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Crasovschis „Absolute Return Multi Premium” überspringt 100 Mio.-Marke

Der von Sergej Crasovschis Portfolio Advice GmbH beratene „Absolute Return Multi Premium Fonds“ (ISIN: DE000A2AGM18) bringt per Februar 2018 bereits mehr als 100 Millionen Euro auf die Waage. Der Fonds konnte vor allem Zuflüsse von institutionellen Investoren verzeichnen.

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Sergej Crasovschi (Jahrgang 1979) wagte nach mehr als 15 Jahren Berufserfahrung bei internationalen Banken den Schritt in die Selbstständigkeit und ist mit seinem bereits mehr als 100 Millionen Euro schweren Risikoprämienfonds sehr gut unterwegs.
© Portfolio Advice GmbH

Das aktiv-gemanagte Konzept mit Fokus auf alternative Multi-Asset-Risikoprämien wird von Anlegern zunehmend wahrgenommen und scheint im aktuellen Marktumfeld eine interessante Anlage-Alternative darzustellen. Die hohe Investorennachfrage lässt sich deutlich am stark gestiegenen Fondsvolumen ablesen, das seit Auflage am 15. Juni 2016 um mehr als das 20-fache auf mittlerweile über 100 Millionen Euro angestiegen ist.

In 20 Monaten Anfangsfondsvolumen verzwanzigfacht

„Wir sind sehr glücklich über das entgegengebrachte Vertrauen unserer Anleger“, freut sich Crasovschi. Das funktioniert natürlich nur, wenn man gut in der Branche vernetzt ist und ein Fonds auch vom Start weg liefert – und das tut der Absolute Return Multi Premium Fonds. „Inklusive der Ausschüttung von 1,09 Euro je Anteil am 15.02.2018 liegt die Performance trotz der diesjährigen Marktkorrektur am oberen Ende der avisierten Zielrendite nach Kosten von vier bis fünf Prozent pro Jahr. Diese Rendite wurde allerdings nur mit einem Drittel des Risikobudgets erreicht", berichtet Sergej Crasovschi. Der maximale Kursverlust lag während Brexit bei 3,3 Prozent über lediglich drei Tage.

Konservative Strategie mit geringeren Tail-Risiken bewährt sich auch Anfang Februar

Das Anlagekonzept mit einem starken Fokus auf dem Risikomanagement hat sich auch während der Marktverwerfungen Anfang Februar bewährt, als etwa der VIX-Index einen historisch starken Tagesanstieg von +116 Prozent verzeichnete. Da Crasovschi seit Fondsauflage aufgrund des großen Tail-Risikos auf den Verkauf (short) von Volatilitäts-Futures oder kurzlaufende Straddles/Strangles verzichtet hat, musste der Fonds keine tatsächlichen Verluste realisieren. Anders im Übrigen als so manche Strategie mit Fokus auf „Alternative Risk Premia“, die teilweise zehn Prozent und mehr verloren haben, oder solche mit Fokus auf „inverse Volatilität“ (XIV), die zum Teil sogar geschlossen werden mussten. Für zusätzliche Stabilität im Fonds hat eine Kaufposition (long) auf Volatilität gesorgt, in Kombination mit einer hohen Cash-Quote von zirka 70 Prozent. Insgesamt beträgt die Aktienmarktsensitivität aktuell nur ungefähr zehn Prozent.

Volatilität bedeutet nicht Kapitalverlust

Die Kursschwankungen im Fonds resultieren bisher vor allem aufgrund von erhöhten Geld-Brief-Spannen der eingesetzten Instrumente, die jedoch spätestens bei Fälligkeit auf Null gehen, da Derivate zum inneren Wert abgerechnet werden. Diese Spannen stellen somit eine „Bewertungsreserve“ und keine echten Kosten der Buy-and-Hold-Strategie dar. In dieser Hinsicht ist das Anlagekonzept eher vergleichbar mit Anleihen, bei denen Kursschwankungen auch nicht gleichzusetzen sind mit realisiertem Kapitalverlust. „Insbesondere den mittelfristigen Kapitalerhalt sehen wir als wesentliches Ziel unserer konservativen Anleger an. Wir sind überzeugt davon, dass wir in einem „schlechten“ Jahr mit einer Rendite von vielleicht nur zwei oder drei Prozent weniger Investoren enttäuschen werden, als wenn wir unser kommuniziertes Risikobudget deutlich verfehlen würden“, betont Crasovschi.

Ideales Marktumfeld für eine Einkaufstour

Die erlebte Marktkorrektur über verschiedene Assetklassen kann für solch ein aktiv-gemanagtes Konzept ideal sein, da Marktteilnehmer Risiken wieder realistischer einschätzen und Prämien entsprechend attraktiv gepreist werden. Das bestätigt auch Crasovschi: „Diverse Risikoprämien sind in diesem Umfeld (stark) angestiegen und wir kaufen diese sukzessive ein. Dafür bauen wir unsere hohe Cash-Quote über die nächste Zeit langsam ab. Zwischenzeitliche Kursschwankungen unseres Fonds beunruhigen uns aufgrund der hohen Risikopuffer von teilweise über 50 Prozent überhaupt nicht, solange wir bei Fälligkeit die Prämie für unsere Anleger verdienen“. (kb) 

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Über die Portfolio Advice GmbH: 

Die Portfolio Advice GmbH mit Sitz in Oberursel ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Kernkompetenz in der bankenunabhängigen Beratung zu Kapitalmarktprodukten. Sie entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für professionelle Investoren, um trotz oftmals geringer Risikobudgets nachhaltig auskömmliche Erträge zu generieren. Portfolio Advice ist Initiator und Berater des Absolute Return Multi Premium Fonds mit Fokus auf empirische Risikoprämien.

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