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Ein Biotech-Fonds schlägt seit Jahren alle Benchmarks

Aktien aus dem Healthcare-Bereich haben sich in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gut entwickelt. Noch besser lief es beim Medical BioHealth. Der auf Aktien aus dem Gesundheitsbereich spezialisierte und weltweit investierende Aktienfonds lässt alle Vergleichsindizes weit hinter sich.

Mario Linimeier, Geschäftsführer und Fondsmanager bei Medical Strategy
Mario Linimeier, Geschäftsführer und Fondsmanager bei Medical Strategy
© Medical Strategy

Der Medical BioHealth wurde bereits am 30. Oktober 2000 aufgelegt. Seitdem ist der Fonds um 100,7 Prozent besser als der Russel 2000 Healthcare gelaufen. Gegenüber dem MSCI World Healthcare beläuft sich die Outperformance gar auf 161,1 Prozent, und im Vergleich zum Nasdaq Biotech Index verzeichnet der Fonds sogar ein Plus von 186,5 Prozent, alles Stand Ende November 2018.

Fondsmanager Mario Linimeier erklärt die beachtliche Outperformance mit der Fokussierung auf Small und Mid Caps. "Wir investieren ausschließlich in die Werte der zweiten und dritten Reihe, denn dort finden wir die Innovationstreiber", so Linimeier im Gespräch mit der Redaktion. "Die großen Konzerne leiden dagegen permanent unter Patentabläufen, die sie durch die Lizensierung neuer Therapien oder durch Übernahmen versuchen zu kompensieren." Davon wiederum würden die kleineren und mittelgroßen Unternehmen profitieren, die die neuen Blockbuster entwickeln, so der studierte Molekularbiologe.
Und auch künftig werden vor allem die Small und Mid Caps die begehrten Innovationen liefern.

Medical Strategy rechnet in den kommenden Jahren mit 40 bis 50 neuen Produkten pro Jahr. Bis Ende Oktober gab es schon 47 neue Therapien, die von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA im laufenden Jahr eine Zulassung erhalten haben. Und noch eine weitere Zahl verdeutlicht den Boom im Gesundheitswesen: Der weltweite Umsatz mit Krebs-Medikamenten wird 2022 bei rund 200 Milliarden Dollar liegen. Sie sind die größte und am schnellsten wachsende Arzneimittelgruppe.

Schwerpunkt Biotech
Ein großer Teil neuer Therapien stammt mittlerweile von Firmen aus der Biotechnologie. Hier ist auch der Medical BioHealth stark investiert. Die Innovationen ermöglichen es heute, Krankheiten, die früher als unheilbar galten, erfolgreich zu behandeln. Das gilt zum Beispiel für Hepatitis C. Bei der Therapie von Leukämie gibt es ebenfalls bahnbrechende Fortschritte. Dazu Linimeier: "Heute ist es möglich, mit genetisch modifizierten Immunzellen, so genannten CAR-T-Zellen, das Überleben von Blutkrebspatienten deutlich zu verlängern."

Der Fondsmanager investiert jedoch auch in andere Sektoren des Healthcare-Bereichs wie Pharmazeutik oder Medizintechnik. Das Portfolio umfasste zuletzt mehr als 130 Titel. Zudem profitierte der Fonds wiederholt von spektakulären Übernahmeangeboten für seine Portfolio-Unternehmen, bei denen prozentual hohe zweistellige Aufschläge durchaus die Regel sind.

Dabei werden immer wieder satte Kursaufschläge geboten. Zuletzt hat zum Beispiel Glaxo den Nebenwert Tesaro übernommen. Die Prämie auf den Aktienkurs vor Bekanntmachung der Offerte belief sich auf 61 Prozent. Tesaro war im Medical BioHealth mit 2,3 Prozent gewichtet.

Verantwortlich für den Boom in der Healthcare-Branche sind laut Linimeier neben der starken Innovation gleich mehrere Wachstumstreiber: Dazu zählen vor allem die zunehmende Alterung der Gesellschaften und die wachsende Weltbevölkerung. Außerdem werden die Mittelschichten in den Schwellenländern immer größer. Dort haben zunehmend mehr Menschen Zugang zu einer adäquaten medizinischen Versorgung.

Fokus auf Wachstumstrends
Schon seit Jahren setzt das Team von Medical Strategy um den Gründer der Gesellschaft, Michael Fischer, auf diese Wachstumstrends. Wie der Mediziner selbst stammt das Gros der Analysten und Fondsmanager nicht aus der Finanzindustrie, sondern aus Bereichen wie Pharmazie oder Molekularbiologie.

Das Team verfolgt einen klaren Stock-Picking-Ansatz. Bei der Auswahl der Einzeltitel ist dabei entscheidend, ob ein Unternehmen über vielversprechende Produkte mit einem attraktiven Umsatzpotenzial verfügt. "Außerdem ist es für uns wichtig, einen tiefen Einblick in das entsprechende Management zu erhalten", erklärt Linimeier. Die langjährige Outperformance des Fonds belegt jedenfalls, dass bei Medical Strategy die Selektion der Einzeltitel einfach gut gelingt. (hh)
 

Veranstaltungshinweis: 
Dr. Cyrill Zimmermann, Head Healthcare Funds & Mandates sowie Mitglied der Geschäftsführung von Bellevue Asset Management, hält am 12. Institutional Money Kongress, der von 26. bis 27. Februar 2019 im Frankfurter Congress Center stattfindet, einen Workshop darüber, inwieweit Healthcare-Aktien einerseits Potenzial auf Outperformance haben und andererseits für eine Portfoliostabilisierung sorgen. Eine Kongress-Anmeldung ist u.a. HIER möglich.

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