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Schwellenländer und Nachhaltigkeit: Traumpaar oder Albtraum?

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Wir haben unsere Titelauswahl um ein ESG-Signal erweitert, das sich auch auf Schwellenländer anwenden lässt. ESG-Reporting reicht in den Emerging Markets erst bis etwa 2012 zurück, doch seither werden auch dort Scores erhoben, sodass Daten vorliegen.

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Invest in Visions startet Mikrofinanzfonds für Institutionelle

Die Invest in Visions GmbH legt gemeinsam mit der Service-KVG HANSAINVEST LUX S.A. den RAIF IIV IMPACT INVESTING FUNDS auf. Der als Luxemburger Spezialfonds konzipierte Impact Investing Umbrella Fonds lanciert unter diesem Dach 2 Mikrofinanzfonds für institutionelle Investoren.

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Edda Schröder, Gründerin und Geschäftsführerin von Invest in Visions
© Fotolia

„Die Mission der Fonds ist es, unterprivilegierten Menschen in den Entwicklungsländern, die keinen Zugang zu formellen Finanzdienstleistungen haben, diesen zu ermöglichen“, erklärt Edda Schröder, Gründerin und Geschäftsführerin von Invest in Visions. „Damit legt der Anleger zum einen sein Kapital nachhaltig an. Zum anderen profitiert er von stetigen Renditen – über denen des Geldmarktes – bei geringen Wertschwankungen und angesichts anhaltender Niedrigzinsen von einer Alternative für klassische Anlagen.“  

Die Investoren investieren beim RAIF IIV IMPACT INVESTING FUNDS in ein bereits erprobtes Fondskonzept. Der Publikumsfonds IIV Mikrofinanzfonds von Invest in Visions erzielte für die institutionelle Anteilsklasse seit Auflage im Oktober 2011 eine jährliche Rendite von 2,93 Prozent p.a.. 

Investmentstrategie 

Das Fondsmanagement investiert über unverbriefte Darlehnsforderungen in kleine und mittlere Finanzinstitute mit sozialer Ausrichtung. Dies sind unter anderem Mikrofinanzinstitute, Mikrofinanzbanken, Genossenschaftsbanken sowie Banken, die spezielle Dienstleistungen für die ärmeren Bevölkerungsschichten in den Dritt- und Schwellenländern erbringen. Das Vermögen wird unter dem Grundsatz der Risikostreuung investiert und einem einzelnen Institut maximal 10 Prozent des Fondsvolumens zur Verfügung gestellt. Die Investitionssumme pro Land ist zudem auf 15 Prozent begrenzt.

Auswahl der Institute vor Ort ist entscheidend

Neben der Risikodiversifikation über verschiedene Länder und Finanzinstitute ist die qualitative Auswahl der Partner-Institute ein maßgebliches Kriterium für den Anlageerfolg. Die Auswahl der Institute vor Ort unterliegt einem strengen Investmentprozess. Analysiert werden unter  anderem das Land, der Finanzsektor, das Kreditrisiko und die Währung aber auch sozial und ökologische Erfolge oder Erfolge in der Armutsbekämpfung. „Kommen wir im Rahmen unseres Analyseprozesses zu einer positiven Unternehmensbewertung, überzeugen wir uns persönlich vor Ort von dem möglichen Partner-Institut. Erst dann folgt die endgültige Investitionsentscheidung“, erklärt Schröder. „Auch im Anschluss an den Vertragsschluss erfolgen regelmäßige Besuche und eine Kontrolle der finanziellen Nachhaltigkeit sowie der sozialen Leistungen.“

Ergänzt wird die langjährige Erfahrung des Portfolio Managers durch das beratend tätige Unternehmen Developing World Markets (DWM), einem Spezialisten für Investments im Bereich Financial Inclusion. „Wir freuen uns, dass wir am Standort Luxemburg das Produkt in einer Umbrella-Struktur zeitnah und effizient für unsere Partner umsetzen können“, so Frank Linker, Geschäftsführer der HANSAINVEST LUX S.A.. (kb)

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