vor allem durch zunehmende M&A-Aktivitäten Investoren hohe Gewinne bescheren.

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© Gorodenkoff/krissikunterbunt/stock.adobe.com/Montage: Institutional Money

Institutionelle Investoren sollten sich vielleicht eine höhere Gewichtung von Biotech-Aktien überlegen. Dafür sprechen interessanterweise gerade die hohen Kursschwankungen der vergangenen Wochen und Monate. Nach Ansicht von Medical Strategy war der jüngste Sell-Off fundamental nicht begründet. Im Gegenteil: Medical Strategy sieht gerade bei diesen Titeln ein sehr hohes Erholungspotenzial. Als Begründung nennt die Gesellschaft die wachsende Bedeutung der klein- und mittelkapitalisierten Biotechunternehmen mit ihrer innovativen Produktpipeline, die an den Finanzmärkten derzeit nicht angemessen wahrgenommen werde. So veröffentlichten Unternehmen aus dem BioPharmasektor auch in diesem Jahr eine Vielzahl von positiven Nachrichten aus der Therapieentwicklung.

Übernahmen sorgten für Kurssprünge
Fondsanleger, beispielsweise jene im Medical BioHealth, konnten davon profitieren. Immerhin wurden seit Jahresbeginn vier Unternehmen aus dem Fonds ein Kaufangebot offeriert. Die Kursaufschläge bewegten sich hierbei zwischen 39 und 79 Prozent. Dies zeigt laut Medical Strategy, dass der an den Börsen notierte Kurs der Unternehmen nicht im Einklang mit dem fundamentalen Wert steht. Es läge also nicht an den Ereignissen in den Firmen, sondern an überlagernden Themen, wie Krieg, Inflation, Konjunktursorgen oder steigende Zinsen.  

Für diese Unternehmen seien andere, unternehmensspezifische Faktoren auf lange Sicht wesentlich wichtiger: Beispielweise Ergebnisse aus klinischen Prüfungsphasen, Zulassungsentscheidungen für neue Therapien oder die Markteinführung von innovativen Medikamenten. Die Kursentwicklungen an den Börsen erfolgten in den vergangenen Wochen überwiegend unselektiert, ohne Berücksichtigung der Besonderheiten von BioPharmaunternehmen.

Medical Strategy führt in nachfolgender Übersicht den Einfluss des aktuellen Umfeldes auf das Fondsportfolio an:

Während die Ukrainekrise oder andere Probleme große Teil der Wirtschaft belasten, hängt die Entwicklung von Biotech-Unternehmen oftmals von ganz anderen Faktoren ab.

Hohe Cash-Bestände
Medical Strategy weist des Weiteren darauf hin, dass zuletzt rund 20 Prozent der Unternehmen aus dem Nasdaq Biotech Index eine Marktkapitalisierung aufwiesen, die niedriger ist als deren Vermögenswerte. Der wertbestimmende Faktor von Biotechfirmen sei die Therapieentwicklung. Diese wird bei den genannten Unternehmen aktuell mit null angerechnet und zeige die Irrationalität in der Bewertung.

Zur Erinnerung: Bei Biotechunternehmen ist die Gewinnmarge nach Abschluss der jahrelangen Forschungsaufwendungen und erfolgreicher Markteinführung sehr hoch. Sie zeigt sich allerdings erst, wenn die Therapien ihre Spitzenjahresumsätze erreicht haben. Deshalb ist es laut Medical Strategy  wichtig, die Unternehmen in der Phase ihres stärksten Wachstums auf dem Weg in die Profitabilität zu begleiten und vorausschauend zu agieren, um den fundamentalen Wert ermitteln zu können und sich nicht von externen Störfaktoren verunsichern zu lassen.

M&A-Fantasie beflügelt weiterhin
Der Investitionsschwerpunkt im Medical BioHealth-Fonds liegt bei Arzneimittelentwicklern aus dem Mid- und Small Cap-Segment, deren Produkte sich in fortgeschrittener klinischer Entwicklung oder in der frühen Markteinführungsphase befinden. An den Börsen gänzlich unbeachtet bleibt gerade, dass große Pharma- und Biotechfirmen vor dem Problem stehen, dass für viele umsatzstarke Produkte in den kommenden Jahren die Patente ablaufen. Da die eigenen Pipelines teilweise nur unzureichend gefüllt sind, müssen diese Firmen – durch Einlizensierungen von Therapien oder Unternehmenskäufe – ihre Produktpipelines auffüllen. Sie sind dazu auch gut in der Lage, da sie historisch hohe Cash- und Liquiditätspositionen aufweisen. Davon könnten besonders marktnahe Mid Caps profitieren, deren Bewertungsniveaus durch die Korrektur deutlich gesunken sind.

Medical Strategy hält den aktuellen Ausverkauf von Mid- und Small Caps im BioPharmasektor für fundamental nicht begründet und sieht bei den eigenen Portfoliounternehmen sehr hohes Erholungspotenzial. Durch das Anziehen von M&A und einer differenzierteren Betrachtung des Einflusses von möglichen weiteren Zinssteigerungen erwartet Medical Strategy eine Auflösung der Unterbewertung, wobei der Zeitpunkt nicht prognostiziert werden kann. (aa)

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