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Greiff Capital: Neuer Fonds setzt auf demografische Superzyklen

Greiff Capital geht mit einem neuen Aktienfonds an den Start, der auf demografische Superzyklen setzt. Unterstützt wird das Fondsmanagement vom Demografie-Experten Guido Lingnau.

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© ktsdesign / stock.adobe.com

Greiff Capital Management hat ihren vierzehnten Fonds lanciert. Der Guliver Demografie Invest (DE000A2DL395) ist ein weltweit anlegender Aktienfonds, der die großen demografischen Trends ausgewählter Länder und Branchen als Grundlage für die Aktienselektion nutzt. Beraten wird das Fondsmanagement dabei vom Demografie-Experten Guido Lingnau, die Kölner Monega fungiert als Kapitalanlagegesellschaft.

Ziel des Fondsneulings ist eine langfristige Outperformance gegenüber vergleichbaren globalen Aktienfonds. Die Aktienselektion erfolgt auf Basis eines dreistufigen Investmentprozesses: Das erste Auswahlkriterium ist ein Länderfilter, der auf einem über viele Jahre erprobten, demografischen Modell beruht. Optimal sind Volkswirtschaften mit einem hohen Bevölkerungsanteil im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, da diesen in der Regel eine längere Phase hoher Performance an den Aktienmärkten bevorsteht.

USA im Fokus
Derzeit befindet sich zum Beispiel die USA in einem solchen demografischen Superzyklus, denn die "Generation Y" ist dort zahlenmäßig stärker als die Generation der "Babyboomer", die nach wie vor in Europa dominiert. "Damit bildet die USA eine Sonderrolle unter den Industrienationen", erläutert Fondsberater Guido Lingnau, der sich seit mehr als 15 Jahren mit den Zusammenhängen zwischen Demografie und Finanzmärkten beschäftigt. "Nur in einigen Schwellenländern in Lateinamerika und Asien findet sich zur Zeit ebenfalls eine den Aktienmarkt unterstützende Bevölkerungsstruktur", führt Lingnau aus.

Der zweite Auswahlfilter ist eine Bewertung der verschiedenen Branchen. Hier sind ebenfalls Trends relevant, die sich aus der jeweiligen demografischen Situation in den Volkswirtschaften ergeben. Deutschland beispielsweise kann aufgrund seiner hohen Wettbewerbsfähigkeit seine Einwohnerzahl steigern – verbunden mit einem stärkeren Zuzug in die großen Städte. Das führt zu knappem Wohnraum und steigenden Mieten. Die für Deutschland viel zu niedrigen Zinsen erzeugen so einen Immobilienboom. Daher ist ein Schwerpunkt im Fonds der deutsche Wohnimmobiliensektor.


Tech-Giganten im Portfolio
Im dritten Schritt erfolgt die Selektion der Einzeltitel, die nach den Kriterien Nachhaltigkeit, Marktkapitalisierung, Momentum und Diversifikation überwiegend in den zuvor selektierten Ländern und Branchen ausgewählt werden. Der wichtigste Trend ist derzeit die Digitalisierung. Unternehmen, die hier marktführend sind, finden sich sehr stark gewichtet im Fonds.

Dazu gehören Giganten wie Apple, Amazon und Microsoft aus den USA oder Tencent, Baidu und Alibaba aus China. Aber auch kleinere Werte wie Autodesk, Adobe und Nvidia gehören zum aktuellen Portfolio, dessen Schwerpunkt Dividendentitel aus den USA sind. "Wir streben ein Aktienuniversum von 50 bis 70 Titeln an und ergänzen dieses bis zu zehn Prozent Portfolioanteil durch ETFs und Aktienfonds", sagt Volker Schilling, Vorstand der Greiff Capital Management. (cf)


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