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Fidelity legt direkt in Bitcoin investierenden ETF auf

Als bislang größte Fondsgesellschaft hat Fidelity einen börsengehandelten Fonds lanciert, der den Kurs der Kryptowährung widerspiegelt. Der ETF investiert direkt in Bitcoin. Diese Modell lehnt die US-Börsenaufsicht ab. Das Vehikel startete daher an einer anderen Börse.

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Der amerikanische Arm der Fondsgesellschaft Fidelity hat einen börsengehandelten Fonds aufgelegt, der in die Kryptowährung Bitcoin investiert. Der Fidelity Advantage Bitcoin ETF wurde am Donnerstag (2.12.) an der Börse Toronto notiert, berichtet die Wirtschaftszeitung "Financial Times". Fidelity Investments ist der bislang größte und renommierteste Asset Manager, der einen ETF auf die Digitalwährung auf den Markt brachte. Im europäischen Markt ist als gesondertes Unternehmen Fidelity International aktiv.

Die Wahl des kanadischen Börsenplatzes hat einen Hintergrund: Das Vehikel investiert direkt in die Kryptowährung. Die US-Börsenaufsicht SEC hat die Anträge auf solche ETFs bislang abgelehnt und ließ nur Fonds zu, die über Futures in den digitalen Vermögenswert investieren. So schmetterte erst jüngst die SEC den Antrag des Anbieters Van Eck auf einen direkten Bitcoin-ETF ab. Die Behörde begründete dies damit, dass eine Zulassung "Betrug und Manipulation" Tür und Tor geöffnet hätte.

Ein gutes Dutzend Anträge
Auch Fidelity Investments hatte vor gut acht Monaten in seinem Heimatmarkt USA einen Antrag für die Auflage eines direkten Bitcoin-ETFs gestellt. Ein gutes Dutzend solcher Anträge liegen bei der SEC vor. Die jüngste Entscheidung zu Van Eck deutet darauf hin, dass die Behörde auch diese Anträge ablehnen wird.

In Europa sind mehrere "physische" Bitcoin-Vehikel auf dem Markt – allerdings in Form von Exchange Traded Notes, also börsengehandelten Inhaberschuldverschreibungen. Hier erlaubt es wiederum die UCITS-Richtlinie nicht, Fonds auf nur einen Vermögenswert aufzulegen. (ert)

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