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FTX-Krise bringt auch weltgrößten Bitcoin-Fonds unter Druck

Die Kryptomalaise im Nachgang des Zusammenbruchs der Börse FTX hat die Probleme des weltgrößten Bitcoin-Fonds verschärft.

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© Lightboxx / stock.adobe.com

Am Freitag schloss der 10,5 Milliarden US-Dollar schwere Grayscale Bitcoin Trust (Bloomberg-Ticker AGB) um beispiellose 45 Prozent unter dem Wert der zugrunde liegenden Bestände der Digitalmünze. Am Montag fielen die Papiere weitere fünf Prozent, meldet Bloomberg. Mit der drohenden Insolvenz des Kryptobrokers Genesis stellt sich auch die Frage nach der Gesundheit des Mutterkonzerns Digital Currency Group, der den Fondsbetreiber Grayscale Investments kontrolliert. Dies könnte erklären, warum GBTC merklich stärker abverkauft wird als Bitcoin selbst. 

Hoher Discount zum NAV
“Es gibt viele Bedenken, Medienberichte und Gerüchte über DCG, die Muttergesellschaft von Grayscale”, konstatiert James Seyffart, Analyst bei Bloomberg Intelligence. “Ich glaube, die Leute versuchen, sich von allem fernzuhalten, was zu Fall kommen könnte, auch wenn es nur eine entfernte Möglichkeit ist.”

Formidabler Abschlag

Der Börsenkurs von GBTC ist in diesem Jahr um 77 Prozent gefallen, während das Minus bei Bitcoin bei 65 Prozent liegt. Während GBTC seit Ende 2015 um 1.000 Prozent gestiegen ist, hat die weltgrößte Kryptowährung in diesem Zeitraum mehr als 3.600 Prozent zugelegt.

Cold Storage als Schutz
Bloomberg Intelligence schätzt, dass GBTC mehr als drei Prozent des gesamten geminten Bitcoin-Bestandes hält. Die Digitalmünzen werden bei Coinbase Global verwahrt. Am Freitag teilte Grayscale einen Brief von Coinbase-Finanzchefin Alesia Haas, in dem klargestellt wird, dass die Coins des Trusts im so genannten Cold Storage gelagert werden und nicht ausgeliehen werden können. (kb)

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