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Premiere: DekaBank emittiert erste Kryptowertpapiere

Das dem Sparkasssenlager zugehörige Finanzinstitut hat ihre ersten "eWertpapiere" auf Blockchain-Basis auf den Markt gebracht und dabei mit anderen renommierten deutschen Adressen zusammen gearbeitet.

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© Denys Rudyi / stock.adobe.com

Die DekaBank hat ihre ersten Kryptowertpapiere emittiert und damit auch die Geschäftstätigkeit zur Führung eines Kryptowertpapierregisters aufgenommen. Die Emissionen der Inhaberschuldverschreibungen erfolgte über die Blockchain-basierte Deka-Wertpapierplattform SWIAT. Käufer der Anleihen sind das Bankhaus Metzler und Hauck & Aufhäuser. Darüber informiert die DekaBank per Aussendung.

Zur Erinnerung: Ein Kryptowertpapier ist eine Form des elektronischen Wertpapiers. Anders als bei klassischen Wertpapieren wird für die Ausgabe keine Urkunde in Papierform mehr benötigt. Ausreichend ist seit Inkrafttreten des elektronischen Wertpapiergesetzes (eWpG) im Juni 2021 der Eintrag in ein elektronisches Register. Rechte und Pflichten sind bei klassischen und elektronischen Wertpapieren jedoch identisch.

Direkter Austausch über Distributed-Ledger-Technologie
Kryptowertpapiere werden dezentral in einem Blockchain-basierten Kryptowertpapierregister eingetragen. Das zentrale Wertpapierregister entfällt damit. Die einzelnen Parteien treten also in einen direkten Austausch, meist basierend auf der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) ohne Einbezug eines Zentralverwahrers.

Die Daten werden auf der Deka-Wertpapierplattform SWIAT protokolliert und fälschungssicher gespeichert. Martin K. Müller, Mitglied des Vorstands der DekaBank: „Digital Assets sind die Zukunft. Sie beschleunigen die Prozesse und sind gleichzeitig transparenter und günstiger als klassische Wertpapiere.“ Daten und Verlauf seien jederzeit für die Teilnehmer verfolgbar.

„Mit der ersten Kryptowertpapieremission hat die DekaBank einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht und zusätzlich ihr Produktportfolio am Refinanzierungsmarkt vergrößert“, sagt Silvio Lenk, Leiter Treasury bei der DekaBank.

Sven Klein, Head of Fixed Income ALM bei Metzler Capital Markets, sagt: „Wir messen dem elektronischen Wertpapier in Zukunft eine hohe Bedeutung bei und freuen uns als Bankhaus Metzler, in einem frühen Stadium an dieser Entwicklung teilzuhaben.“

Christian Rüffert, Head of Treasury Hauck & Aufhäuser, erklärt: „Nach der im Dezember 2020 erstmals durchgeführten besicherten Wertpapierleihe zwischen der DekaBank und Hauck & Aufhäuser stellt die Investition in ein eWertpapier der DekaBank nun einen weiteren Use Case für die SWIAT-Plattform und die dahinterliegende Technologie dar. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir an diesem Meilenstein mitwirken konnten."

Großes Zukunftspotenzial
Die Deka-Wertpapierplattform SWIAT erweitert die technischen Möglichkeiten der teilnehmenden Institute und lässt sich durch den modularen Aufbau in bestehende Infrastrukturen integrieren. Die von der Deka gestartete Marktinitiative ist offen für weitere Partner und soll zum institutionellen und digitalen Abwicklungsstandard werden. Teilnehmende Finanzdienstleister können die Plattform-Funktionen weiterentwickeln und auf der Plattform eigene Dienste und Angebote anbieten. (aa)

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