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Institutionellen steht neuer Absolute-Return-Rentenfonds zur Auswahl

Die Legg Mason-Tochter Brandywine Global erweitert ihre Produktpalette Benchmark-unabhängiger Anleihefonds mit dem neuen Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund. Der Anlagefokus des konzentrierten Portfolios liegt auf Staatsanleihen und Währungen, Short-Exposure ist möglich.

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© kasto / stock.adobe.com

Institutionelle Investoren, die glauben, dass bei Renten auf der Longseite nur mehr wenig zu holen ist, könnten den neuen Absolute-Return-Rentenfonds von Brandywine Global interessant finden. Die Tochter von Legg Mason ist für die Verwaltung des neuen Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund verantwortlich. Der in Dublin domizilierte Unconstrained Rentenfonds mit globalem Anlagefokus basiert auf der seit 2012 erfolgreichen, globalen Bond-Strategie der hundertprozentigen Legg Mason-Tochtergesellschaft Brandywine Global. Ziel des Fonds sind positive absolute Erträge unabhängig vom jeweiligen Marktumfeld. Obwohl das Fondsmanagement bei der Auswahl der Wertpapiere an keine Benchmark gebunden ist, soll der FTSE 3-Month T-Bill Index nach Gebühren um 600 Basispunkte pro Jahr auf einer rollierenden 36-Monatsbasis geschlagen werden.

Drei „Cs“ sollen satte Renditen bringen
Verwaltet wird der Fonds von einem vierköpfigen Fondsmanagement-Team bestehend aus David Hoffman, Steve Smith, Jack McIntyre und Anujeet Sareen. Die vier erfahrenen Manager stellen ein konzentriertes Portfolio basierend auf den besten Ideen innerhalb der globalen Anleihemärkte zusammen und nutzen dafür vor allem Staatsanleihen und Währungen. Als Alpha-Quellen dienen dabei vorrangig die drei „C“: Country, Currency und Credit – zu Deutsch Länder, Währungen und Kredite.

„Nach einer Dekade mit rekordverdächtig niedrigen Zinsen ändert sich das Umfeld für Fixed-Income-Investoren nun endlich wieder. Dieser Übergang bietet renditeträchtige Möglichkeiten. Mit dem neuen Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund haben wir als Fondsmanagement die nötige Flexibilität, genau dort zu investieren, wo wir das größte Potenzial sehen und können Chancen bei Anleihen und Währungen nutzen, die wir entweder als über- oder unterbewertet identifiziert haben“, sagt David Hoffman, einer der vier Fondsmanager, über das neue Produkt.

Stephan Bannier, Niederlassungsleiter und Country Head Germany & Austria bei Legg Mason ergänzt: „Mit dem Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund machen wir Anlegern nun eine seit 2012 bewährte Strategie zugänglich. In einem Marktumfeld mit tendenziell steigenden Zinsen stellt dieser Fonds eine ideale Lösung dar und bietet Kunden, die im Rentenbereich investiert bleiben wollen oder müssen, eine echte Alternative.“

Long- und Shortbuch eröffnet Renditepotenzial
Die genannte „echte Alternative“ bietet der Fonds auch deshalb, weil das Fondsmanagement sowohl über ein Long- als auch ein Shortbuch verfügt. Darüber hinaus können sowohl Investitionen im Investment-Grade-Bereich als auch außerhalb davon getätigt werden  – je nachdem welche Märkte die Fondsmanager als über- oder unterbewertet betrachten. Die Duration im Portfolio kann dabei zwischen -10 und +10 Jahren liegen und hat somit das Potenzial, auch in Zeiten steigender Zinsen positive Renditen zu erwirtschaften.

Für die Portfoliozusammenstellung nutzen die vier Fondsmanager einen Top-Down-Ansatz, der Makro-getrieben und Value-orientiert ist, um Long- und Short-Positionen innerhalb verschiedener Länder, Währungen und des Anleihesektors ausfindig zu machen. Der Hauptfokus liegt dabei auf Staatsanleihen mit Investment-Grade-Qualität und drunter. Es können aber auch Unternehmensanleihen sowie strukturierte Kredite ihren Weg ins Portfolio finden, wenn das Fondsmanagement-Team dort attraktive Value-Chancen identifiziert.

Für die Long-Positionen konzentriert sich der Legg Mason Brandywine Global Enhanced Absolute Return Fund auf die 10 bis 20 Märkte mit dem größten Potenzial. Die Ländergewichtung erfolgt auf Basis von fundamentalen Faktoren, langfristigen Trends, politischen und geldpolitischen Bedingungen, dem Wirtschaftszyklus sowie unterschiedlichen Risikofaktoren.

Emerging Market Debt ist im Portfolio enthalten
Bei Auflage war der Fonds mit knapp 40 Prozent in den USA und mit knapp 14 Prozent in Mexiko gewichtet. Malaysia hatte einen Anteil von 6,7 Prozent. Zu den Top-Währungen zählten entsprechend der US-Dollar (48,6 Prozent) sowie der mexikanische Peso (13,9 Prozent). Die schwedische Krone hatte einen Anteil von 12,2 Prozent. Das aktive Währungsmanagement des Fonds wird nicht zusätzlich abgesichert und konzentriert sich auf die realen Zinsen, Währungsbewertungen sowie ihre Auswirkungen auf die jeweilige wirtschaftliche Situation sowie die Inflation im Land. (aa)

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