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Invesco PowerShares lanciert innovativen Multi-Faktor-ETF

Die ETF-Tochter von Invesco legt einen Multi-Faktor-ETF auf, der die wichtigsten Faktorprämien am US-Aktienmarkt einsammeln und damit den S&P 500 outperformen möchte. Investoren ersparen sich durch diesen ETF die laufende Umschichtung zwischen den einzelnen Faktorprämien.

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Michael Huber, Head of Distribution PowerShares Deutschland und Österreich: „Für Investoren kann die erfolgreiche Umschichtung zwischen Faktoren eine Herausforderung darstellen, da Einzelfaktoren zyklisch sind. Angesichts des offensichtlichen Bedarfs am Markt haben wir eine Strategie entwickelt, die Faktoren kombiniert und die Timing-Problematik mindert. Die Multi-Faktor-Methodik ermöglicht eine Fokussierung auf bestimmte Faktoren, ohne dass Anleger selbst entscheiden müssen, wann sie auf welche Faktoren setzen sollten."

Der PowerShares neue S&P 500 QVM UCITS ETF (Verwaltungsgebühr: 0,35 Prozent per anno) strebt an, den „S&P 500 Quality, Value & Momentum Multi-Factor Index“ physisch nachzubilden. Dazu kombiniert der ETF drei auf fundierten Forschungsergebnissen basierende und wissenschaftlich belegte Faktoren, die kaum miteinander korreliert sind. Das Faktor-Engagement erfolgt auf Basis einer systematischen und transparenten Aktienselektion. Ziel dieser Methodik ist laut Invesco PowerShares ein Engagement am US-amerikanischen Markt, das unter Risiko/Ertrags-Gesichtspunkten optimiert ist und das mit Einzelfaktor-Engagements verbundene Timing-Risiko minimiert:

  • „Quality“ identifiziert Unternehmen mit soliden Bilanzen und einer historisch starken operativen Wertentwicklung.
  • „Value“ identifiziert Aktien, die gemessen an ihrem inneren Wert attraktiv bewertet sind
  • „Momentum“ identifiziert Aktien, deren Kurs sich in der Vergangenheit positiv entwickelt hat. Durch die Kombination von Value und Momentum kann das Risiko eines zu hohen Engagements in „Value-Fallen “minimiert werden.

Das neue Produkt ist laut InvescoPowerShares der erste ETF, der die Faktoren Quality, Value und Momentum auf diese Weise kombiniert und potenziell höhere risikoadjustierte Renditen anstrebt als ein aus mehreren Einzelfaktor-Strategien bestehendes Portfolio.

Zur Bestimmung der Indexkomponenten werden alle im S&P 500 Index enthaltenen Unternehmen anhand ihrer Wertenwicklung in diesen drei Faktor-Kategorien bewertet. Aus diesen Werten wird auf gleichgewichteter Basis ein Gesamtwert gebildet. Anschließend werden alle Unternehmen anhand ihres Faktor-Gesamtwertes eingestuft. In den Index aufgenommen werden nur die Top 100 Unternehmen.

Stabile Überrenditen
Laut Vinit Srivastava, MD, Head of Strategy Indices bei S&P Dow Jones Indices, wollen Multi-Faktor-Indizes Investoren, die nicht auf einen bestimmten Faktor wetten möchten, eine stabile Überrendite bieten. Darüber hinaus soll die Auswahl der Aktien anhand des hauseigenen Multi-Faktor-Scoring-Ansatzes das Faktor-Engagement im Vergleich zu einer Kombination einzelner Faktoren auf Ebene des Index verbessern. Ziel des S&P 500 Quality, Value & Momentum Multi-Factor Index sei es, durch eine Abbildung von Faktoren, die kaum miteinander korreliert sind, die Diversifikation in einer Indexstrategie zu verbessern.

Investoren ersparen sich Umschichtungen
„Als größte Wirtschaft der Welt haben die USA zwar einen bedeutenden Anteil an den Anlegerportfolios. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass Anleger seit einigen Jahren Schwierigkeiten haben, eine nachhaltige Überrendite zu generieren. In diesem Zusammenhang ist das Interesse an anspruchsvolleren Anlagelösungen gestiegen. Im Fokus standen zuletzt vor allem Faktor-Strategien, da wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass einzelne Faktoren langfristig gute Anlageergebnisse ermöglichen“, erklärt Michael Huber, Head of Distribution PowerShares Deutschland und Österreich, zu den Hintergründen der ETF-Auflegung. „Für Investoren kann die erfolgreiche Umschichtung zwischen Faktoren aber eine Herausforderung darstellen, da Einzelfaktoren zyklisch sind. Angesichts des offensichtlichen Bedarfs am Markt haben wir eine Strategie entwickelt, die Faktoren kombiniert und die Timing-Problematik mindert. Die Multi-Faktor-Methodik ermöglicht eine Fokussierung auf bestimmte Faktoren, ohne dass Anleger selbst entscheiden müssen, wann sie auf welche Faktoren setzen sollten. Gleichzeitig entgeht ihnen dadurch aber auch nicht das Wertzuwachspotenzial, das sie mit der, unserer Ansicht nach, besten Faktorauswahl erhalten hätten.“ (aa)

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