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BlackRock geht mit erstem Klima-ETF an den Start

BlackRocks neuester Indexfonds, der iShares € Govt Bond Climate UCITS ETF, umfasst Staatsanleihen aus der Eurozone, die anhand von Klimarisiken gewichtet sind. Deutschland ist interessanterweise untergewichtet.

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© ink drop / stock.adobe.com

Der neue von BlackRock an die Frankfurter Börse (Xetra) gebrachte Indexfonds iShares € Govt Bond Climate UCITS ETF umfasst Staatsanleihen aus der Eurozone, die anhand von Klimarisiken gewichtet sind. Das bedeutet, dass Anleihen von Staaten mit höheren Klimarisiken (z.B. Deutschland, Spanien, Niederlande) niedriger gewichtet sind, Papiere von Staaten mit niedrigeren Klimarisiken (z.B. Frankreich, Italien, Finnland) sind höher gewichtet. Insgesamt umfasst das Portfolio aktuell 327 Papiere.

Drei Beurteilungskriterien
Das Nachhaltigkeitsrisiko der einzelnen Staaten wird anhand von drei Dimensionen beurteilt:

  • Physische Risiken: zum Beispiel durch Überschwemmungen oder Dürren
  • Übergangsrisiko: inwieweit die Wirtschaft eines Landes davon betroffen ist, wenn die Emissionen soweit sinken, dass das Pariser Klimaziel von maximal zwei Grad Erderwärmung bis 2050 erreicht wird
  • Robustheit: inwieweit ein Land darauf vorbereitet ist und geeignete Maßnahmen ergreift, um mit seinen Klimarisiken umzugehen

Der iShares € Govt Bond Climate UCITS ETF ist der erste nachhaltige ETF auf Staatsanleihen von BlackRock. Er beruht auf dem FTSE Climate Risk-Adjusted European Monetary Union (EMU) Government Bond Index. Die Kostenquote (Expense Ratio) beträgt 0,09 Prozent. (aa)

 

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