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DekaBank: Grüne Namensschuldverschreibung auf die Blockchain gebracht

Die Bank des Sparkassensektors hat auf ihrer Wertpapierplattform SWIAT eine digitale Namensschuldverschreibung registriert und abgewickelt. Dadurch wurde eine weitere Funktion der Blockchain-basierten/DLT Plattform in Betrieb genommen.

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© cineberg / stock.adobe.com

Die DekBank hat mit diesem Schritt einen weiteren Fortschritt bei der Digitalisierung von Wertpapieren erzielt. Die Grüne Namensschuldverschreibung, deren Erlöse ausschließlich gemäß den Green Bond Principles der International Capital Market Association (ICMA) verwendet werden, wurde auf dem Marktplatz von firstwire zwischen Vasakronan und DekaBank verhandelt und abgeschlossen.

Über die technische Umsetzung
Namensschuldverschreibungen benötigen zusätzlich zum Emittenten und Investor einen Registerführer. Diese Rolle übernimmt die DekaBank. Durch die Einführung der Rolle des Registerführers wurden auf SWIAT bereits die technischen Weichen für die Emission und Handel elektronischer Wertpapiere gestellt.

Bei der digitalen Form der Namensschuldverschreibung werden alle Abtretungen auf der Deka-Plattform SWIAT festgehalten. Somit wird der Registerführer bei der Abtretung innerhalb von Sekunden automatisch informiert und das Register aktualisiert, ohne dass ein weiterer Eingriff notwendig ist. Prozesse, die sonst ein bis zwei Wochen dauern, vollziehen sich mit SWIAT in Sekunden.

„Durch das Übertragen in die Blockchain sind die Prozesse nicht nur deutlich schneller, sondern auch sicherer. Namensschuldverschreibungen werden dadurch liquider und damit als Assetklasse attraktiver. Darüber hinaus wird mit der Registerfunktion bereits der Weg zur konkreten Umsetzung von elektronischen und Kryptowertpapieren vorgezeichnet“, so Michael Cyrus, Leiter Geld/Devisen, Repo/Leihe bei der DekaBank, der die Plattform maßgeblich mitentwickelt hat.

Schneller und kostengünstiger
Über die Deka-Plattform SWIAT können Transaktionen von Wertpapieren und Assets effizient und kostengünstig abgewickelt werden. Die Überträge finden direkt zwischen den Depotbanken statt, ohne die Wertpapierbestände auf Ebene der Zentralverwahrer zu bewegen. Dafür ist weder eine Tokenisierung erforderlich, noch müssen die traditionellen Verwahrketten der jeweiligen Institute angepasst werden.

Die Deka-Plattform nutzt bestehende Prozesse und Mechanismen der teilnehmenden Institute und lässt sich in deren bestehende Infrastruktur integrieren. So ist beispielsweise der Marktplatz firstwire bereits an die Deka-Plattform SWIAT angebunden.

Die von der Deka gestartete Marktinitiative ist offen für weitere Partner und soll zum institutionellen und digitalen Abwicklungsstandard werden. Teilnehmende Finanzdienstleister können die SWIAT-Funktionen weiterentwickeln und auf der Plattform eigene Dienste und Angebote anbieten. (aa)

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