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First Private lanciert Indexfonds mit Merger-Arbitrage-Overlay

Der neue First Private US Equity 500 RS verbindet ein passives systematisches Indexinvestment des US-Aktienmarktes mit einem systematischen Merger-Arbitrage-Overlay. Bereits in den ersten Wochen nach Auflage verzeichnete der Fonds ein Seed-Volumen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Alexander Preininger, First Private: "Der größte Treiber für neue Anlagelösungen sind unsere Investoren und mit dem First Private US Equity 500 RS übertragen wir dieses innovative Investmentkonzept erstmals in eine regulierte Fondshülle und machen es so für einen deutlich breiteren Kreis von Anlegern zugänglich." 
Alexander Preininger, First Private: "Der größte Treiber für neue Anlagelösungen sind unsere Investoren und mit dem First Private US Equity 500 RS übertragen wir dieses innovative Investmentkonzept erstmals in eine regulierte Fondshülle und machen es so für einen deutlich breiteren Kreis von Anlegern zugänglich." © First Private Investment Management

Eckpunkte:

  • First Private geht mit dem First Private US Equity 500 RS an den Start
  • Dieser kombiniert ein passives Aktieninvestment mit einer systematischen Merger-Arbitrage-Overlay
  • Der UCITS-Fonds erfreute sich zu Anfang über 45 Millionen US-Dollar an Seed Money
  • Institutionelle Investoren setzen schon länger auf die zugrundeliegende Strategie
  • Ziel ist eine strukturelle Outperformance gegenüber dem US Large-Cap Aktienmarkt durch eine zusätzliche, stabile Ertragsquelle, die weitgehend unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung ist.

Bewährte Strategie erstmals in regulierter Fondshülle
First Private legt mit dem First Private US Equity 500 RS (ISIN Anteilsklasse I: DE000A3DM391) einen neuen Aktienfonds auf. Der UCITS-Fonds verbindet ein passives systematisches Indexinvestment im breiten US-Large-Cap-Aktienmarkt mit einem systematischen Merger-Arbitrage-Overlay, das bereits seit 2017 von der Frankfurter Fondsboutique für institutionelle Mandate genutzt wird. Anleger erhalten somit Zugang zu einem Investmentansatz, der bislang überwiegend institutionellen Investoren vorbehalten war. Darüber informieren die Frankfurter per Aussendung.

„Diese Kombination aus einem passiven systematischen US-Large-Cap-Allokation und Merger-Arbitrage-Alpha hat sich bereits seit über einem Jahr bei einem Mandat sehr gut bewährt, welches wir 2025 von einem der weltweit größten Staatsfonds erhalten haben“, sagt Alexander Preininger, CEO von First Private. „Der größte Treiber für neue Anlagelösungen sind unsere Investoren und mit dem First Private US Equity 500 RS übertragen wir dieses innovative Investmentkonzept erstmals in eine regulierte Fondshülle und machen es so für einen deutlich breiteren Kreis von Anlegern zugänglich.“

Stock-Picking ist selten erfolgreich
Hintergrund ist eine Herausforderung, mit der aktive Aktienfondsmanager im US-Markt seit Jahren kämpfen: Laut Daten von S&P Dow Jones Indices schafften es Ende 2024 nur rund 16 Prozent der aktiven US-Large-Cap-Fonds, den S&P 500 über einen Zeitraum von zehn Jahren zu übertreffen. Über einen Zeitraum von 20 Jahren waren es nur noch rund 8 Prozent. Je länger der Anlagehorizont, desto seltener gelingt es aktiven Managern also, eine dauerhafte Outperformance zu erzielen.

Return Stacking
Anstatt zu versuchen, einen US-Large-Cap-Index durch Einzeltitelauswahl zu schlagen, verfolgt der First Private US Equity 500 RS das Prinzip des Return Stackings. Das Basisportfolio investiert passiv in den US-Large-Cap-Aktienmarkt. Zusätzlich fließt Kapital in ein Overlay-Portfolio mit der Merger-Arbitrage-Strategie von First Private. Anleger behalten somit das volle Markt-Exposure und erhalten zusätzlich Zugang zu einer weitgehend unkorrelierten Ertragsquelle.

„Institutional Money“ fragte bei First Private nach mehr Details zur Strategie an. Laut Richard Zellmann, Geschäftsführer von FP Investment Partners, repräsentiert das „Fondsnotional“ das Basisportfolio. Das Merger-Arbitrage-Overlay wird zusätzlich derivativ über einen Total Return Swap aufgesetzt. Das Aktienmarktengagement bleibt somit bestehen und wird um das zusätzliche Overlay ergänzt. „Mit „zusätzlichem Kapital“ ist daher kein weiterer Mittelzufluss gemeint, sondern das über den Swap zusätzlich geschaffene wirtschaftliche Exposure“, erklärt Zellmann.

„Das Overlay soll die Rendite von US-Large-Caps systematisch und ohne Prognoseanspruch ergänzen, ohne das Aktien-Exposure im Kern zu verändern“, erklärt Dr. Sebastian Wenz, der als Senior-Portfoliomanager bei First Private die Merger-Arbitrage-Strategie mitverantwortet. „Der zusätzliche Ertrag stammt aus Unternehmensübernahmen und ist daher strukturell unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung.“

Systematische Deal-Selektion als Ertragsquelle
Zur Erinnerung: Merger Arbitrage nutzt den Merger-Arbitrage-Spread, also die Kursdifferenz zwischen dem Angebotspreis einer angekündigten Unternehmensübernahme und dem tatsächlichen Börsenkurs des Zielunternehmens. Dieser Abschlag spiegelt vor allem das Risiko wider, dass eine Transaktion nicht zustande kommt – der Investor profitiert nur, wenn sie gelingt. Eine sorgfältige Auswahl der Transaktionen ist deshalb entscheidend für die Ertragsqualität der Strategie.

„Bei der Deal-Selektion unterstützen uns Machine-Learning-Modelle, die auf einer proprietären Datenbank von M&A-Transaktionen basieren und die Erfolgswahrscheinlichkeit einzelner Deals systematisch bewerten“, so Wenz. „Zwischen 2018 und 2025 lag die durchschnittliche Absagequote im breiten Marktuniversum bei rund 14,2 Prozent. Im First-Private-Portfolio hingegen lag sie im gleichen Zeitraum bei lediglich rund 5,2 Prozent.“

Seed-Anteilsklassen im Vorteil
Betreffend die verrechnete Performancefee in Höhe von 15 Prozent: Der Referenzwert ist der S&P 500 Hedged Net Total Return (EUR) Index. Beim First Private US Equity 500 RS gilt eine relative High Water Mark gegenüber der Benchmark. Diese wird jeweils zum Ende eines Geschäftsjahres des Fonds bestimmt und in die Folgeperiode übertragen. Bei den Seed Anteilscheinklassen fällt keine Performance Fee an. (aa)

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