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Franklin Templeton fordert iShares und Co. mit Kampfkonditionen heraus

Knapp zwei Jahre ist es her, dass der kalifornische Fondsriese seine ersten ETFs auf den europäischen Markt brachte. Dort spielte aktives Asset Management zumindest noch eine kleine Rolle. Nun folgen vier rein passive, klassische ETFs – zu Kampfkonditionen.

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© Björn Wylezich / stock.adobe.com

Franklin Templeton hat seine ersten vier "klassischen" ETs in Europa lanciert. Hierbei handelt es sich um nach Marktkapitalisierung gewichtete Länder-ETFs für Brasilien, China, Korea und Indien.

Ganz neu ist das Thema passive Investments für den US-amerikanischen Asset Manager, der bislang hauptsächlich auf aktive Portfolios setzte, aber nicht. Vor fast zwei Jahren startete der Vermögensverwalter bereits vier Smart-Beta-ETFs in Europa. Diese verfügen aber immerhin noch über eine aktive gemangte Komponente. 



Preiskampf mit Platzhirschen
Mit den vier rein passiven Indextrackern greift Franklin Templeton nun ETF-Platzhirsche wie iShares, Lyxor oder x-Trackers direkt an – so erklären sich auch die sehr niedrigen Gebühren der Produkte. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt hauchdünne 0,19 Prozent oder sogar 0,09 Prozent– und damit laut dem Asset Manager im Durchschnitt 70 Prozent weniger als bei entsprechenden Schwellenlandprodukten der Konkurrenz. Denn vornehmlich über den günstigen Preis lassen sich Kunden anlocken.

Aus gleichem Kalkül hat auch Fidelity im vergangenen August auf dem US-amerikanischen Heimatmarkt zwei ETFs ins Sortiment genommen, die keine Gebühren erheben und kein Mindestinvestment vorsehen – kurz danach schossen die Verkaufszahlen steil nach oben

"Logische" Entscheidung für EM-Märkte
"Franklin Templeton ist für seine langjährige Schwellenländerexpertise bekannt. Wir freuen uns, nun auch erste passive ETF-Lösungen zu sehr niedrigen Gebühren anbieten zu können. Es war logisch, mit Brasilien, China, Indien und Korea zu beginnen, da diese vier wachstumsstarken Länder die größten Länderallokationen innerhalb der Kundenportfolios und breiten Schwellenländerindizes darstellen. Wichtig war uns bei der Produktgestaltung, dass unsere neuen passiven ETFs physisch repliziert werden, was bei Schwellenländer-ETFs selten ist", kommentiert Caroline Baron, Head of ETF Sales EMEA bei Franklin Templeton.

"Die Nachfrage nach ETFs aller Art nimmt weltweit weiter zu. Franklin Templeton will sich in diesen Märkten aktiv positionieren. Dabei schauen wir uns sorgfältig an, wo wir Mehrwert generieren können", ergänzt Reinhard Berben, Geschäftsführer Franklin Templeton in Deutschland. (jb)

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