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Eurex führt die ersten Mikro-Futures auf Benchmark-Indizes ein

Nachdem in den USA an der CME (Chicago Mercantile Exchange) bereits früher Mikro-Futures eingeführt worden sind, ist man nun an der Eurex soweit. Dort gibt es jetzt neue Mikro-Futures-Kontrakte auf Dax, Euro Stoxx 50 und den SMI. Man will neuen Anlegern Zugang zu liquiden Terminmärkten ermöglichen.

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Dr. Randolf Roth, Mitglied des Vorstands von Eurex
© Eurex

Zur Erinnerung: Die CME Group führt Micro E-mini Futures ein, eine neue Produktfamilie von Futures-Kontrakten in kleinerer Stückelung auf vier große Indizes: S&P 500, Nasdaq-100, Russell 2000 und den Dow Jones Industrial Average. Alle vier Micro E-mini Futures haben nur ein Zehntel der Größe der entsprechenden E-mini Future-Kontrakte und erlauben damit allen Händlern Engagements in Futures ohne die nominalen Einschränkungen der größeren Kontrakte.

Den USA gefolgt
Eurex erweitert also mit der Einführung von Mikrokontrakten auf drei europäische Benchmark-Indizes ihr strategisch wichtiges Segment für Aktienindexderivate. Die neuen Micro-Dax-, Micro-Euro Stoxx 50- und Micro-SMI-Futures werden am 19. April in den Handel aufgenommen. Weltweit hat die Nachfrage von Investoren nach Futures mit kleineren Kontraktgrößen deutlich zugenommen. Mit den neuen Mikrokontrakten adressiert die Derivatebörse der Gruppe Deutsche Börse diesen Trend. Sie ermöglicht damit auch kleineren und mittelgroßen Anlegern den Zugang zu transparenten, preiseffizienten und liquiden Märkten.

Zehntelung der Kontraktgröße
Durch den Kontraktwert von einem Euro beziehungsweise einem Schweizer Franken pro Indexpunkt haben die neuen Mikrokontrakte einen Wert, der dem aktuellen Indexstand entspricht und zwischen 3.500 und 14.500 Euro liegt. Im Vergleich dazu haben die bestehenden Futures-Kontrakte einen Wert, der ein Vielfaches des Indexstandes beträgt. Ihr Wert beträgt zwischen 35.000 und 360.000 Euro. 

Neue Zielgruppen anvisiert
Bei kleineren Kontraktgrößen benötigen Anleger ein geringeres Anfangskapital, um an den liquiden Futures-Märkten teilzunehmen. Dies erlaubt flexiblere und gezieltere Handels- und Absicherungsstrategien. Dr. Randolf Roth, Mitglied des Vorstands von Eurex: „Die neuen Kontrakte haben die passende Größe für die Bedürfnisse von Anlegern mit kleineren Anlagekonten, wie privaten Vermögensverwaltern oder individuellen Händlern. Aber das ist nur ein Aspekt. Wir sehen auch Nachfrage von institutionellen und professionellen Anlegern, die ihr Engagement in Aktienindizes skalieren oder bestehende Portfolios gezielter absichern möchten."

Die Spezifikationen der neuen Kontrakte entsprechen ansonsten den aktuell bestehenden Kontraktspezifikationen für Dax, Euro Stoxx 50 und SMI. (kb)

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