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Infrastrukturfonds der MEAG sammelt über 660 Millionen Euro ein

Nach zwei Finanzierungsrunden über Plan konnte der Infrastrukturkreditfonds MEAG Infrastructure Debt Fund Sub-Fund 1 Gelder in Höhe von mehr als 660 Millionen Euro von institutionellen Investoren einsammeln. Gründe dafür sind die gute Eignung für VAG-Investoren und die Vorteile bei Solvency II.

Harald Lechner, Geschäftsführer der MEAG, zuständig für institutionelle Kunden
Harald Lechner, Geschäftsführer der MEAG, zuständig für institutionelle Investoren
© MEAG

Institutionelle Investoren pumpen derzeit hohe Beträge in Infrastrukturfonds. Ein Beispiel dafür ist der MEAG Infrastructure Debt Fund Sub-Fund 1, der vor kurzem sein zweites Closing hatte. Die MEAG strebte anfänglich ein Volumen von 500 Millionen Euro an, nach dem ersten Closing mit 200 Millionen Euro Anfang des Jahres konnten in Summe über 660 Millionen Euro eingeworben werden.

Vorwiegend Versicherungsunternehmen sowie Pensionskassen haben den regulierten, in Infrastruktur-Fremdkapital anlegenden Spezialfonds MEAG Infrastructure Debt Fund S.C.S. SICAV-FIS gezeichnet. Die Anleger kommen zu zwei Drittel aus Deutschland, zu einem Drittel aus Europa ex Deutschland.

„Wir freuen uns, dass wir institutionelle Investoren aus dem In- und Ausland akquirieren konnten und auch das Potenzial aus dem Netzwerk von Munich Re mit unserer Expertise im Bereich Infrastruktur-Fremdkapital erschließen konnten“, erklärte Harald Lechner, Geschäftsführer der MEAG, zuständig für institutionelle Kunden. „Die Wende in der US-Zinspolitik und die Aussicht auf niedrigere Zinsen für längere Zeit haben viele Investoren überzeugt, attraktivere Renditen bei akzeptablen Risiken zu zeichnen.“ 

Zehn Jahre Anfangsduration
Der Spezialfonds wurde auf der Luxemburger Plattform von Universal-Investment aufgelegt und bietet breit diversifizierte Investments mit einem optimierten Rendite-Risiko-Profil in dieser Asset-Klasse. Die Zielduration soll in der Auflegungsphase bei mehr als zehn Jahren liegen. Bislang konnte bereits rund die Hälfte der Zeichnungssumme aus dem ersten Closing am Markt investiert werden.

Dr. Sofia Harrschar, Head of Alternative Investments – Real Assets bei Universal-Investment sagt: „Institutionelle Investoren, wie Pensionskassen und Versicherungen, diversifizieren ihre Anlagen in den vergangenen Jahren immer stärker. Als Reaktion auf andauernde Niedrigzinsen werden Alternative Investments daher immer wichtiger und beliebter. Infrastrukturinvestments mit Eigen- und Fremdkapitalinstrumenten bieten hierfür ein gutes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite.“

Holger Kerzel, Geschäftsführer der MEAG, zuständig für die illiquiden Kapitalanlagen, ist überzeugt: „Wir treffen bei unseren Investitionen auf einen breiten und tiefen Markt, der für unsere ambitionierten Ansprüche das richtige Angebot bereithält. Essenziell sind große Erfahrung und hohe Kompetenz beim Investieren in dieser Asset-Klasse, um die für unsere Anleger geeigneten Investments zu selektieren. Spezialisten von Hartford Steam Boiler, ein Unternehmen von Munich Re, begleiten die Due Diligence bei Erneuerbaren Energien. In der Risikoanalyse profitieren wir vom Munich Re Serviceangebot „Infrastructure Risk Profiler“, das bei einer ganzheitlichen Risikoanalyse unterstützt.“

Versicherungshintergrund sorgt für langen Track-Record
Die praktische Erfahrung der MEAG gründet sich auf rund 50 Projekte, in die das Unternehmen bereits in der Vergangenheit für Munich Re (Gruppe) investiert hat, und die aus einer Gesamtheit von mehreren hundert aussichtsreichen Projekten ausgewählt worden sind. Die Erträge und Cashflows der Investitionsprojekte sind planbar und eignen sich gut zur Bedeckung von kalkulierbaren Zahlungsverpflichtungen.

Entsprechend gut seit laut MEAG der Infrastructure-Debt-Fonds für Anleger geeignet, die dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) unterliegen. Aufgrund der günstigen Eigenschaften der Investitionsprojekte ist zudem die Behandlung unter Solvency II vorteilhaft. (aa)

 

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