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Institutionelle nutzen höhere Vola über diesen Fonds aus dem Norden

Die Volatilitätsstrategie im Warburg – Defensiv – Fonds hat rund zwei Monate nach den Verwerfungen an den Volatilitätsmärkten die Marke von 100 Millionen Euro übersprungen. Dafür verantwortlich waren die Gelder institutioneller Investoren.

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Dr. Björn Borchers, Warburg Invest: "Unser globaler Ansatz vereinnahmt die Prämie auf den Märkten, auf denen sie relativ am attraktivsten ist."
© Warburg

Der starke Volatilitätsanstieg im Februar 2018 hat für manche Investmentansätze und deren Anbieter auch sein Gutes: Denn die Volatilitätsstrategie aus dem Hause Warburg Invest konnte aufgrund hoher Mittelzuflüsse ihr Volumen auf mehr als 100 Millionen Euro steigern. Die von Lead-Portfoliomanager Dr. Björn Borchers verantwortete Strategie hat mittlerweile einen Track Record von über sechs Jahren. Die Performance der Retailtranche liegt seit Strategiewechsel des Fonds im Jahre 2011 bei 5,57 Prozent p.a. In den Jahren 2016 und 2017 konnte die Tranche für institutionelle Investoren eine Performance von knapp sechs Prozent erzielen. Mittlerweile sei laut Warburg die Strategie im Peergroupvergleich bei sämtlichen Rankings in der Spitzengruppe zu finden.

Die Verwerfungen an den Volatilitätsmärkten waren für sämtliche Strategien in diesem Bereich ein echter Lackmustest. Die Strategie aus dem Hause Warburg habe Warburg zufolge deutlich besser als die Peergroup abgeschnitten.

Fondsmanager Dr. Borchers nennt die Gründe für die gute Performance der Strategie: „Unser globaler Ansatz vereinnahmt die Prämie auf den Märkten, auf denen sie relativ am attraktivsten ist. Gerade in den USA war die Volatilitätsrisikoprämie schon Ende Januar unattraktiv, sodass die Strategie in den USA untergewichtet war. Die globale Strategie hat sich in dieser herausfordernden Marktphase bewährt, was uns sehr freut. Insgesamt hat der Markt für Fonds mit dem Fokus auf ‚Short Volatility‘ an Attraktivität gewonnen und bietet für 2018 weitere Chancen.“

Fokus liegt auf dem „Gamma“
Innerhalb des Warburg – Defensiv – Fonds wird eine globale, dynamische Volatilitätsstrategie auf Aktienbasis umgesetzt, die einen diskretionären Absicherungsansatz hat. Dabei wird die Diversifikation über alle Arten der Volatilitätsrisikostrategie (Gamma, Vega und Delta) mittels börsengehandelter Derivate angestrebt, wobei der Fokus auf dem Gamma liegt. Zur Erinnerung. Das Gamma gibt die Veränderung des Delta bei einer Veränderung des Basiswertpreises an.

Institutionelle bezogen Position
Die Leistung des Fondsmanagements honorierten auch die Investoren, die seit Anfang Februar ihr Engagement aufgestockt oder neu aufgebaut haben. Gerade von Versicherungen und Versorgungswerken gab es eine große Nachfrage, da „Liquid Alternatives“ in Zeiten von stagnierenden Aktienmärkten und immer noch zu niedrigen Zinsen eine diversifizierende Komponente für viele Portfolios darstellen. Der Fonds der Warburg Invest ist dabei mit einer TER von 0,78 Prozent in der institutionellen Tranche zudem einer der günstigsten seiner Art. Auf eine Performance Fee verzichtet Warburg bewusst.

Multi-Faktor-Risikoprämien-Strategie in Planung
Ausgehend von der Strategie mit dem Fokus auf „Short Volatility“ wird die Warburg Invest im Laufe des Jahres ihr Angebot um eine Strategie erweitern, die Risikoprämien über verschiedene Assetklassen vereinnahmen wird.

„Unser Haus hat sich in den letzten Jahren unter anderem als eine kleine, aber feine Adresse im Bereich der Risikoprämien etabliert. Die hohe Qualität unserer Arbeit wird von immer mehr Investoren wahrgenommen“, erklärt Matthias Mansel, Geschäftsführer der Warburg Invest. „Wir wollen unseren Kunden künftig auf breiterer Basis unser Wissen zur Verfügung stellen und werden uns die Risikoprämien Assetklassen-übergreifend kreativ erschließen. Aus diesem Grund haben wir unser Team in diesem Jahr auch noch einmal personell verstärkt.“ (aa)

 

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