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Eingefrorene GAM-Fonds werden fast hundert Prozent rückerstatten

Die GAM Holding geht davon aus, dass Investoren in den eingefrorenen Anleihefonds fast ihr gesamtes Geld zurückerhalten werden, nachdem sich das Unternehmen dem Ende des Liquidierungsprozesses nähert, der durch die Suspendierung des Star-Managers Tim Haywood ausgelöst wurde.

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Tim Haywood entpuppte sich als Troublemaker für GAM. Jetzt scheint die Abwicklung seiner Fonds aber doch zu einem guten Ende für die Investorenschaft zu kommen.
© GAM

GAM, die im August mehr als sieben Milliarden US-Dollar in neun Fonds eingefroren hatte, verkauft gerade die letzten Positionen und könnte die Liquidation in den kommenden Wochen abschließen, sagten Informanten gegenüber Bloomberg News. Die Gesellschaft sagte letzten Monat, dass sie je nach Fonds bereits zwischen 66 und 92 Prozent der Vermögenswerte an die Anleger zurückgegeben habe.

"Die Liquidation läuft und es ist verfrüht, explizite Vorhersagen über den Zeitpunkt oder das Endergebnis zu treffen", sagte ein GAM-Sprecher. "Sobald die Liquidation abgeschlossen ist, werden wir die Investoren direkt informieren." 

Lichtblick für gebeutelte GAM
Die Abwicklung der gesamten Strategie mit geringen oder keinen Verlusten für Investoren wäre ein seltener Lichtblick für GAM, die durch die Suspendierung von Tim Haywood Ende Juli wegen angeblicher Mängel bei der Dokumentation von Geschäften und Risikomanagement in die Krise geraten war. Als die Kunden zu fliehen begannen, war GAM gezwungen, Rücknahmen auszusetzen, um Panikverkäufe zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Anleger fair behandelt würden. (kb)

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