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Grönemeyer steigt mit Gesundheitsfonds ins Investmentgeschäft ein

Der jüngere Bruder des weltbekannten Musikers Herbert Grönemeyer tritt mit einem eigenen Nachhaltigkeitsfonds an. Der "Vater der Mikrotherapie" will das Thema Medizin mit einem 360-Grad-Blick angehen, der von Selbstheilung und Naturheilkunde bis hin zur klassischen Fremdheilung reicht.

Dietrich Grönemeyer
Er ist Arzt, Wissenschaftler, Publizist sowie Unternehmer und Investor zugleich:
Dietrich Grönemeyer.
© Dietrich Grönemeyer

"Medizin mit Herz und Seele" lautet das Motto von Dietrich Grönemeyer, weithin bekannt als der jüngere Bruder des Musikers Herbert Grönemeyer und bis 2012 Professor für Radiologie und Mikrotherapie an der Universität Witten/Herdecke. Als Arzt, Wissenschaftler, Publizist und Unternehmer gilt er als "Vater der Mikrotherapie", als Investor ist er schon seit längerem an einer Reihe von nichtbörsennotierten Unternehmen beteiligt.

Wie die Reaktion vorab erfahren konnte, hat Grönemeyer jetzt einen Gesundheitsfonds initiiert, der seinen Namen trägt, den "Grönemeyer Gesundheitsfonds Nachhaltig" (ISIN: DE000A2PPHK4). Der Fonds will mehr sein als ein herkömmlicher Healthcare-Fonds, denn Grönemeyer geht die Medizin nach eigenen Angaben mit einem 360-Grad-Blick an, der von der Selbstheilung und der Naturheilkunde bis hin zur klassischen Fremdheilung reicht.

Gemanagt wird der Fonds von Eichkatz Asset Managers in Essen, einem Portfoliomanagerteam, das seit vielen Jahren Aktienmandate für institutionelle Investoren betreut. In enger Abstimmung mit Grönemeyer sollen die aussichtsreichsten Medizinthemen ins Portfolio übersetzt werden. Mit im Team ist auch sein Sohn Till Grönemeyer, der seit mehr als zehn Jahren das Medizinbeteiligungsgeschäft der Familie leitet und einen tiefen Einblick in die Zukunftsthemen der Medizin mitbringt.

Grönemeyers Gesundheitsphilosophie: "Der Mensch im Mittelpunkt"
"Ich sehe seit Jahrzehnten, dass nicht wirklich in Gesundheit, sondern nur in Medizin, IT, Hightech und sonstige technikgetriebene Werte investiert wird", erläutert Grönemeyer seine Beweggründe zur Auflegung des Fonds. Gesundheit sei aber viel weiter zu fassen. "Viele Bereiche müssen dabei berücksichtigt werden, wie etwa das Gesundbleiben oder die Gesundwerdung", so Grönemeyer. "Das fehlt mir und das stört mich schon lange. Der Mensch muss immer im Mittelpunkt stehen!" Deshalb investiert sein Fonds auch in Unternehmen aus den Bereichen Reha, altersgerechtes Wohnen, digitales Gesundheitswesen, Sport und Fitness, sowie Phytopharmaka, also die Pflanzenheilkunde, und den Bereich Telemedizin, der immer wichtiger wird.

Das Fondsmanagement des "Grönemeyer Gesundheitsfonds Nachhaltig" legt dazu weltweit in erfolgreichen und wachstumsstarken börsennotierten Unternehmen an. Durch die Kombination aus einem Medizinexperten und einem erfahrenen Portfoliomanagement sei es möglich Unternehmen auszuwählen, die nicht nur zukunftsorientierte Gesundheitsthemen besetzen, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich arbeiten.

Megatrend und strikte Nachhaltigkeit – 35 Werte im Portfolio
"Eine Analyse zeigt, dass Investitionen in den weltweiten Gesundheits- und Vorsorgemarkt in den vergangenen Jahren deutlich mehr Ertrag erwirtschafteten als ein globales Aktien-Portfolio", erläutert Portfoliomanager Christian Exner, einer von zwei Geschäftsführern von Eichkatz Asset Management. Langfristig zähle der Gesundheitsmarkt zu den wichtigsten Megatrends der kommenden Jahrzehnte. "Die Corona-Krise macht diesen Trend noch sichtbarer und wirkt als Verstärker", so Exner.

Konzentriertes Portfolio
Das Start-Portfolio enthält 35 Werte. Insgesamt umfasst das Anlageuniversum rund 2.000 Unternehmen. Ins Portfolio finden jedoch nur Unternehmen Eingang, die strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Hier arbeiten die Fondsmanager von Eichkatz Asset Managers mit der Münchner Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS ESG zusammen. Der Fonds richtet sich an Privatanleger wie auch an institutionelle und semiinstitutionelle Investoren.

"Selbstverständlich werden meine Familie und ich auch selbst Anteile zeichnen", betont Grönemeyer und blickt nach vorne: "Wir glauben an unsere Anlagephilosophie und den Gesundheitsbereich als lukrative Investitionsmöglichkeit." (hh)

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