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Commerz Real Luxemburg legt Infrastrukturfonds für Institutionelle auf

Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Sektoren Energieerzeugung und Energienetze. 500 Millionen Euro Eigenkapital von institutionellen Investoren angestrebt, eine IRR-Rendite von sechs bis acht Prozent jährlich ist geplant.

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Johannes Anschott, im Vorstand der Commerz Real verantwortlich für das institutionelle Geschäft
© Commerz Real

Die Commerz Real hat über ihre Luxemburger Gesellschaft CR Fund Management S.à r.l. einen Infrastrukturfonds aufgelegt. Der CR Institutional Infrastructure Multi-Asset Fund II beabsichtigt, mit einer Laufzeit von etwa 15 Jahren in mindestens sechs bis acht Infrastrukturprojekte zu investieren. Dafür will Commerz Real etwa 500 Millionen Euro bei institutionellen Investoren akquirieren. Diese sollen eine IRR Rendite von sechs bis acht Prozent jährlich erhalten. Strukturiert ist der Fonds als SICAV-RAIF (SICAV = Société d’investissement à capital variable / Investmentgesellschaft mit variablen Kapital; RAIF = Reserved Alternative Investment Fund) in der Rechtsform einer SCA (Société en commandite par actions / Kommanditgesellschaft auf Aktien). „Mit dieser international etablierten Struktur sprechen wir bewusst auch ausländische Investoren an“, erläutert Johannes Anschott, im Vorstand der Commerz Real verantwortlich für das institutionelle Geschäft.

Europäische Energieinfrastruktur im Fokus
Im Anlagefokus des CR Institutional Infrastructure Multi-Asset Fund II sind mit etwa 60 Prozent der Gesamtinvestitionskosten die beiden Sektoren Energieerzeugung und Energienetze bzw. sonstige Energieinfrastruktur. Jeweils bis zu 20 Prozent können in den Sektor Transport/ Mobility und in sonstige Infrastrukturprojekte investiert werden. Geographischer Schwerpunkt soll Europa sein, bis zu 40 Prozent der Investitionen können auch außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes allokiert werden. Ziel ist es dabei, mindestens 90 Prozent in Euro oder mit Währungsabsicherung anzulegen. Die auf Core und Core-Plus ausgerichtete Investmentstrategie kann selektiv um opportunistische Beteiligungen ergänzt werden. Diese dürfen jedoch nicht mehr als 25 Prozent des Fondsvermögens ausmachen.

„Mit dem neuen Fonds wollen wir unseren Investoren die Möglichkeit geben, von den attraktiven Chancen eines Segments zu profitieren, dessen Kapitalbedarf weltweit rasant steigt, und dabei unsere langjährigen Erfahrungen im Infrastrukturbereich zu nutzen“, so Anschott.

Hoher weltweiter Bedarf ist kaum zu stillen
Schätzungen des Global Infrastructure Hub (GI Hub), einer Organisation der G20-Staaten, zufolge sollen die weltweiten Ausgaben in Infrastruktur bis zum Jahr 2040 auf über 4.500 Milliarden US-Dollar ansteigen. Fast 90 Prozent des geschätzten Investitionsbedarfs entfallen dabei auf die Sektoren Energie, Transport und Mobility. Allein für den Zeitraum von 2017 bis 2020 rechnet das GI Hub weltweit mit einer Investitionslücke von etwa 1,7 Billionen US-Dollar. Commerz Real hat in den vergangenen 20 Jahren mehr als 70 Infrastrukturprojekte mit einem Transaktionsvolumen von mehr als 4,1 Milliarden Euro strukturiert und verwaltet. (kb)

 

 

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