Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Produkte
twitterlinkedInXING

Gender-ETF von UBS erfreut sich bei Investoren an Beliebtheit

Nur acht Monate nach seiner Auflage hat der UBS Global Gender Equality UCITS ETF beträchtliche Mittel von Investoren eingesammelt, die auch in ihren Portfolios die Gleichberechtigung vorantreiben wollen. Ein Teil der Managementfee kommt Frauenprojekten zu gute.

fotolia_132080995_pathdoc.jpg
© pathdoc / stock.adobe.com

"Gender Equality" scheint auch bei ETFs ein Thema zu sein, das wachsendes Interesse auf sich zieht. So hat der UBS Global Gender Equality UCITS ETF nur acht Monate nach Fondsstart im Januar 2018 bereits Mittel in Höhe von 140 Millionen US-Dollar eingesammelt. Darüber berichtet UBS Asset Management per Aussendung.

Methodik des UBS Global Gender Equality UCITS ETF
Der ETF, der am Xetra Segment der Deutschen Börse und weiteren europäischen Börsenplätzen notiert ist, investiert in Unternehmen des Solactive Equileap Global Gender Equality 100 Leaders Index, der die Entwicklung von 100 führenden globalen Unternehmen mit einer starken Bilanz in puncto Geschlechtervielfalt und Nachhaltigkeit abbildet.

Der Indexfonds ist Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen UBS Wealth Management und UBS Asset Management, dem laut eigenen Angaben führenden Anbieter nachhaltiger ETFs in Europa mit insgesamt 3,2 Milliarden Euro an Assets under Management in entsprechenden Anlageinstrumenten (Stand: August 2018).  „Wir bieten bereits seit 2011 nachhaltige ETFs an – aus Überzeugung“, erklärt Suni Harford, Head of Investments bei UBS Asset Management. „Unser Erfolg in diesem Bereich ist ein weiterer Beweis dafür, dass nachhaltige Ziele wie die Gleichstellung der Geschlechter für unsere Kunden eine zentrale Priorität darstellen.“

Der ETF investiert vor allem in US-amerikanische und europäische Unternehmen mit hohen Bewertungen im Equileap Gender Equality Ranking. Dieses Ranking bestimmt sowohl das Investmentuniversum als auch die führenden Unternehmen in puncto Gleichstellung. Für die entsprechende Scorecard werden vier Kategorien genutzt: das zahlenmäßige Verhältnis der Geschlechter im Management und der Belegschaft insgesamt, die Gleichheit der Geschlechter in Bezug auf Bezahlung und Work-Life-Balance, Regelungen zur Stärkung der Gleichberechtigung und die Verpflichtung auf die Stärkung von Frauen.

UN SDG 5: Gleichstellung ist das Ziel
Der ETF sei laut UBS ein Weg von vielen, auf denen UBS das UN-Nachhaltigkeitsziel 5 (UN SDG 5) unterstützt, die Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen. Zugleich entwickelt die Bank ihr Geschäft dahingehend weiter, dass sie die Bedürfnisse weiblicher Kunden besser berücksichtigen kann. Dazu hat sich UBS erstmals im Januar 2017 verpflichtet – und zwar weltweit. Harford fügt hinzu: „Wir von UBS glauben, dass wir eine entscheidende Rolle dabei spielen müssen, Kapital einzusetzen, um das Nachhaltigkeitsziel 5 zu erreichen. Das tun wir, indem wir unsere Expertise, aber auch unser gesellschaftliches Engagement nutzen, um die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern und Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt zu stärken.“

Der Appetit auf Investitionen in den UBS Global Gender Equality UCITS ETF unterstreicht das wachsende Bewusstsein der Anleger für die sozialen und wirtschaftlichen Vorteile der Gleichstellung der Geschlechter. Im Jahr 2017 flossen insgesamt 2,2 Milliarden US-Dollar in Investments mit Fokus auf die Stärkung von Frauen und Mädchen. Noch 2014 waren es lediglich 100 Millionen US-Dollar. Dieses bemerkenswerte Wachstum sei ein starkes Zeichen dafür, dass Investoren nach mehr Möglichkeiten suchen, um Kapital zum Wohle von Frauen zu mobilisieren.

UBS spendet einen Teil der Verwaltungsgebühr
UBS hat über die UBSOptimus Foundation fünf Prozent der Managementgebühren des ETFs in philanthropische Projekte fließen lassen. Infolgedessen ist es der Stiftung gelungen, Krankenhäuser in Afrika mit lebenswichtiger Infrastruktur zu versorgen, damit die Beschäftigten dort Geburten für Frauen und Neugeborene sicherer machen können.

Im jüngsten Ranking der 2017er Edition des Gender Equality Global Report & Ranking von Equileap war das am höchsten bewertete Unternehmen im Index L'Oreal, wo 46 Prozent der Vorstandsmitglieder Frauen sind. Weitere im Index enthaltene Unternehmen sind Westpac, eines der ersten börsennotierten Unternehmen, die 1995 bezahlten Elternurlaub einführten, und Diageo, das weltweit mehr als 300.000 Frauen gestärkt hat, unter anderem durch die Vermittlung von beruflichen Kompetenzen wie Finanz- und Sprachkompetenz. (aa)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen