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Crash-Gefahr: PEH reduziert Aktien-Exposure auf null

Vor dem Hintergrund immer schwächerer Aktienmärkte hat Fondsmanager Martin Stürner von PEH die Aktienquote auf null gesenkt. Stürner hofft, wie im September 2018, mit seiner "Wette" auf eine Korrektur richtig zu liegen.

Martin Stürner
Fondsmanager Martin Stürner hat die Aktienquote im Fonds reduziert
© PEH

Ist nachfolgende Meldung ein weiteres Signal für eine bevorstehende Abwärtsbewegung an den Aktienmärkten oder ganz im Gegenteil ein Kontraindikator? Denn der Vermögensverwalter PEH hat am Montag per Aussendung darüber informiert, dass beim PEH Empire Fonds die Aktienquote auf null reduziert wurde. Als Grund dafür wurde angegeben, dass das PEH-Indikatorensystem Alarm schlägt. Die haueigenen Marktsignale würden anzeigen, dass zeitnah drastische Kurseinbrüche von 20-25 Prozent an den US-Börsen möglich seien.

Von 96 Prozent auf null Prozent Aktien-Exposure
Entsprechend hat Fondsmanager Martin Stürner die Aktienquote im Fonds jetzt drastisch reduziert – nämlich auf null. Zum Vergleich: Im April war Stürner mit dem Fonds noch zu 96 Prozent in Aktien investiert, vornehmlich in sehr großen US-amerikanischen Technologiewerten. Durch den Einsatz von Put-Optionen und Futures hat sich der erfahrene Fondslenker nun faktisch komplett aus dem Aktienmarkt verabschiedet.

„Unsere Indikatoren zeigen sowohl auf Mikro- wie auch auf Makroebene ein so schlechtes Marktumfeld an, wie wir es zuletzt im September 2018 hatten, bevor die Aktienkurse an der Wall Street und in Europa auf Talfahrt gingen. Bereits damals haben wir mit 0-Prozent-Aktien die Krise gut überstanden, die gleiche Strategie setzen wir jetzt auf Basis unserer Marktsignale um.“

Preist der Rentenmarkt eine Rezession ein?
Für die Weltwirtschaft deuten die Marktsignale ebenfalls mögliche Gefahr an. Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen haben mit minus 0,2 Prozent einen historischen Tiefststand erreicht.

Dies kann als Signal vom Anleihenmarkt gewertet werden, dass die Europäische Zentralbank aufgrund der wirtschaftlich angespannten Lage in einigen Euro-Ländern noch lange an den tiefen Zinsen festhalten wird.

Auch die Rendite von US-amerikanischen Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren ist wieder auf 2,15 Prozent gesunken. Damit ist der gesamte Zinsanstieg im Jahr 2018, der vor dem Hintergrund der Zinserhöhungen der Fed und der starken Wirtschaftsdaten stattgefunden hat, wieder weggeschmolzen. Zudem hat die US-Zinskurve wieder eine hochgradig inverse Form angenommen, üblicherweise ein deutlicher Hinweis auf eine mögliche drohende Rezession.

Hedging brachte Fondsinvestoren einen Performancevorteil
Der Performance-Erfolg gibt dem systembasierten Ansatz des PEH Empire Fonds Recht: In den vergangenen zwölf Monaten hat der Fonds um rd. 4,1 Prozent zugelegt, während der Deutsche Aktienindex, DAX, rd. 7,8 Prozent verlor und der MSCI World Index rd. 2 Prozent einbüßte.

„Unser Investmentprozess ist systembasiert und setzt auf ein Indikatorenbündel, wobei die Gewichtung einzelner Marktsignale nach Marktphase und ihrer aktuellen Prognosekraft variiert. Zur Steuerung dieser Anpassungsmechanismen setzen wir künstliche Intelligenz ein und sind damit sehr erfolgreich. Als Vermögensverwaltungsfonds haben wir dabei Ertrag und Risiko gleichermaßen im Blick", erklärte Stürner. (aa)

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