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Klaus Kaldemorgen hat bei Anleihen auf das richtige Pferd gesetzt

Der gut 13 Milliarden Euro schwere Mischfonds DWS Concept Kaldemorgen hat das turbulente Kapitalmarktjahr 2022 bislang vergleichsweise gut gemeistert. Das liegt auch an der klaren Positionierung des Portfoliomanagers mit Blick auf deutsche Bundesanleihen.

Klaus Kaldemorgen, DWS
Klaus Kaldemorgen, DWS: "Staatsanleihen sind keine sicheren Häfen mehr."
© DWS

DWS-Urgestein Klaus Kaldemorgen setzt mit seinem Fonds weiterhin auf sinkende Notizen deutscher Staatsanleihen. "Ich habe meinen Einsatz, mit dem ich auf fallende Kurse deutscher und anderer europäischer Staatsanleihekurse setze, sogar erhöht", sagte der Manager des DWS Concept Kaldemorgen laut "Handelsblatt" auf einer Veranstaltung des Fondsanbieters. Die Kurse zehnjähriger Bundesanleihen sind bereits so weit gefallen, dass ihre Rendite auf den höchsten Stand seit acht Jahren gestiegen ist.

Kaldemorgen erklärt seine Positionierung mit der Inflation. Er rechnet damit, dass die Teuerung noch länger auf einem hohen Niveau bleiben wird, was die Europäische Zentralbank zum Handeln zwinge. Sprich: Es stehen Leitzinserhöhungen an, die Gift für langlaufende Anleihen sind.

Aktien bleiben attraktiv, zumindest langfristig
Das Kapitalmarktumfeld sorgt dafür, dass Anleihen aktuell keinen Schutz vor fallenden Aktienkursen mehr bieten. "Staatsanleihen sind keine sicheren Häfen mehr, und Firmentitel rentieren nicht hoch genug, um attraktiv zu sein", zitiert das "Handelsblatt" den Fondsmanager. Stattdessen setzt er lieber auf Gold, um seinen Fonds vor weiteren Börsenturbulenzen zu schützen. Das Edelmetall macht aktuell rund neun Prozent des Portfolios aus.

Trotz der unsicheren Lage setzt Kaldemorgen mit gut einem Drittel seines Fonds auf Aktien. Diese Anlageklasse biete immer noch die besten langfristigen Ertragschancen, meint der Börsenaltmeister. Aktuell hat er insbesondere in "robuste Geschäftsmodelle" investiert, beispielsweise im Pharma- und Telekomsektor. Auch manche Technologietitel sieht er nach dem Kurssturz in diesem Sektor wieder als attraktiv an: "Der jüngste Abverkauf gibt auch Kaufchancen bei einigen Unternehmen, die für die digitale Transformation stehen", so Kaldemorgen. (bm)

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