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HANetf listet Sprott Uranium Miners UCITS ETF an der Deutschen Börse

HANetf, Europas erster White-Label-ETF-Emittent, listet den Sprott Uranium Miners UCITS ETF (ISIN: IE0005YK6564) an der Deutschen Börse. Der ETF wird auch in vielen weiteren europäischen Ländern zum Vertrieb zugelassen.

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© angellodeco / stock.adobe.com

Der ETF zielt darauf ab, Anleger am potentiellen Wachstum der Nachfrage nach Kernenergie und Uran teilhaben zu lassen. Dazu verfolgt der Fonds den North Shore Sprott Uranium Miners Index. Dieser Index wird Unternehmen umfassen, die in der Uranindustrie tätig sind und den Abbau, die Exploration, die Entwicklung und die Produktion von Uran umfassen. Der ETF darf auch in Unternehmen investieren, die physisches Uran, Uranlizenzgebühren oder andere Vermögenswerte außerhalb des Bergbaus halten. Sprott ist Experte im Uranbereich und beaufsichtigt einen in den USA notierten ETF mit rund 1,5 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen und einen physischen Uran-Trust mit über drei Milliarden US-Dollar.

Kernenergie bleibt in Deutschland und anderen Ländern ein umstrittenes Thema
Es gibt jedoch mehrere Gründe zu der Annahme, dass die Kernenergieerzeugung in den kommenden Jahren zunehmen wird, was möglicherweise Rückenwind für Uranminenaktien liefern wird. Nach dem Krieg in der Ukraine versuchen die europäischen Regierungen, ihre Abhängigkeit von russischen Energieimporten zu verringern. Deutschland hat Pläne, die Einfuhr von russischem Öl und Gas schließlich vollständig einzustellen, wobei die Ölimporte bis Ende dieses Jahres schrittweise eingestellt werden sollen. Da die EU derzeit 45 Prozent ihres Erdgases von Russland bezieht, benötigt Europa dringend neue Energiequellen. Während Deutschland weiterhin gegen die Entscheidung für Kernenergie ist, suchen andere Länder nach Kernenergie, um die Lücke zu schließen. 

Als Übergangstechnologie zu Netto-Null-Emissionen betrachtet
Die zunehmende Erzeugung von Kernenergie wird wahrscheinlich auch durch Bedenken hinsichtlich des Klimawandels vorangetrieben. Kernenergie verursacht im Vergleich zu allen anderen Energieformen die wenigsten CO2-Emissionen. Die Kernkraft erzeugt derzeit zehn Prozent der weltweiten Stromversorgung, aber mehr als 50 Prozent des CO2-emissionsfreien Stroms. Infolgedessen glauben viele, dass Kernenergie eine Schlüsselrolle bei der Erleichterung des Übergangs zu Netto-Null-Emissionen spielen wird. Insbesondere hat die EU-Kommission vorgeschlagen, Kernenergie in die Taxonomie für nachhaltige Finanzen der Europäischen Union aufzunehmen, ein System zur Kennzeichnung zertifizierter klimafreundlicher Investitionen. Eine verstärkte Nutzung der Kernenergie kann eine erhöhte Nachfrage nach Uran bedeuten und möglicherweise die Uranpreise in die Höhe treiben. Hohe Uranpreise können die Rentabilität von Uranbergbauunternehmen verbessern und zu einem Anstieg des Aktienkurses führen.

Konsistente Grundlaststromerzeugung dank Kernenergie
John Ciampaglia, Chief Executive Officer von Sprott Asset Management, kommentiert: „Der Bedarf an emissionsarmer Energie ist von entscheidender Bedeutung: Länder weltweit verpflichten sich, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern, während die Stromnachfrage steigt und viele mit Energieunsicherheit durch traditionelle fossile Brennstoffe konfrontiert sind. Während erneuerbare Energiequellen selbstverständlich ihren Platz haben, fehlt es vielen an einer konsistenten Grundlaststromerzeugung. Wir glauben, dass Kernenergie als Schlüssellösung für diese Energie- und Klimaschutzinitiativen dienen kann. Auch Uran, das Schlüsselelement für den Antrieb der Kernenergie, wird von dieser Verlagerung hin zur Kernenergie profitieren. Allerdings bestehen derzeit erhebliche Versorgungsdefizite, die angegangen werden müssen, um die zukünftige Nachfrage zu decken. Dies könnte dazu beitragen, einen neuen Bullenmarkt für Uranpreise und Uranminenaktien einzuleiten.“ (kb)

 

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