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Deutsche Asset One kauft für Spezialfonds der Union Investment ein

Bei den Deal geht es um den Ankauf von 600 vollvermieteten Bestandswohnungen für Wohnimmobilien-Spezialfonds „Residential Value Germany“ in der Kölner Neustadt und im Kieler Westen. Der Kaufpreis beträgt 60 Millionen Euro, weitere Ankäufe sind in Planung.

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Wolfgang Kessler, Geschäftsführer von Union Investment Institutional Property
© Union Investment

Die Deutsche Asset One hat für den offenen Spezialfonds „Residential Value Germany“ der Union Investment 600 Wohnungen im Wert von rund 60 Millionen Euro erworben. Die Wohnungen sind vollvermietet und liegen in dem zum Innenstadtbezirk gehörenden Viertel Kölner Neustadt sowie im westlichen Kieler Stadtteil Mettenhof. Alle Wohnungen liegen in Bestandsgebäuden, die in den 1950er bis 1970er Jahren errichtet wurden, und befinden sich im guten Zustand. Die Verkäufer, in beiden Fällen private Eigentümer, möchten ungenannt bleiben. Als Auslagerungspartner der Union Investment für dieses Sondervermögen übernimmt die Deutsche Asset One auch das Assetmanagement der erworbenen Bestände.

Köln und Kiel sind gesuchte Plätze

Wolfgang Kessler, Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH, kommentiert: „Mit beiden Transaktionen hat die Deutsche Asset One erneut ihren guten Marktzugang in zwei angespannten Wohnimmobilienmärkten unter Beweis gestellt. In Köln besteht aktuell aufgrund hoher Nachfrage und zu geringen Wohnungsneubau nur wenig Bereitschaft zur Bestandsveräußerung. Umso mehr freuen wir uns, Objekte in zentraler Innenstadtlage erworben zu haben. Kiel ist mit seiner wachsenden Bevölkerung und stetig ansteigendem Mietpreisniveau ein ebenfalls attraktiver Investitionsstandort.“

Köln verzeichnete im vergangenen Jahr erneut einen Bevölkerungsanstieg von 1,2 Prozent, der insbesondere durch den Zuzug von Studenten und jungen Berufstätigen getrieben wird. Die erworbenen Wohnungen liegen im Stadtbezirk Innenstadt, der laut Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) mit einem Medianwert von über 14 Euro die mit Abstand höchsten Angebotsmieten der Stadt aufweist. Durch das Missverhältnis von rund 6.000 benötigten neuen Wohnungen pro Jahr, denen 2016 nur 2.100 fertiggestellte Wohnungen gegenüberstanden, ist ein weiterer Mietpreisanstieg in Deutschlands viertgrößter Stadt zu erwarten. Kiel wies seit 2012 nach Angaben des Euro-Immobilienatlas einen durchschnittlichen Mietpreisanstieg von neun Prozent in allen Lagen auf.

Wie Dr. Lübke & Kelber in einer Vergleichsstudie von 18 norddeutschen Städten ermittelte, verzeichnete Kiel seit 2004 gemeinsam mit Hamburg und Flensburg den stärksten Bevölkerungsanstieg. Bis 2025 wird ein Wachstum der Haushalte um 3,6 Prozent erwartet. Innerhalb einer Gruppe von 110 Städten bundesweit verzeichnete Kiel sowohl ein überdurchschnittliches Mietpreisniveau als auch eine über dem Durchschnitt liegende Objektnachfrage (23,3 Gesuche pro angebotene Mietwohnung im Vergleich zu 21,3 im bundesdeutschen Durchschnitt).

Weitere Deals in der Pipeline

Thilo von Stechow, Geschäftsführer der Deutschen Asset One, sagt: „Im Rahmen unseres Investment-Managements haben wir im gesamten Bundesgebiet zahlreiche Objekte in der Ankaufsprüfung. Unser Augenmerk richtet sich dabei nicht nur auf A-Städte, sondern auch auf ausgewählte B- und C-Städte, die mit positiver Kaufkraftentwicklung, einer bekannten Hochschule und einem Branchenmix für uns entscheidende Investitionsfaktoren aufweisen. Die aktuellen Ankäufe in Köln und Kiel sehen wir erneut als nachhaltige Investition, um durch gezieltes Asset Management über einen langfristigen Zeitraum Wertsteigerungspotenziale zu heben.“ (kb)


 

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