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Bayerische Versorgungskammer erhöht Exposure in Hotel-Immobilien

Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) hat für ihren Hotelfonds von Hotelentwickler GBI die zweite Immobile kaufen lassen. Diese liegt in Nürnberg.

Hotel Premier Inn in Nürnberg
Das Hotel Premier Inn in Nürnberg gehört zukünftig der Bayerischen Versorgungskammer.
 
© GBI AG

Der Hotelfonds der Bayerischen Versorgungskammer hat die zweite Immobilie erworben. Übernommen wurde die Projektentwicklung des neuen Premier Inn im Nürnberger Stadtzentrum am Frauentorgraben. Der Bau des 241 Zimmer umfassenden Hauses der Premium-Economy-Marke startet im Oktober – direkt neben dem bereits fertigen Rohbau des neuen Verwaltungsgebäudes der AOK Direktion Mittelfranken.

Bei der Auswahl der Hotelprojekte für den Fonds wird die BVK von der GBI AG als Manager beraten, die über diesen Deal auf ihrer Webseite informiert. Die GBI ist für die Due Diligence und somit sämtliche Ankaufs- und Verkaufsprozesse des Fonds, für die Auswahl der Betreiber und Standorte sowie die langfristige Bewirtschaftung zuständig. Der von Universal-Investment aufgelegte BVK Hotelfonds investiert in Hotelimmobilien in Deutschland, Österreich und der Schweiz und hat ein Zielvolumen von zunächst 500 Millionen Euro.

Die Anlagestrategie des neuen Hotelfonds der BVK sieht vor, ein hochwertiges sowie langfristig orientiertes Portfolio aufzubauen. Neben klassischen Hotels gehören dazu ebenfalls Angebote im Longstay-Bereich. Auch Fortsetzungen bereits begonnener Projektentwicklungen, sowohl von Neubauten als auch von Refurbishments, sind möglich.

„Für unsere Investoren sind Hotel-Immobilien aufgrund der lange laufenden Betreiberverträge sehr attraktiv. Diese bringen langfristig eine sichere und gut kalkulierbare Rendite“, erläutert Felix Becker, Investmentmanager bei der BVK: „Durch die Zusammenarbeit mit der GBI als erfahrenem Partner und der bereits erworbenen Objekte, sind wir zuversichtlich, dass der Fonds zu einer hervorragenden Beimischung unseres Gesamtportfolios beiträgt“

Hotels in Nürnberg derzeit interessant
Die jetzt erworbene Nürnberger Projektentwicklung stammt aus dem Seed-Portfolio der GBI für den Fonds. Neben Forward Deals werden vom Hotelfonds auch Bestandsobjekte erworben. Zu dieser Kategorie gehört auch die erste Immobilie im Portfolio, das Lindner Hotel Am Michel in Hamburg. Das sehr gut am Markt etablierte 4-Sterne-Haus mit 259 Zimmern sowie einer großen Konferenzfläche mit sieben Tagungsräumen wurde 2008 eröffnet.

„Somit zeigen bereits die ersten beiden Hotels die Bandbreite des Fonds: Von einer Projektentwicklung noch vor Baubeginn in Nürnberg bis zum bereits mehr als zehn Jahre am Markt etablierten Hotel in Hamburg“, sagt Simon Behr, Director of Fund Management & Transaction bei GBI. Das in Nürnberg an einem begehrten Standort entstehende Premier Inn passt dabei sehr gut in den Fonds „Denn Nürnberg entwickelt sich zu einem hervorragenden Hotel-Standort“, so Behr. Im vergangenen Jahr stieg der RevPAR als maßgeblich Kenngröße des Erlöses pro Zimmer von 68,30 Euro auf 73,80 Euro. Nur Berlin und München zeigten eine ähnlich gute Tendenz. Auch der Langzeit-Vergleich bestätigt die Stärke des Marktes: Stärker als hier ist der RevPAR seit 2014 nur in Köln und Berlin gewachsen. (aa)

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