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Incrementum: Neuer Fondsname, Wegfall diskretionärer Entscheidungen

Aus dem "Austrian Economics Golden Opportunities Fund" wird der "Incrementum Inflation Diversifier". Neben einem neuen Namen wurden aber auch ein paar Stellschrauben bei der Anlagestrategie nachjustiert und ein Wechsel der Depotbank sowie der Fondsleitung vorgenommen.

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Mark J. Valek und Ronald-Peter Stöferle, Fondsmanager des "Incrementum Inflation Diversifier".
© Menzl

Die Anlagestrategie des "Austrian Economics Golden Opportunities Fund" wurde von der Ratingagentur Feri Ende 2014 als "Fondsinnovation des Jahres" ausgezeichnet (Institutional Money berichtete), nun wird der Fonds umbenannt und die Liquidität von wöchentlich auf täglich umgestellt. Zusätzlich ist eine Überarbeitung des Investmentprozesses geplant. Darüber berichten die Liechtensteiner per Aussendung.

Fonds als Diversifikator für Inflation
Nach knapp dreijährigem Bestehen des "Austrian Economics Golden Opportunities“ heißt der Fonds ab sofort "Incrementum Inflation Diversifier". "Das Anlageziel und die Ausrichtung des Fonds als Diversifikator für Inflation soll allerdings unverändert bleiben", erklärt der bekannte Goldexperte Ronald Stöferle, Managing Partner und Fondsmanager bei Incrementum.

"Seit Auflage empfehlen wir den Fonds als Baustein für ein diversifiziertes Wertpapierportfolio und als Diversifikator für ein Umfeld erhöhter Inflationsgefahren. Um diesen Anlagenutzen einfacher verständlich zu machen, haben wir uns entschieden, den Fondsnamen mit Jahresbeginn 2017 zu ändern. Wir sind davon überzeugt, dass die Gefahr eines erhöhten Inflationsumfeldes in den nächsten Jahren exorbitant ist. Ein Anstieg der Preisinflation in Folge der monetären Experimente der vergangenen Jahre könnte viele Portfolios unerwartet treffen. Der Incrementum Inflation Diversifier ist für ein solches Szenario ein sinnvoller Portfoliobaustein", wird weiter erklärt.

Diskretionäre Entscheidungen sind ein zweischneidiges Schwert
Die Umbenennung des mittlerweile drei Jahre alten Fonds wurde allerdings auch zum Anlass genommen, das Anlageergebnis kritisch zu beleuchten. So wird berichtet, dass zu diesem Zwecke das Unternehmen Kahlenberg Capital beauftragt wurde, eine unabhängige, quantitative Auswertung des Inflationssignals sowie der taktischen Handelsentscheidungen zu erstellen.

Der bisheriger Investmentprozess kombiniert regelbasierte Positionierungen gemäß dem Incrementum Inflationssignals sowie taktische (diskretionäre) Positionierungen. Das Ergebnis der Kahlenberg-Auswertung zeigte nun, dass das Inflationssignal deutlich dazu beitrug, die Drawdowns der inflationssensitiven Anlagen zu reduzieren.

Andererseits sei man zur Erkenntnis gelangt, dass die taktischen Positionierungen nicht den erwarteten Mehrwert lieferten. So konnte nur in einem der drei Jahre (2014) eine Outperformance erzielt werden.

Zwei Rohstoffwährungen neu im Anlageuniversum
Daneben zeigt die Kahlenberg-Analyse, dass mit einer Erweiterung des Anlageuniversums um Währungspaare (CAD/USD und AUD/USD) die Ergebnisse des Fonds weiter verbessert werden könnten. Als Konsequenz daraus wird der Investmentprozess des "Incrementum Inflation Diversifier" ab Ende Januar strikt regelbasiert mit erweitertem Anlageuniversum umgesetzt werden.

Kostenvorteile für Anleger
Die Namensänderung geschah im Zuge eines Depotbank- und Fondsleitungswechsels, welcher ebenfalls per Jahreswechsel 2016/2017 vollzogen wurde. Neue Depotbank ist die Liechtensteinische Landesbank AG (LLB). Als Fondsleitung agiert die Independent Fund Management AG (IFM). Durch das Poolen mehrerer Incrementum Fonds bei der LLB respektive der IFM konnten Kostenvorteile für die Anleger erzielt werden. (gp/aa)

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